{"success":true,"result":[{"alias":"alkmene","text_inhalt":"<p class=\"p2\"><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">1930 am Institut f\u00FCr Acker- und Pflanzenbau M\u00FCncheberg aus &#39;Geheimrat Oldenburg&#39; x &#39;Cox Orangenrenette&#39; entstanden.<\/p>\n<p class=\"p2\">Seit 1962 im Handel<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">Klein bis mittelgro\u00DF (ca. 100 g). Etwa Hoch wie Breit. Gleichm\u00E4\u00DFig stumpf kegelf\u00F6rmig. Flache, faltige Kelcheinsenkung mit geschlossenem Kelch. Der kurze dicke Stiel liegt in einer engen, tiefen Stielgrube. Schale glatt, d\u00FCnn, trocken. Gr\u00FCngelb bis goldgelbe Grundfarbe mit verwaschener roter Deckfarbe und hellen Schalenpunkten.<\/p>\n<p class=\"p2\">Zum Teil netzartige Berostung bei Mehltaubefall<\/p>\n<p class=\"p2\">Fruchtfleisch ist gelblich-wei\u00DF, feinzellig, mittelfest und saftig mit edlem Aroma, etwas s\u00E4uerlicher Geschmack.<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Reifezeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">Pfl\u00FCck- und Genussreife ab Anfang September bis Anfang Oktober, aufgrund des kurzen Stiels nur m\u00E4\u00DFig gut pfl\u00FCckbar. Lagerf\u00E4hig bis ca. November.<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">Bevorzugt warme Lagen, aber auch trockenere n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den bis in mittlere windgesch\u00FCtzte H\u00F6hen werden akzeptiert. F\u00FCr Sp\u00E4tfrostlagen ungeeignet. Auf nassen B\u00F6den ungeeignet, da anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Anf\u00E4lligkeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">Feuerbrand, Mehltau, Spinnmilben, Triebsucht<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">Fr\u00FCh, dadurch frostgef\u00E4hrdet. Guter Pollenspender. Starker Fruchtansatz, sollte immer ausged\u00FCnnt werden. Die Fr\u00FCchte bleiben sonst klein und der Baum ersch\u00F6pft sich fr\u00FCh.<\/p>\n<p class=\"p2\">Bl\u00FCtenknospen auch h\u00E4ufig an einj\u00E4hrigen Langtrieben zu finden.<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">Traditionelle und \u00E4u\u00DFerst beliebte Tafelobstsorte, robuste Sorte, eignet sich auch in H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p class=\"p2\">Es gibt mehrere rotschalige Mutanten (&#39;Cevaal&#39;, &#39;de Coster&#39;)<\/p>\n<p class=\"p2\">Auch unter dem Namen &#39;Early Windsor&#39; bekannt.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.baumschule-horstmann.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz Mu\u0308hl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller. Dankwart Seipp"},{"alias":"ananasrenette","text_inhalt":"<p class=\"p1\"><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Vermutlich um 1820 in Holland entstanden. M\u00F6glicherweise auch schon fr\u00FCher.<\/p>\n<p class=\"p1\">Erstmals beschrieben vom Pomologen August Friedrich Adrian Diel 1826.<\/p>\n<p class=\"p1\">Wurde 1857 vom Pomologenverein zum Anbau empfohlen.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Klein bis mittelgro\u00DF (ca. 110 g), gleichm\u00E4\u00DFig hochrunde Fr\u00FCchte, zum Kelch leicht zugespitzt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Schmaler, geschlossener Kelch in nur sehr flacher Kelchgrube.<\/p>\n<p class=\"p1\">Kurzer, d\u00FCnner bis mitteldicker Stiel in kleiner, strahlig berosteten Grube.<\/p>\n<p class=\"p1\">Relativ gro\u00DFes Kernhaus.<\/p>\n<p class=\"p1\">Glatte, fettige Schale. Goldgelbe Grundfarbe mit deutlichen Rostpunkten. Duftende, druckempfindliche Fr\u00FCchte. Fruchtfleisch fast wei\u00DF, feinzellig, fest mit der Lagerung zunehmend m\u00FCrb, saftig, weins\u00E4uerlich. Aroma erinnert an schwarze Johannisbeeren.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Reifezeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Je nach Lage ab Anfang Oktober. pfl\u00FCckreif. Das Aroma profitiert von einer sp\u00E4ten Ernte. Genussreif ab November. Die Fr\u00FCchte sind windfest. Im k\u00FChlen Naturlager ca. f\u00FCnf Monate haltbar.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Gute B\u00F6den mit ausreichender Feuchtigkeit. Bis in windgesch\u00FCtzte mittlere H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Anf\u00E4lligkeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Stark Mehltau anf\u00E4llig, robust f\u00FCr Apfelschorf. Auf schweren oder nassen B\u00F6den tritt Obstbaumkrebs auf. Anf\u00E4llig f\u00FCr Apfelwickler und Blutlaus.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Fr\u00FChe, lange anhaltende Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Generell sehr schwach wachsende Sorte. Krebskranke B\u00E4ume bringen sehr sch\u00F6ne Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Auch bekannt unter den Namen &#39;Ananasapfel&#39;, &#39;Goldapfel&#39;<\/p>","quellen":"Text: Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz Mu\u0308hl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"baumanns-renette","text_inhalt":"<p>Guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Gut geeignet f\u00FCr Most.<\/p>\n<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Gez\u00FCchtet von J. B. van Mons in L\u00F6wen (Belgien) um 1800. Benannt nach den Gebr\u00FCder Baumann, Baumschulbesitzer in Bollweil im Elsass. Vom Deutschen Pomologenverein 1874 zum Anbau empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gr\u00F6\u00DFe und Form variieren je nach Standort und Unterlage.<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe Frucht (Fruchtgewicht ca. 110 g). Stark abgestumpfte, rundliche Frucht. Flache Kelcheinsenkung. Mittellanger bis kurzer Stiel in silbergrauer, berosteter enger Stielgrube. Schale glatt und z\u00E4h. Zum Reifezeitpunkt gelb-gr\u00FCn mit stark wechselnder roter Deckfarbe. Vereinzelt mit hellen Schalenpunkten. Sehr hart und druckfest. Gelblichwei\u00DFes, festes, grobzelliges Fruchtfleisch mit mittlerem Saftgehalt. S\u00FC\u00DFs\u00E4uerlicher Geschmack mit schwachem Aroma. Kleines Kernhaus.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Auf trockenen B\u00F6den vorzeitiger Fruchtfall.<\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Anfang Oktober, Genussreife ab November\/Dezember, Haltbarkeit bis April. Nicht unter 3 \u00B0C lagern, sonst Gefahr von Fruchtfleischbr\u00E4une.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Feuchte, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den. Anbau bis in hohe, aber gesch\u00FCtzte Lagen m\u00F6glich. An trockenen Standorten Neigung zu Kr\u00FCppelfr\u00FCchten. Frostlagen meiden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand, Triebsucht, Schorf, Krebs. Auch anf\u00E4llig f\u00FCr Stippe, Blatt- und Blutl\u00E4use.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, kurze, mittelfr\u00FChe, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. Bei starkem Fruchtansatz Ausd\u00FCnnen nach dem Junifruchtfall.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Die B\u00E4ume k\u00F6nnen sehr alt werden, sind generell sehr reichtragend und kommen fr\u00FCh in den Ertragsbeginn. Auch bekannt unter den Namen &#39;Baumanns Rote Winterrenette&#39;, &#39;Renette des Dames&#39; und &#39;Renette de Bollviller&#39;<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas, Pomologische Tafeln, Buch: &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp, Pomologen Verein e.V.:https:\/\/obstsortenerhalt.de\/node\/714"},{"alias":"berner-rosenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Um 1870 als S\u00E4mling bei Bern (Schweiz) gefunden.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, ca. 90 g schwer.<\/p>\n<p>Unterschiedliche Form: abgestumpfte, eif\u00F6rmige oder mehr rundliche Frucht. Flache, weite Kelcheinsenkung. Kurzer Stiel sitzt in enger tiefer Stielgrube. Schale glatt, gl\u00E4nzend und fest. Gelbgr\u00FCn mit leuchtend roter bis rosa Deckfarbe und auff\u00E4lligen Schalenpunkten. Fast wei\u00DFes Fruchtfleisch, direkt unter der Schale oft leicht r\u00F6tlich. Mittelfest, saftig mit s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlichem Geschmack und schwachem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte Oktober, Lagerreife Dezember bis M\u00E4rz. Bei Trockenheit vorzeitiger Fruchtfall, ansonsten sind die Fr\u00FCchte am Baum windfest.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Verlangt guten, feuchten Boden. Ansonsten Anspruchslos bis in H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf nur in Tallagen. Mittelanf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Empfindlich gegen\u00FCber Schwefelmitteln.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Langanhaltende unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. Ausd\u00FCnnen nach dem Junifruchtfall verhindert kleine Fr\u00FCchte und beugt ein fr\u00FChzeitiges Ersch\u00F6pfen des Baumes vor.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Gut geeignet in h\u00F6heren Lagen, als Topfbaum und f\u00FCr Spaliere.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"bittenfelder-saemling","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Erste Erw\u00E4hnung 1908. Als Zufallss\u00E4mling in Bittenfeld (Baden-W\u00FCrttemberg) gefunden. Dort bereits lange bekannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, ca. 120 g schwer. Flachkugelige Frucht mit leichten Kanten. Flache Kelcheinsenkung mit geschlossenem Kelch. Enge Stielgrube mit kurzem Stiel. Schale glatt und fest. Bei Reife gelb-gr\u00FCnliche Grundfarbe. Kleiner Teil der Fr\u00FCchte sonnenseits leicht r\u00F6tlich verwaschen mit hellen Schalenpunkten. Das Fruchtfleisch ist wei\u00DF, fest, saftig, angenehm s\u00E4uerlich trotz hohem Zuckergehalt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ende Oktober bis Mitte November, Haltbarkeit bis M\u00E4rz. F\u00FCr beste Ausbildung der Inhaltsstoffe so sp\u00E4t wie m\u00F6glich ernten.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>N\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den. Ertr\u00E4gt auch raue und windige Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Widerstandsf\u00E4hig gegen Schorf und Obstbaumkrebs und gegen\u00FCber vielen tierischen Sch\u00E4dlingen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te frostunempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund hoher Ertragsleistung und allgemeiner Widerstandsf\u00E4higkeit sehr gut geeignet f\u00FCr den Mostanbau. Saft von gut ausgereiften Fr\u00FCchten erreicht h\u00F6chste \u00D6chsle-Grade. Eignet sich gut f\u00FCr Kompott.<\/p>\n<p>Eine der beliebtesten S\u00E4mlingsunterlagen.<\/p>\n<p>Stark wechselnde Ertr\u00E4ge (ausgepr\u00E4gte Alternanz).<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"blauapfel","text_inhalt":"<p>Guter Mostapfel<\/p>\n<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Herkunft unbekannt. M\u00F6glicherweise aus Belgien und Frankreich.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr gro\u00DFer, kugelf\u00F6rmiger Apfel mit starken Erhebungen. Schale glatt, gl\u00E4nzend, gr\u00FCn, sp\u00E4ter zitronengelb; sonnenseitig karmesinrot gestreift oder getuscht. Zahlreiche Schalenpunkte, teilweise verkorkt. Fruchtfleisch gr\u00FCnwei\u00DF, saftig bis m\u00E4\u00DFig saftig, grob, weins\u00E4uerlicher Zuckergeschmack, m\u00E4\u00DFig aromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit: <\/strong>Im November, Haltbarkeit bis M\u00E4rz.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Fruchtf\u00E4ulen am Baum<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"borowinka","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>In Russland vermutlich um 1875 entstanden. Seit ca. 100 Jahren verbreitet<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DF, rundlich bis hochgebaut, schwach gerippt. Gelbe Grundfarbe zur Reifezeit verwaschen ger\u00F6tet. Fleisch sehr saftig, aromatisch, schmelzen.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Je nach Lage sehr unterschiedlich. Oktober bis Januar. Kaum Lagerf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>N\u00E4hrstoffreicher und leicht humoser Boden. F\u00FCr raues Klima geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Kaum anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf. Sehr frosthart.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, aber unempfindlich Bl\u00FCte.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Guter Tafelapfel<\/p>","quellen":"https:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de, Apfelsorte &#39;Borowinka&#39; im Portrait - Plantura, Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumgartner-baumschulen.de&#41;"},{"alias":"bramley","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Englische Sorte. Um 1810 von Mary Ann Brailsford in Southwell, Nottinghamshire aus Samen gezogen. Seit 1876 benannt und im Handel. In England bis heute wichtige Kochapfelsorte. In Deutschland nur wenig verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelbauchige, flachrunde, unregelm\u00E4\u00DFig und schief gebaute Frucht mit wulstigen Rippen. Sehr unterschiedliche Gr\u00F6\u00DFen, meist gro\u00DFe Fr\u00FCchte ca. 230 g schwer. Weite strahlige Kelcheinsenkung. Kelch gro\u00DF und offen. Kurzer dicker Stiel.<\/p>\n<p>Grundfarbe gr\u00FCn, zur Reife gelblich-gr\u00FCn, sonnseits mattrot gestreift und gesprenkelt. Gro\u00DFe br\u00E4unliche Schalenpunkte sind vereinzelt, \u00FCber die ganze Frucht verteilt, anzutreffen. Fettige, starke und elastische Schale Das Fruchtfleisch ist gelblich-wei\u00DF, fest, saftig, s\u00E4uerlich bis herb und ohne besonderes Aroma. Nach Lagerung wird das Fruchtfleisch m\u00FCrbe.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Lage ab Mitte September bis Ende Oktober pfl\u00FCckreif. Genussreife von November bis M\u00E4rz. J\u00E4hrlich stark schwankende Ertr\u00E4ge (Alternanz).<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Nur f\u00FCr w\u00E4rmere Lagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong>:<\/p>\n<p>In geschlossenen, nassen Lagen anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Obstbaumkrebs. Mittelstark anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittel bis sp\u00E4te, gro\u00DFe, rosafarbene Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender (triploid).<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Kommt haupts\u00E4chlich nur f\u00FCr gr\u00F6\u00DFere Baumformen in Frage, weniger f\u00FCr Kleing\u00E4rten bzw. kleinere Formen, da er infolge seiner W\u00FCchsigkeit viel Raum ben\u00F6tigt. Auff\u00E4llig gro\u00DFe dunkelgr\u00FCne Bl\u00E4tter. Sehr guter Wirtschafts- und Saftapfel.<\/p>\n<p>Vollst\u00E4ndiger Name: &#39;Bramleys S\u00E4mling&#39;, auch bekannt unter dem Namen &#39;Triomphe de Kiel&#39;<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"brettacher-gewuerzapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wurde 1908 bei Brettach im Kreis Heilbronn gefunden. Vermutlich von Baumwart Karl Zorn. Laut DNA-Analyse entstanden aus &#39;\u00D6hringer Blutstreifling&#39; und &#39;Champagnerrenette&#39;.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe bis sehr gro\u00DFe (ca. 230 g), flachkugelige Frucht. Sch\u00FCsself\u00F6rmige, leicht h\u00F6ckerige Kelcheinsenkung. Kurzer, dicker Stiel sitzt in enger Grube.<\/p>\n<p>Feste, glatte, leicht fettige Schale. Grundfarbe gelblich, sonnenseitig r\u00F6tlich verwaschene Deckfarbe. Die Fr\u00FCchte sind druckempfindlich.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gr\u00FCnlichgelb bis wei\u00DF, fest und saftig mit leichter S\u00E4ure. Der aromatische Geschmack bildet sich nur in warmen Lagen aus.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Mitte Oktober bis Anfang November. Genussreif ab Ende November. Druckfrei ernten. Im k\u00FChlen Lager ca. 5 Monate haltbar. Wechselnd zwischen h\u00F6heren und geringen Ernten. Durch Ausd\u00FCnnen nach dem Junifruchtfall und einer Blattd\u00FCngung nach der Ernte k\u00F6nnen die Schwankungen etwas ausgeglichen werden.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreiche, durchl\u00E4ssige, aber ausreichend feuchte B\u00F6den in warmen Lagen, m\u00F6glichst im Weinbauklima. An k\u00FChlen Standorten mit mageren B\u00F6den leidet stark die Fruchtqualit\u00E4t.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Auf schweren B\u00F6den tritt vermehrt Obstbaumkrebs auf. In geschlossenen Lagen Schorf m\u00F6glich. Ansonsten sehr widerstandsf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4ter Zeitpunkt, wenig frostempfindlich. Schlechter Pollenspender, da triploid. Besonders gro\u00DFe Bl\u00FCtenbl\u00E4tter.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch als &#39;Brettacher&#39; oder &#39;Brettacher S\u00E4mling&#39; bekannt.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"croncels","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Stammt von der Baumschule Baltet in Croncels bei Troyes (Frankreich). Die Sorte wurde 1869 als &#39;Transparent de Croncels&#39; in den Handel gebracht.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe (ca. 190 g) flachkugelige Fr\u00FCchte mit flachen W\u00FClsten und gerippter Kelcheinsenkung. Kurzer Stiel sitzt in tiefer Stielgrube. Die Schale ist d\u00FCnn, glatt und etwas wachsig. Zur Reife wei\u00DFgelb bis orangegelb, sonnenseitig teilweise leicht r\u00F6tlich gef\u00E4rbt. Zahlreiche wei\u00DFe Punkte sind \u00FCber die ganze Frucht verteilt. Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF, mittelfest, saftreich, mit angenehm s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlichem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ende August bis Anfang September, also eine Herbstsorte. Haltbar nur circa drei bis vier Wochen. Aufgrund des kurzen Stiels, Fruchtfall h\u00E4ufig schon vor der Reife. F\u00FCr ein gutes Aroma sollten die Fr\u00FCchte allerdings so sp\u00E4t wie m\u00F6glich geerntet werden. Ertrag ist schwankend (Alternanz).<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Optimal ist ein durchl\u00E4ssiger, n\u00E4hrstoffreicher Boden. Vertr\u00E4gt auch h\u00F6here und trockene Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Geringe Feuerbrandanf\u00E4lligkeit. In geschlossenen warmen Lagen stark f\u00FCr Schorf, Mehltau und Triebsucht. Auf schweren B\u00F6den tritt Obstbaumkrebs auf. Empfindlich gegen\u00FCber Kupfer-und Schwefelpr\u00E4paraten und Rauchgasen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, langanhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. Ausd\u00FCnnen des Fruchtansatzes nach dem Junifruchtfallt, verhindert ein zu starkes gegenseitiges Abdr\u00FCcken der Fr\u00FCchte und somit einen verfr\u00FChten Fruchtfall.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong><\/p>\n<p>Holz ist frosthart.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"champagner-renette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich aus der Champagne. Laut dem Pomologen Friedrich Jakob Dochnal (1820-1904) um 1667 in der Champagne entstanden. Wurde 1799 vom Pomologen Diel als &#39;Loskrieger&#39; beschrieben. 1857 in Gotha auf dem Pomologenkongress f\u00FCr den Anbau in Deutschland empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFer (ca. 100 g), flachrunder, gleichm\u00E4\u00DFig gebauter Apfel. Flache Kanten. Unterschiedlich lange Stiele in berosteter Stielgrube. Stiel zum Ende hin h\u00E4ufig verdickt.<\/p>\n<p>Schale glatt, stark gl\u00E4nzend, schwach fettig und druckempfindlich. Zur Reife gr\u00FCnlichgelb, sonnenseits r\u00F6tlich verwaschen. Feine, gelbliche Punkte oder hellere Tupfen, Rostflecken selten. Grobes wei\u00DFes saftiges festes Fruchtfleisch. Angenehm s\u00E4uerlicher Geschmack mit schwachem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCchte nicht vor Mitte Oktober ernten; halten dann bis Juni und sogar ein Jahr, dabei bleiben sie saftig. Genussreife ab ca. Dezember. Direkt vom Baum nicht genie\u00DFbar, daf\u00FCr sehr lange lagerbar.<\/p>\n<p>Auf idealen Standorten regelm\u00E4\u00DFiger und hoher Ertrag.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Auf nahrhaftem, ausreichend feuchtem Boden auch bis in windige H\u00F6henlagen w\u00FCchsig. Trockenen Boden vertr\u00E4gt er nicht, gedeiht auf Grasland und ist f\u00FCr Stra\u00DFenpflanzungen besonders geeignet.<\/p>\n<p>Stark Feuerbrand anf\u00E4llig. In feuchten Lagen anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Obstbaumkrebs.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr sp\u00E4te und lang anhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Bei starkem Ansatz unbedingt Ausd\u00FCnnen, um gro\u00DFe Fr\u00FCchte zu gew\u00E4hrleisten.<\/p>\n<p>Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Sorte ist besonders f\u00FCr landwirtschaftlichen Obstbau zu empfehlen.<\/p>\n<p>Es sind viele Synonyme bekannt z.B. &#39;Glasrenette&#39;, &#39;Goldgranater&#39;, &#39;Herrenapfel&#39;, &#39;Jahrapfel&#39;, &#39;K\u00E4sapfel&#39; oder &#39;Loskrieger&#39;<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"danziger-kantapfel","text_inhalt":"<p>Hervorragender Tafel- und Wirtschaftsapfel.<\/p>\n<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Unbekannt. Wurde 1703 als &#39;Rosenh\u00E4ger&#39; auf R\u00FCgen bekannt. 1760 in der Zeitschrift Pomologia von Johann Hermann Knoop beschrieben und farbig abgebildet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Meist mittelgro\u00DF (ca. 150 g), bauchig, flachkugelig, ungleichm\u00E4\u00DFig gebaut. Flach verlaufende Rippen und ausgepr\u00E4gte Kanten. Eine l\u00E4ngsseitige Kante tritt h\u00E4ufig nahtf\u00F6rmig st\u00E4rker hervor.<\/p>\n<p>Mittellanger Stiel in strahlig berosteter Stielgrube (mitteltief, mittelweit).<\/p>\n<p>Kelchgrube mitteltief und -weit mit h\u00F6ckerigem Rand. Kelch mittelgro\u00DF und meist geschlossen.<\/p>\n<p>Schale fein, glatt und fettig. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb, zur Reifezeit Deckfarbe kr\u00E4ftig rot bis dunkelrot gefleckt\/geflammt\/gestreift mit einzelnen hellen bis graugr\u00FCnen Lentizellen Punkten auf der Schale. In feuchten Jahren fl\u00E4chig rot mit br\u00E4unlicher T\u00F6nung.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist wei\u00DFlich-gelb, gr\u00FCnlich geadert und unter der Schale oft ger\u00F6tet. S\u00FC\u00DFs\u00E4uerlicher, leicht w\u00FCrziger Geschmack.<\/p>\n<p>Fr\u00FCchte von \u00E4lteren B\u00E4umen sind kleiner mit weniger Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab September. Genussreife ab Oktober, teilweise Frucht auch direkt vom Baum genie\u00DFbar. Bis ca. Januar haltbar. Nicht f\u00FCr das K\u00FChllager geeignet.<\/p>\n<p>Die \u00C4pfel sind am Baum gut windfest.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt an Boden und Lage keine hohen Anspr\u00FCche. Auch f\u00FCr raue H\u00F6henlagen geeignet. F\u00FCr trockene, sandige B\u00F6den und warme Lagen nicht geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>In niedrigen Lagen anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Mehltau. Auf schweren und nassen B\u00F6den tritt stark Obstbaumkrebs auf. Empfindlich gegen\u00FCber Kupfer- und Schwefelpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, gro\u00DFe, unempfindliche, lang anhaltende Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Kann sehr alt werden. Die Sorte ist unter vielen Namen bekannt z.B. &#39;Rosenh\u00E4ger&#39;, &#39;Abrahams Apfel&#39;, &#39;Bentleber Rosenapfel&#39;, &#39;Erdbeerapfel&#39;, &#39;Taffetapfel&#39;, &#39;Tiefbutz&#39;<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"doberaner-borsdorfer","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte ist um 1850 in Bad Doberan in Mecklenburg entstanden. Vermutlich ist sie schon bereits um 1200 von den Zisterzienser M\u00F6nchen \u00FCber die Filiationswege nach Doberan gelangt. Seit 1898 ist sie im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, gelblichgr\u00FCne Deckfarbe, sonnenseitig hellger\u00F6tet.<\/p>\n<p>Gr\u00FCnlichwei\u00DFes, festes, feinzelliges, saftiges Fruchtfleisch mit vorherrschender S\u00FC\u00DFe und feiner S\u00E4ure. Sehr aromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Oktober. Genussreif bis in den Dezember.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt kaum Anspr\u00FCche an den Standort.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gilt als sehr robust.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen: &#39;Doberaner Renette&#39;, &#39;Borsdorfer Renette&#39;<\/p>","quellen":"Doberaner Renette \u2013 Obsthof am Steinberg &#40;obsthof-am-steinberg.de&#41;, Rethwisch - Borsdorfer Renette - ein echter Zisterzienserapfel aus der M\u00FCnsterstadt \u2013 OZ - Ostsee-Zeitung"},{"alias":"duelmener-rosenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wurde um 1870 aus Samen der Sorte &#39;Gravensteiner&#39; in D\u00FClmen (Westfalen) gezogen. Laut DNA-Analyse Nachkomme von &#39;Gro\u00DFe Kasseler Renette&#39; und &#39;Wei\u00DFer Astrachan&#39;. <\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF (ca. 190 g), rundlich, abgeflacht mit drei bis f\u00FCnf Kanten. Meist schiefe kantige Kelcheinsenkung mit kleinem Kelch. Kurzer, fleischiger Stiel in tiefer strahlig berosteter Grube.<\/p>\n<p>Grundfarbe gelborange, sonnenseits rot gestreift oder geflammt. Glatte, im Lager stark fettende Schale. Fleisch ist gr\u00FCnlichgelb, locker, saftig mit feinem ausgeglichenem s\u00FC\u00DF-s\u00E4uerlichem Aroma.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind druckempfindlich<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sorte im September bald nach der Ernte genussreif. Haltbarkeit von Oktober bis ca. Januar. Die Fr\u00FCchte sind am Baum nur schlecht windfest. Nicht alle Fr\u00FCchte sind zum gleichen Zeitpunkt reif, deshalb ist mehrfaches durchpfl\u00FCcken ratsam. <\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Gute durchl\u00E4ssige B\u00F6den mit ausreichender Wasserversorgung bis in mittlere H\u00F6hnlagen. Bevorzugt windgesch\u00FCtzte Standorte.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau. Wenig feuerbrandgef\u00E4hrdet. Kaum Schorf anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, nur kurz andauernde, frostunempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Baum ist w\u00FCchsig und gesund<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"flandrischer-rambur","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Stammt aus Belgien. Erstbeschreibung 1833 durch den Pomologen Diel.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr gro\u00DFer, flachrunder, etwas ungleichm\u00E4\u00DFig gebauter Apfel. Wird \u00FCber 100 mm breit, 80 mm hoch. Rippen flach und unregelm\u00E4\u00DFig \u00FCber die Frucht laufend. Fruchtschale glatt, gl\u00E4nzend, etwas fettig. Sonnenseitig tr\u00FCb rot, Schattenseite heller rot \u00FCberzogen und kr\u00E4ftig gestreift. Schalenpunkte zahlreich, fein, braun, in der R\u00F6tung hell. Berostung an der Stielgrube.. Fruchtfleisch gr\u00FCnlich bis gelblichgr\u00FCn, halbfein, zur Stippe neigend, saftig, etwas beerenartig gew\u00FCrzt, von recht angenehmen, s\u00E4uerlichem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreif Mitte September bis Oktober, genussreif ab ca. Ende Oktober. Fr\u00FCchte nicht windfest und werden bei St\u00FCrmen h\u00E4ufig abgeworfen.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Verlangt kr\u00E4ftigen, nicht zu trockenen Boden. Windige Lagen vermeiden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong> Vertr\u00E4gt keine windige Lage.<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumgartner-baumschulen.de&#41;, Flandrischer Rambur R | www.obstsortenerhalt.de, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"franzoesische-goldrenette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte wurde 1768 das erste Mal in Frankreich beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe, rundliche, leicht stielbauchige Form. Ge\u00F6ffneter Kelch in leicht faltiger Einsenkung. Gelbe Grundfarbe, sonnenseitig deutlich ausgepr\u00E4gte r\u00F6tliche Deckfarbe mit hellgr\u00FCnen Schalenpunkten. Die zimtartige Berostung besonders am Kelch, zieht sich aber teilweise auch \u00FCber die ganze Frucht. Glatte bis raue Schale. Hellgelbes, festes Fruchtfleisch mit feinem, w\u00FCrzigem Aroma. Ausgeglichenes Zucker-S\u00E4ure-Verh\u00E4ltnis.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang bis Mitte Oktober. Bis zu drei Monate lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den. F\u00FCr eine gute Fruchtqualit\u00E4t ben\u00F6tigt sie einen warmen Standort. Dann ist auch ein Anbau ist in mittlere gesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Relativ robust gegen\u00FCber Krankheiten.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter dem Namen &#39;Edelroter vom Bodensee&#39;.<\/p>\n<p>Die &#39;Goldparm\u00E4ne&#39; gilt als gut geeignete Befruchtersorte.<\/p>","quellen":"517 Franz\u00F6sische Goldrenette &#40;obstsortendatenbank.de&#41; Franz\u00F6sische Goldrenette &#40;bergischer-streuobstwiesenverein.de&#41; Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumgartner-baumschulen.de&#41; Apfelbaum Franz\u00F6sische Goldrenette - Wuchsform: Halbstamm | Alter: 3 j\u00E4hrig | Stammumfang: 6-8 | Standort: Hausgarten | Unterlage: MM106 | Wurzel: Wurzelnackt &#40;biobaumversand.de&#41;"},{"alias":"galloway-pepping","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Alte Sorte aus der Region Galloway (Schottland). 1871 durch die Royal Horticultural Society(RHS) vorstellt und verbreitet. Vermutlich deutlich \u00E4lter.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Flachkugelig bis flachkegelf\u00F6rmig, mittelgro\u00DFe Frucht. Recht gleichm\u00E4\u00DFig gebaut.<\/p>\n<p>Weite Kelcheinsenkung mit offenem Kelch. H\u00E4ufig kurzer, dicker Stiel in breiter berosteter Stielgrube.<\/p>\n<p>Glatte, trockene, mattgl\u00E4nzende, feste Schale. Zur Vollreife gelb, sonnenseitig golden. Sehr auff\u00E4llig sind die sternf\u00F6rmig berosteten, deutlich f\u00FChlbaren und gro\u00DFen Schalenpunkte auf der gelben Grundfarbe.<\/p>\n<p>Feinzelliges, festes, wei\u00DF-gelbliches, m\u00E4\u00DFig saftiges Fruchtfleisch. Ausgewogenes Zucker-S\u00E4ure-Verh\u00E4ltnis mit angenehmer W\u00FCrze.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte Oktoberpfl\u00FCckreif, in raueren Lagen sp\u00E4ter. Ab Ende Oktober Genussreif. Lagerbar bis ca. Februar\/M\u00E4rz. Nicht windfest. <\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt wenig Anspr\u00FCche, bevorzugt w\u00E4rmere, n\u00E4hrstoffreiche Standorte. Geeignet bis in mittlere H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gilt als robust.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, witterungsunempfindliche Bl\u00FCte.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Frosthart in Holz und Bl\u00FCte. Auch bekannt als &#39;Galloway Pippin&#39;. Gut geeignet f\u00FCr Apfelkuchen. <\/p>\n<p>Bereits in fr\u00FChen Jahren einsetzender Ertrag. Wechsel zwischen Jahr mit hohen Ertrag und mit sehr geringem Ertrag.<\/p>\n<p>Wurde sehr lange mit &#39;Fromms Goldrenette&#39; verwechselt. <\/p>","quellen":"https:\/\/obstsortenerhalt.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"geflammter-kardinal","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Alte deutsche Sorte. 1801 als Zufallss\u00E4mling aus Norddeutschland vom Pomologen Friedrich Adrian Diel beschrieben 1860 vom Deutschen Pomologen-Verein zum Anbau empfohlen . M\u00F6glicherweise aber viel \u00E4lter.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Unregelm\u00E4\u00DFig hochgebauter bis platter Apfel, mittelgro\u00DF bis gro\u00DF (ca. 130 g). Die H\u00E4lften sind stark ungleich. Die Oberfl\u00E4che sehr uneben.<\/p>\n<p>Gerippte, (mittel-)tiefe Kelcheinsenkung. Kurzer, dicker Stiel[nbsp] in strahlig berosteter, teilweise weiter Grube.<\/p>\n<p>Die Schale ist glatt, gl\u00E4nzend und leicht fettig. Grundfarbe hellgelb, sonnenseitig mit geflammten roten Streifen \u00FCberzogen. Druckfeste Frucht. Das Fruchtfleisch ist gr\u00FCnlich bis gelbwei\u00DF, locker, saftig, erfrischend, aber ohne W\u00FCrze.<\/p>\n<p>Kerne l\u00F6sen sich h\u00E4ufig (Klapperapfel)<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreif ab September, als K\u00FCchenapfel bereits verwendbar. Ende Oktober genussreif, h\u00E4lt bei guter Lagerung bis ca. Januar. Bis zur Reife windfest, dann aber schnell fallend.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt an Boden und Lage keine besonderen Anspr\u00FCche. Auch f\u00FCr hohe, aber windgesch\u00FCtzte Lagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte. Auf schweren B\u00F6den kann Obstbaumkrebs auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, langanhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender (Triploid).<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong><\/p>\n<p>Frosthartes Holz. B\u00E4ume k\u00F6nnen sehr alt werden. Wird unter anderem auch &#39;Falscher Gravensteiner&#39;, &#39;Backapfel&#39;, &#39;Hohlh\u00E4uschen&#39;, &#39;Gestreifter Pfundapfel&#39; und &#39;Kaiserapfel genannt&#39;.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"https:\/\/www.obstsorten-bw.de\/fileadmin\/Dateien\/Sortenbeschreibungen\/Geflammter-Kardinal_KOB.pdf, Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln , Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"geheimrat-dr-oldenburg","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte wurde 1897 in Geisenheim an der damaligen H\u00F6heren Lehranstalt f\u00FCr Wein-, Obst und Gartenbau aus &#39;Minister von Hammerstein&#39; und &#39;Baumanns Renette&#39; gez\u00FCchtet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF (ca. 100-140g), hoch gebaut, stumpfkegelf\u00F6rmig, mittelbauchig. Im Querschnitt unregelm\u00E4\u00DFig, mit oft breit angelegten Erhebungen vom Kelch bis zum Stiel.<\/p>\n<p>Die Schale ist fest, d\u00FCnn, glatt und geschmeidig, bei l\u00E4ngerer Lagerung stark fettend.<\/p>\n<p>Gr\u00FCnlichgelbe Deckfarbe, zum Stiel hin mehr gr\u00FCnlich, sonnenseits blutrot bis br\u00E4unlichrot verwaschen und marmoriert, mit dunkleren Streifen durchsetzt. Punkte sehr zerstreut, braun, bei Schattenfr\u00FCchten wei\u00DFlich.<\/p>\n<p>In Kelch- und Stielgrube berostet. Mittelgro\u00DFer, halb ge\u00F6ffneter Kelch. Stielgrube auch zur Vollreife noch olivgr\u00FCn gef\u00E4rbt. Kurzer, holziger Stiel.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist wei\u00DFlichgelb, fest, saftig, eigenartig gew\u00FCrzt, s\u00FC\u00DF, mit wenig S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCck- und Genussreife ab September. Bis in den November haltbar. Fr\u00FCchte nicht sturmfest<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>In n\u00E4hrstoffarmen B\u00F6den nur schwachw\u00FCchsig. Ben\u00F6tigt n\u00E4hrstoffreichen, gut durchl\u00FCfteten Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau und Schorf. Wird auch vom Apfelwickler kaum befallen. Auf schweren B\u00F6den kann Obstbaumkrebs und Schorf auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, m\u00E4\u00DFig empfindliche, lang andauernde Bl\u00FCte<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong><\/p>\n<p>Bereits in fr\u00FChen Jahren einsetzender Ertrag. Tr\u00E4gt auch am einj\u00E4hrigen Holz.<\/p>\n<p>Sehr gut f\u00FCr die Saftgewinnung geeignet.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Geheimrat Dr. Oldenburg Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee Bavendorf &#40;obstsorten-bw.de&#41;, ; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"gelber-bellefleur","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wahrscheinlich um 1750 in Burlington, New Jersey (USA) entstanden. Gelangte \u00FCber die Baumschule Baumann in Bollwiler (Elsass) 1834 aus Amerika nach Europa.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Hochgebauter, mittelgro\u00DFer bis gro\u00DFer (ca. 180 g) Apfel. Kegelf\u00F6rmig, stielbauchig und meist etwas ungleichh\u00E4lftig.<\/p>\n<p>Auff\u00E4llig h\u00F6ckrige Kelchgrube. Wolliger Kelch. Kr\u00E4ftiger, kurzer bis mittellanger Stiel in tiefer, enger Stielgrube. <\/p>\n<p>Fruchtschale glatt, gl\u00E4nzend, etwas fettig. Schalenfarbe gr\u00FCnlichgelb, sp\u00E4ter hell zitronengelb. Sonnenseitig leicht ger\u00F6tet. Schalenpunkte zahlreich, hellbraun und wei\u00DFlich. Apfel ist nicht druckfest.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, oft mit gr\u00FCnen Adern durchzogen, fein, m\u00FCrbe, s\u00FC\u00DF mit schwacher S\u00E4ure, sehr gutes Aroma, an Bananen erinnernd gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p>Gro\u00DFes, weit ge\u00F6ffnetes Kernhaus.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Ende September pfl\u00FCckreif, genussreife ab November. Fr\u00FCchte sind bis zur Reife windfest. Soll nicht zu fr\u00FCh gepfl\u00FCckt werden. Bei guter Aufbewahrung bis M\u00E4rz\/April mit guten Geschmack lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Verlangt feuchten, n\u00E4hrstoffreichen Boden und in gesch\u00FCtzter Lage. Bis in mittlere, aber windgesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Auf zu leichten und zu schweren B\u00F6den Gefahr von Mehltau. Mittelstark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. In nassen Jahren Schorfanf\u00E4llig. Auf schweren B\u00F6den Gefahr von Obstbaumkrebs. Anf\u00E4llig f\u00FCr Blutl\u00E4use. Empfindlich gegen\u00FCber Schwefelpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, ansehnliche, mittelfr\u00FChe Bl\u00FCte. Nur von kurzer Dauer. Unempfindlich und guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Blumen Kalvill&#39;, &#39;Metzgers Kalvill&#39;, &#39;Schafsnase&#39; und &#39;Linnaeus Pippin&#39;<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"genereuse-de-vitry","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Alte Sorte aus Frankreich (Normandie). Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie nach Deutschland eingef\u00FChrt und frostharter Stammbildner verwendet.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Regelm\u00E4\u00DFige, kegel- bis kugelf\u00F6rmige Fr\u00FCchte. Die Kelchgrube ist h\u00E4ufig ringf\u00F6rmig berostet. Die Schale ist mit gro\u00DFen, punkt- oder figurenf\u00F6rmigen Lentizellen \u00FCberzogen. Teilweise gro\u00DFe und r\u00F6hrenf\u00F6rmig verl\u00E4ngerte Kelchh\u00F6hle und gro\u00DFe Kernhausw\u00E4nde. Das angeschnittene Fruchtfleisch br\u00E4unt schnell nach. Bitters\u00FC\u00DFer Geschmack, kaum S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittlere Reifezeit, ab Ende September pfl\u00FCckreif. Genussreif bis ca. Mitte\/Ende Oktober<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an Boden und Klima. Gilt als sehr frosthart.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste, gesunde Sorte.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen \u201EMostapfel aus Frankreich\u201C, \u201E\u201CSch\u00F6ner aus Vitry\u201C, \u201EVitry\u201C.<\/p>\n<p>Ist gut f\u00FCr die Herstellung von Most und Cidre geeignet.<\/p>\n<p>Regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag, neigt kaum zu Alternanz. Kein schnelles Vergrei\u00DFen.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"https:\/\/1000obstbaeume.de, Detail - Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee &#40;kob-bavendorf.de&#41;, Abschlussbericht LWG: Erhaltung alter Kernobstsorten im Landkreis W\u00FCrzburg: lwg.bayer.de\/mam\/cms06landespflege\/dateien\/endbericht_w\u00FC_2010_in.pdf"},{"alias":"gewuerzkalvill","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich aus Deutschland. Wurde 1766 erstmals beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFer, abgestumpfter, stielbauchiger, eif\u00F6rmiger Apfel. Rippen kantig und ungleichm\u00E4\u00DFig. Kelch h\u00E4ufig von markanten W\u00FClsten umgeben. Fruchtschale etwas fettig, gr\u00FCnlichgelb, sp\u00E4ter goldgelb. Sonnenseite ger\u00F6tet und kr\u00E4ftig gestreift. Schalenpunkte fein, gelblichbraun. Geruch stark. Fruchtfleisch gelblich-wei\u00DF, unter der Schale manchmal leicht ger\u00F6tet, s\u00FC\u00DFlich, wenig S\u00E4ure, fein gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Oktober, haltbar bis Dezember.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Windgesch\u00FCtzt pflanzen. Humose B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gering Obstbaumkrebs gef\u00E4hrdet.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Seltene Sorte. Frosthart.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumgartner-baumschulen.de&#41;, Hauptsorte Apfel - historische Ostsorten &#40;obstarche.com&#41;, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"gewuerzluiken","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte ist vermutlich im 18. Jahrhundert im w\u00FCrttembergischen entstanden. Der Name stammt von der Weinbaufamilie Luiken aus Sulzgries bei Esslingen. 1794 wurde die Sorte vom Pomologen F.C. Schiller beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF (ca. 160 g), flach- bis hochkugelig, ungleichh\u00E4lftig.<\/p>\n<p>Mitteltiefe, weite Kelchgrube mit geschlosssenem Kelch. Ein kurzer, kr\u00E4ftiger Stiel sitzt in einer tiefen, weiten Grube.<\/p>\n<p>Die Schale ist glatt, fest und leicht wachsig. Gelbe Grundfarbe, sonnseitig fl\u00E4chig rot teilweise mit deutlichen Streifen und hellen Schalenpunkten. Starker Duft und teilweise charakteristische Warzen und Rostfiguren.<\/p>\n<p>Festes, helles Fruchtfleisch mit gr\u00FCnen Adern. Es schmeckt saftig, weins\u00E4uerlich mit angenehmem Aroma, teilweise leicht bitter.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Ende September bis Ende Oktober pfl\u00FCckreif. Die Fr\u00FCchte sind bis zur Baumreife windfest. Aufgrund des kurzen Stiels dr\u00FCcken sich benachbarte Fr\u00FCchte manchmal ab. Genussreife ab Dezember.<\/p>\n<p>Bis zu vier Monate lagerbar. Neigung dabei zu Schalenbr\u00E4une.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr guten Ertrag ist n\u00E4hrstoffreicher Boden und eine gesch\u00FCtzte Lage notwendig. In H\u00F6henlagen leiden die Gr\u00F6\u00DFe und Fruchtqualit\u00E4t.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrandgef\u00E4hrdet. Es tritt kaum Schorf oder Mehltau auf. Auf schweren, nassen B\u00F6den kann es zu Obstbaumkrebs kommen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr sp\u00E4ter Zeitpunkt. Lange anhaltende, nicht witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Bei S\u00E4mlingsunterlagen kann es bis zu den ersten Ertr\u00E4gen 12 bis 15 Jahre dauern.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Gew\u00FCrzluiken &#40;lehrgarten-ogv-leutenbach.de&#41;, Winterapfel &#39;Gew\u00FCrzluikenapfel&#39; - Malus &#39;Gew\u00FCrzluikenapfel&#39; - Baumschule Horstmann &#40;baumschule-horstmann.de&#41;; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"goldparmaene","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>In Deutschland seit ca. 1800 bekannt. Wurde in Frankreich angeblich schon um 1205 angebaut. Wurde in Deutschland um 1800 vom Pomologen August Friedrich Adrian Diel aus England eingef\u00FChrt.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF (ca. 110 g), meist hochrund gebaut. Gr\u00FCn umrandete, faltige, flache Kelcheinsenkung mit gro\u00DFem, ge\u00F6ffnetem Kelch. K\u00FCrzerer bis mittellanger Stiel in strahlig berosteter Grube.<\/p>\n<p>Feste, glatte Schale. Grundfarbe goldgelb, sonnenseitig br\u00E4unlichrot gestreift oder verwaschen. Leicht duftende, druckfeste Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch mittelfest, saftig, ausgeglichenes Zucker-S\u00E4ure-Verh\u00E4ltnis mit nuss\u00E4hnlichem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte bis Ende September. Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest. Starker Vorerntefruchtfall. H\u00E4ufig nur ca. drei Monate gut lagerf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt gesch\u00FCtzte Lagen auf nicht zu fechten B\u00F6den. Dann auch bis in mittlere H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig. Warme Tallagen aufgrund Krankheitsanf\u00E4lligkeit meiden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand, Schorf und Mehltau gef\u00E4hrdet. Auf nassen B\u00F6den tritt vermehrt Obstbaumkrebs, Triebsucht und Spitzend\u00FCrre auf. Anf\u00E4llig f\u00FCr Apfelwickler, Blatt- und Blutl\u00E4use. An den Fr\u00FCchten treten oft Fruchtf\u00E4ulen und Stippe auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, hellrosa, lang anhaltende, aber witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p>Energisches Ausd\u00FCnnen nach dem Fruchtansatz verbessert die Fruchtgr\u00F6\u00DFe und mindert die Alternanz.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen &#39;King oft he Pippins&#39;, &#39;Reine de Reinettes&#39;, &#39;Englische Wintergoldparm\u00E4ne&#39;, Herzogsrenette.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Apfelsorte Goldparm\u00E4ne - kraut & r\u00FCben &#40;krautundrueben.de&#41;, Malus &#39;Goldparm\u00E4ne&#39;, Apfel &#39;Goldparm\u00E4ne&#39; mittel &#40;baumschule-stielau.de&#41;, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"goldrenette-von-blenheim","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Um 1800 in Blenheim Palace bei Woodstock (Oxfordshire, England) aufgefunden. Um 1818 kam die Sorte in den Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DFe (ca. 200 g) Fr\u00FCchte. Misst \u00FCber Kelch und Stiel 235 Millimeter. Plattrund bis abgestumpft-rundlich, meist sehr regelm\u00E4\u00DFig. Gro\u00DFer offener Kelch mit leicht faltiger Kelcheinsenkung.<\/p>\n<p>Schale glatt, trocken mit ledriger Berostung, erst gr\u00FCnlichgelb, zur Reife goldgelb bis orangegelb, sonnenseits ger\u00F6tet und darin scharf abgesetzt gestreift. Feine Punkte und Rostanfl\u00FCge finden sich auf jeder Frucht. Fleisch gelblichwei\u00DF, saftig, abknackend, sp\u00E4ter m\u00FCrbe, gew\u00FCrzhaft, s\u00FC\u00DFweinig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte September bis Anfang Oktober, darf nicht zu fr\u00FCh geerntet werden. Genussreif von Ende November bis April. In trockenen Jahren Fruchtfall schon vor der Reife.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Ist anspruchsvoll in Bezug auf Boden und Lage. Bevorzugt windgesch\u00FCtzte, milde Standorte mit n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den.<\/p>\n<p>Gedeiht auf allen Unterlagen und eignet sich auch f\u00FCr alle Formen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Wenig empfindlich gegen\u00FCber Schorf. Anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs, Mehltau, Blutlaus und Stippe.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe Bl\u00FCte, welche nur in freien Lagen frostempfindlich ist. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr sp\u00E4ter Ertragsbeginn, bei Hochst\u00E4mmen erst nach ca. 15 Jahren.<\/p>\n<p>Fast schwarze Rinde.<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"gravensteiner","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Der wahrscheinliche Entstehungsort ist Gravenstein in Schleswig-Holstein. War in Ostsee-K\u00FCstenl\u00E4ndern viel verbreitet und von dort in den Rest Deutschlands gekommen.<\/p>\n<p>1788 wurde die Sorte &#39;Gravensteiner&#39; erstmalig vom Pomologen Hirschfeld beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe Fr\u00FCchte (ca. 130 g). Unregelm\u00E4\u00DFige, runde, grobkantige Form, h\u00F6her als breit. Einzelne Rippen und W\u00F6lbungen treten stark hervor.<\/p>\n<p>Schale hart, gl\u00E4nzend fettig werdend. Grundfarbe zuerst gr\u00FCnlichgelb, sp\u00E4ter gelb, sonnenseits karmesinrot gestreift und mit feinen Schalenpunkten.<\/p>\n<p>Fleisch hellgelb, unter der Schale mehr gelb, sehr m\u00FCrbe und saftig, fein weinig, edel gew\u00FCrzt, mit herrlichem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Standort ab Ende August. Direkt vom Baum essbar. Fr\u00FCchte sind nicht windfest. Fruchtfall h\u00E4ufig schon vor der Baumreife.<\/p>\n<p>Circa zwei Monate ohne Aromaverlust lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bis in gesch\u00FCtzte mittlere H\u00F6henlagen anbauw\u00FCrdig. Maritimes Klima ideal. Bei guter Wasserversorgung auch in Lagen ohne hohe Luftfeuchte anbauf\u00E4hig. Bevorzugt n\u00E4hrstoffreichen, durchl\u00E4ssigen Boden.<\/p>\n<p>Verlangt einen ausgesprochen feuchten Boden und feuchte Luft.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Blattschorf, Mehltau, Obstbaumkrebs, Apfelwickler und verschiedene Virosen. Mittelstark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. An den Fr\u00FCchten tritt oft Stippe auf. Empfindlich gegen\u00FCber kupferhaltigen Pr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe lang anhaltende Bl\u00FCte. Empfindlich bei Sp\u00E4tfr\u00F6sten. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Ausgepr\u00E4gte Alternanz (Erntereiches Jahr und ernteloses Jahr im Wechsel).<\/p>\n<p>An g\u00FCnstigen Standorten einer der am st\u00E4rksten wachsenden Sorten.<\/p>\n<p>Auch bekannt u.a. als &#39;Blumenkalvill&#39;, &#39;Diels Sommerk\u00F6nig&#39;, &#39;Marbapfel&#39; oder &#39;Stroemling&#39;<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"gruenling-aus-rhode-island","text_inhalt":"<p>Sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel<\/p>\n<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Stammt wahrscheinlich aus Green\u2019s End, Newport, Rhode Island, USA. Diese Sorte war schon um 1650 bekannt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ernte November bis Dezember. Genussreife bis April.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFer, abgestumpft rundlicher, gleichm\u00E4\u00DFig gebauter Apfel. Fruchtschale geschmeidig, dunkelgr\u00FCn, sp\u00E4ter gelblichgr\u00FCn. Sonnenseite h\u00E4ufig mit braunrotem Anflug. Schalenpunkte fein, braun, oft mit hellem Hof, kleine Anfl\u00FCge von Rost. Fruchtfleisch gr\u00FCnlich-gelb, fein, etwas locker, saftig, deutlich gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Verlangt einen nicht zu trockenen Boden.<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"hauxapfel","text_inhalt":"<p><u>Hauxapfel<\/u><\/p>\n<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Um 1920 von Andreas Haux aus G\u00F6ppingen-Jebenhausen (Baden-W\u00FCrttemberg) aus Samen von \u2018Roter Trierer Weinapfel\u2019 gezogen und 1925 ausgepflanzt.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF (ca. 200 g), unregelm\u00E4\u00DFige Form, meist kugelf\u00F6rmig abgeflacht. Zur Kelchfl\u00E4che hin verj\u00FCngt, oder kegelf\u00F6rmig abgestumpft. Kurzer Stiel in enger Stielgrube.<\/p>\n<p>Grundfarbe gelblich gr\u00FCn, Deckfarbe orange- bis dunkelrot verwaschen, gestreift und leicht marmoriert mit hellen Lentizellen. Fruchtfleisch wei\u00DFlich gr\u00FCn, sp\u00E4ter gelblich, wenig saftig und sehr hart, m\u00FCrbe und mit fruchtiger S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte September. Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest.<\/p>\n<p>Etwa f\u00FCnf Monate im k\u00FChlen Naturlager haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Anspruchslos. Ist auch f\u00FCr h\u00F6here Lagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Auf nassen B\u00F6den etwas mehltauanf\u00E4llig, ansonsten sehr robust<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, witterungsunempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Ertrag setzt erst sp\u00E4t ein. Tr\u00E4gt dann aber sehr regelm\u00E4\u00DFig.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"https:\/\/www.kob-bavendorf.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"horneburger-pfannkuchenapfel","text_inhalt":"<p><u>Horneburger Pfannkuchenapfel<\/u><\/p>\n<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Entstand vermutlich 1875 in Horneburg an der Niederelbe als S\u00E4mling. DNA-Analysen haben als Elternteile &#39;Boikenapfel&#39; und &#39;Prinzenapfel&#39; ergeben.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF, Querdurchmesser ca. 70 bis 100 mm, kegelf\u00F6rmig, H\u00E4lften ungleichm\u00E4\u00DFig. Oft unregelm\u00E4\u00DFige Form.<\/p>\n<p>Gr\u00FCngelbe Grundfarbe, sonnenseitig mattrot verwaschen und geflammt mit Schalenpunkten. Fl\u00E4chig braunrote Deckfarbe. <\/p>\n<p>Schale glatt, z\u00E4h und gl\u00E4nzend.<\/p>\n<p>Weite, tiefe, berostete Stielgrube mit kurzem , mittel bis dickem Stiel. Das wulstige Ende ragt kaum aus der Stielgrube.<\/p>\n<p>Gro\u00DFe, mitteltiefe Kelchgrube mit stark ausgepr\u00E4gten Rippen. <\/p>\n<p>Gro\u00DFer, halb ge\u00F6ffneter Kelch<\/p>\n<p>Fleisch gr\u00FCnlichwei\u00DF, fest, grobzellig, m\u00FCrbe. Saftig und von milder S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Baumreife ab Ende September bis Mitte Oktober. Genussreife ab Mitte Oktober\/November. Im K\u00FChllager bis M\u00E4rz haltbar.<\/p>\n<p>Teilweise Fruchtfall vor Reife. Die Fr\u00FCchte sind am Baum windfest.<\/p>\n<p><strong>Boden:<\/strong><\/p>\n<p>Verlangt einen tiefgr\u00FCndigen, feuchten Boden und hohe Luftfeuchtigkeit. Geeignet f\u00FCr maritime, h\u00F6here und mittlere Lagen. Sandb\u00F6den sind eher ungeeignet. Frosth\u00E4rte mittelm\u00E4\u00DFig bis ziemlich gut.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Schorfanf\u00E4llig. Versagt in trockenen Lagen und im trockenen Klima. Leidet dort stark unter Mehltau. Auf sehr nassen B\u00F6den Gefahr von Obstbaumkrebs.<\/p>\n<p>Die[nbsp] Fr\u00FCchte sind oft stippig. <\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh. Unempfindlich bei Sp\u00E4tfr\u00F6sten. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Baum in seiner Jugend stark wachsend. Bildet eine breite Krone mit kr\u00E4ftigen Trieben und gro\u00DFen, breiten Bl\u00E4ttern aus. <\/p>\n<p>Auf schwach wachsenden Unterlagen, nimmt die Fruchtgr\u00F6\u00DFe, aber auch das Auftreten von Stippe zu. <\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Horneburger Pfannkuchenapfel &#40;bergischer-streuobstwiesenverein.de&#41;, horneburger.pdf &#40;arche-noah.at&#41;; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"idared","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Um 1930 in den USA (Idaho)an der Versuchsstation Mascow von L. Verner aus &#39;Jonathan&#39; und &#39;Wagnerapfel&#39;. Seit 1942 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF (ca. 140 g), flach, rundlich, sehr fein gerippt. Regelm\u00E4\u00DFige Form. Weite Kelcheinsenkung. Schale d\u00FCnn, glatt und fest, Grundfarbe gelblichgr\u00FCn bis wei\u00DFgelblich, zur Reife intensiv dunkelrote Deckfarbe. Helle kleine Schalenpunkte. Fleisch saftig, fest, s\u00FC\u00DF mit milder S\u00E4ure, dezentes Aroma, eigentlich cremefarbig, teilweise r\u00F6tlich gef\u00E4rbt. Druckfest<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte Oktober. Im k\u00FChlen Naturlager ca. f\u00FCnf Monate lagerbar. Hoher und regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>N\u00E4hrstoffreicher Boden in warmer Lage ist ideal. Bis in mittlere gesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen anbauw\u00FCrdig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Stark feuerbrand- und mehltauanf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, mittel empfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. Ausd\u00FCnnung nach dem Fruchtansatz ist notwendig.<\/p>","quellen":"Text: https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, http:\/\/www.lehrgarten-ogv-leutenbach.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"jakob-fischer","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wurde von Jakob Fischer um 1903 im Wald von Rottum (Oberschwaben) gefunden und den Apfelexperten des W\u00FCrttembergischen G\u00E4rtnereiverbandes pr\u00E4sentiert. Der Apfel wurde 1812 nach seinem Finder benannt. <\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DF (ca. 190 g), unregelm\u00E4\u00DFige, flach kugelige Form.<\/p>\n<p>Glatte, gl\u00E4nzende, leicht wachsige Schale. Ist blauviolett bereift.<\/p>\n<p>Grundfarbe helles Gelb, Sonnenseitig kr\u00E4ftig rot gestreift oder verwaschen rot, teilweise auch ganzfl\u00E4chig.<\/p>\n<p>Kurzer, dicker Stiel in enger, strahlig berosteter, gerippter Stielgrube.<\/p>\n<p>Tiefe, enge, kantige, h\u00F6ckrige Kelchgrube mit kleinem bis mittelgro\u00DFem, geschlossenem Kelch.<\/p>\n<p>Fleisch gr\u00FCnlich-wei\u00DF, grobzellig, locker, saftig, feins\u00E4uerlich, s\u00FC\u00DFfruchtig, wird sp\u00E4ter mehlig.<\/p>\n<p>F\u00E4rbt sich beim Anschneiden schnell braun.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte\/Ende August. Ca. sechs Wochen haltbar.<\/p>\n<p>Hoher und regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Anspruchslos, normaler, gut durchl\u00E4ssiger Gartenboden. Kommt in H\u00F6henlagen gut zurecht.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Apfelsorte. Widerstandsf\u00E4hig gegen Feuerbrand. Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Mehltau. Auf zu schweren B\u00F6den Gefahr von Obstbaumkrebs. <\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr fr\u00FCh, deshalb empfindlich bei Sp\u00E4tfr\u00F6sten. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Sch\u00F6ner vom Oberland&#39; und &#39;Roter vom Oberland&#39;<\/p>\n<p>Der Ursprungsbaum ist 2020 abgestorben. <\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"jakob-lebel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Sorte stammt aus Amiens (Nordfrankreich) wurde dort 1825 von Jaques Lebel als Zufallss\u00E4mling entdeckt. 1849 von der Baumschule Leroy aus Angers in den Handel gebracht.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DFe (\u00FCber 200 g), breitkugelige, flach gebaute Fr\u00FCchte mit h\u00E4ufig unregelm\u00E4\u00DFiger Form.<\/p>\n<p>Flache, weite, faltiger Kelchgrube mit fast immer weit ge\u00F6ffnetem Kelch.<\/p>\n<p>Kurzer dicker Stiel in weiter, strahlig berosteten Stielgrube.<\/p>\n<p>Gr\u00FCngelbe bis gelblichorange Grundfarbe, sonnenseits rotgestreift. Druckempfindlich. Glatte, dicke Schale, sehr fettig (Wachs) in der Reife.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch ist wei\u00DF bis gelblich, locker, von gutem, s\u00E4uerlichem Geschmack, sehr saftig ohne auff\u00E4lliges Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit: <\/strong><\/p>\n<p>Ab Anfang bis Mitte September. Genussreife ab Oktober. Fr\u00FCchte dr\u00FCcken sich h\u00E4ufig schon vor der Reife gegenseitig ab. Sind nicht windfest. <\/p>\n<p>Circa drei Monate im Naturlager haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Durchl\u00E4ssige, nicht zu schwere B\u00F6den. Bis in windgesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig. Je gesch\u00FCtzter die Lage desto besser die Fruchtqualit\u00E4t.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Robust gegen\u00FCber Mehltau. In Tallagen Schorf und Blutlaus anf\u00E4llig. Auf nassen, schweren B\u00F6den tritt Stippe und Obstbaumkrebs vermehrt auf.<\/p>\n<p>Neigt dazu krumme St\u00E4mme auszubilden, deshalb wird bei Hoch- und Halbst\u00E4mmen oft ein Stammbildner zwischen veredelt.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, lange anhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Jacques Lebel&#39;, &#39;Gelber Mecklenburger&#39;, Eisenbahner&#39;.<\/p>\n<p>Apfel mit sehr guter Saft Ausbeute. <\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafel, n http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"james-grieve","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Um 1880 als S\u00E4mling von &#39;Cox Orange&#39; oder &#39;Pott&#39;s Seedling&#39; von James Grieve in der Baumschule Dickson bei Edinburg (Schottland) selektiert.<\/p>\n<p>1890 gelangte die Sorte in den Handel, seit 1893 ist sie auch als Sorte Registriert. Inzwischen gibt es mehrere Mutanten.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Unterschiedliche Fruchtgr\u00F6\u00DFen, meist mittelgro\u00DF, gleichm\u00E4\u00DFig hochrund und kugelig gebaut.<\/p>\n<p>Flache gerippte Kelchgrube mit halboffenem bis geschlossenem Kelch.<\/p>\n<p>Mittellanger Stiel in tiefer, strahlig berosteter Stielgrube.<\/p>\n<p>Schale z\u00E4h, glatt, gl\u00E4nzend, etwas fettig. Zuerst gr\u00FCnlich, sp\u00E4ter zur Reife Grundfarbe zitronengelb, sonnenseitig leuchtend kirschrot verwaschen, geflammt und gestreift. Schalenpunkte fein zerstreut. Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, feinzellig, sp\u00E4ter locker, sehr saftig mit feiner S\u00E4ure und gutem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ende August\/Anfang September. Genussreife ab Anfang September. Die Fr\u00FCchte reifen nicht gleichm\u00E4\u00DFig, deshalb sollte mehrmals durchgepfl\u00FCckt werden.<\/p>\n<p>Nicht windfest. K\u00FChl gelagert sind die Fr\u00FCchte bis zu sechs Wochen haltbar.<\/p>\n<p>Tr\u00E4gt sehr reich und regelm\u00E4\u00DFig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Gedeiht am besten in kalkhaltigen Lehmb\u00F6den. Auf nassem Standorten frostempfindlich und anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand und Obstbaumkrebs gef\u00E4hrdet. In Tallagen anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf, verschiedene Virosen und rote Spinne. Anf\u00E4llig f\u00FCr Blatt- und Blutl\u00E4use und Fruchtf\u00E4ulen. Empfindlich gegen\u00FCber Kupfer- und Schwefelpr\u00E4paraten. Bei wechselhafter Witterung tritt Stippe auf. Wenig Melhtau anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, lang anhaltende, wenig witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. F\u00FCr einen regelm\u00E4\u00DFigen Ertrag und gr\u00F6\u00DFere Fr\u00FCchte ist eine Ausd\u00FCnnung des Fruchtansatzes ist zu empfehlen.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen &#39;Fr\u00FChe Cox Orangenrenette&#39; und &#39;Jems Griev&#39;.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl,  Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"josef-musch","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Ist 1872 als Zufallss\u00E4mling in Belgien entstanden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF (ca. 200 g), flachkugelf\u00F6rmig, mittelbauchig, kelchw\u00E4rts etwas st\u00E4rker abnehmend und mit breiter Stielfl\u00E4che. Weite, von H\u00F6ckern umgebene Kelchgrube. Kurzer Stiel in enger Stielgrube. Schale derb, glatt, leicht fettig. Grundfarbe goldgelb, sonnenseitig r\u00F6tlich gestreift. Stark punktiert, auch Rostfiguren und Rostwarzen. Fleisch gelblich, locker, m\u00FCrbe, nicht sehr saftreich, s\u00FC\u00DF, wenig s\u00E4uerlich, ohne Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte September. Die Fr\u00FCchte sind bis zur Reife gut windfest. Aufgrund des kurzen Stiels dr\u00FCcken sich einige Fr\u00FCchte schon vorher ab. Circa vier Monate im k\u00FChlen Naturlager haltbar.<\/p>\n<p>Fr\u00FCh einsetzender Ertrag. Gering, bis mittelhoch, daf\u00FCr regelm\u00E4\u00DFig tragend.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt wenig Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Gut geeignet f\u00FCr mittlere bis hohe, auch windige Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wird gern von Kommaschildlaus befallen und bleibt dann im Wuchs sehr zur\u00FCck, auch Fr\u00FCchte bleiben klein. Ansonsten unempfindlich<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl  \u00A0"},{"alias":"kaiser-alexander","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Aus S\u00FCdrussland, wurde von mehreren Seiten ca. im 17. Jahrhundert nach Deutschland eingef\u00FChrt. Alte Russische Sorte aus dem Gebiet der heutigen Ukraine. Von den Pomologen Diel und Dittrich als &#39;Kaiser Alexander von Russland&#39; mit dem Synonym &#39;Aporta Nalivia&#39; beschrieben. Laut heutigen DNA-Untersuchungen stammen viele im 19. Jahrhundert entstandene Sorten von &#39;Kaiser Alexander&#39; ab.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe (ca. 130 g), leicht hochrund, meist sehr gleichm\u00E4\u00DFige Frucht mit weiter, tiefer, faltiger Kelcheinsenkung. Kelch in der Regel halboffen.<\/p>\n<p>Kurzer, dicker Stiel in tiefer Grube.<\/p>\n<p>Fruchtschale glatt, etwas fettig und gl\u00E4nzend. Hellgr\u00FCn, sp\u00E4ter gr\u00FCnlichgelbe bis hellgelbe Grundfarbe mit sonnenseitig r\u00F6tlichen Streifen oder Flammen. Schalenpunkte fein und braun. Geruch sehr deutlich. Fruchtfleisch wei\u00DF, locker, locker, saftig, schwach gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab September bis Anfang Oktober. Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest. Circa zwei Monate lagerbar. Direkt vom Baum essbar.<\/p>\n<p>Neigt zu Alternanz.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Keine gro\u00DFen Anspr\u00FCche. Auf leichten B\u00F6den ist Farbe und Geschmack am besten ausgepr\u00E4gt. Windgesch\u00FCtzt bis in H\u00F6henlagen m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Fruchtf\u00E4ulen treten teilweise schon am Baum auf, wird durch feuchte Lagen beg\u00FCnstigt. Anf\u00E4llig f\u00FCr Spinnmilben. Auf nassen, schweren B\u00F6den stark anf\u00E4llig f\u00FCr Krebs.<\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hig gegen Schorf und Mehltau.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, lang anhaltende, aber unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. <\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFer Baum mit kr\u00E4ftigem Wuchs. Die Fr\u00FCchte eigenen sich gut zum D\u00F6rren.<\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Aporta Navilia&#39;, &#39;Aporta&#39;, &#39;Comte Woronzoff&#39;, &#39;Albertin&#39;, &#39;Allerweltsapfel&#39;, &#39;Grand Alexander&#39;, &#39;Kaiserapfel&#39;, &#39;Korallenapfel&#39;, u.a.<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"kaiser-wilhelm","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>1864 von Hauptlehrer Hesselmann in Witzhelden im Kreis Solingen gefunden und mit Einverst\u00E4ndnis von Kaiser Wilhelm I. benannt.<\/p>\n<p>Um 1830 in der Baumschule von Vikar Johann Wilhelm Schumacher als &#39;Peter Broich&#39; gez\u00FCchtet. Von den rheinischen Baumschulen bis ca. 1930 unter diesem Namen auch verkauft.<\/p>\n<p>Beide Sorten sind allerdings identisch. Die Universit\u00E4t Marburg hat dies molekulargenetisch best\u00E4tigt.<\/p>\n<p>S\u00E4mling von &#39;Haberts Renette&#39;.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF (ca. 190 g), ungleichm\u00E4\u00DFig flachrund. Von Falten umgeben, die sich mitunter \u00FCber die Frucht ziehen.<\/p>\n<p>Schale fest und glatt. Grundfarbe gelblichgr\u00FCn, lagerreif goldgelb, sonnenseits, teilweise auch die ganze Frucht, lackrot gef\u00E4rbt und kaminrot gestreift. Punkte stark, sternf\u00F6rmig, hellbraun. Rostanfl\u00FCge um Kelch und Stiel. Die Frucht welkt nicht.<\/p>\n<p>Mittelweite und -tiefe, berostete Stielgrube mit leichten Rippen. Mittellanger, -dicker Stiel.<\/p>\n<p>Weit ge\u00F6ffneter Kelch in flacher, weiter Kelchgrube.<\/p>\n<p>Fleisch gelblichwei\u00DF, fest, saftreich, von weins\u00E4uerlichem, gew\u00FCrztem Geschmack. Kleines Kernhaus<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte bis Ende September. Genussreife ab November<\/p>\n<p>H\u00E4ufig Vorerntefruchtfall. Trotzdem sollte die Ernte m\u00F6glichst sp\u00E4t sein. Circa f\u00FCnf Monate im k\u00FChlen Naturlager haltbar. Im K\u00FChllager bei 1-2 \u00B0C bis April.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>N\u00E4hrstoffreicher, warmer, frisch bis feuchter Boden. Bei guten Bedingungen auch bis in hohe, raue Lagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gering Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Stark Mehltau und Obstbaumkrebs, mittelm\u00E4\u00DFig Schorf anf\u00E4llig. Fruchtf\u00E4ulen treten h\u00E4ufig schon am Baum und besonders oft im Lager auf. Bei zu scharfem Schnitt, tritt teilweise Stippe auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, zierende, lang anhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Peter Broich&#39; und &#39;Wilhelmapfel&#39;<\/p>\n<p>Meist gut vertr\u00E4glich f\u00FCr Apfelallergiker.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, uch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"kalco-carola","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Entstand 1930 aus freier Abbl\u00FCte von &#39;Cox Orange&#39; im Institut f\u00FCr Acker- und Pflanzenbau in M\u00FCncheberg (Sachsen). Die Z\u00FCchter sind Schmid und Murawski. Seit 1953 ist der Apfel im Versuchsanbau. Neun Jahre (1962) sp\u00E4ter kam er dann in den Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF (ca. 130 g), breitrund mit flachen Kanten. Frucht ist auch im Querschnitt rund.<\/p>\n<p>Die Schale ist d\u00FCnn, hart, glatt, fettet schnell und ist leicht bl\u00E4ulich bereift. Grundfarbe zitronengelb, Deckfarbe fl\u00E4chig rot marmoriert oder gestreift.<\/p>\n<p>Kleiner, geschlossener bis halboffener Kelch in tiefer, strahliger Kelcheinsenkung.<\/p>\n<p>Kurzer Stiel in tiefer, weiter Grube. Zum Teil ist diese strahlig berostet.<\/p>\n<p>Druckempfindliche Fr\u00FCchte. Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF, mittelfest, sehr saftig, s\u00FC\u00DF-aromatisch mit leichter S\u00E4ure..<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte September. Direkt zum Frischverzehr geeignet. Windfest nur bis kurz vor der Baumreife. Bei starkem Fruchtbehang dr\u00FCcken sich die Fr\u00FCchte, aufgrund des kurzen Stiels, vorher ab. Im k\u00FChlen Naturlager circa 10 Wochen haltbar, im K\u00FChllager bei 1 \u00B0C bis etwa Februar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreichen, tiefgr\u00FCndigen Boden mit ausreichend Feuchtigkeit. Bis in gesch\u00FCtzte, mittlere H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Schorfanf\u00E4llig. Bekommt wenig Mehltau. Apfelwickler, Blattl\u00E4use und Spinnmilben treten auf. An den Fr\u00FCchten Stippe und Glasigkeit teilweise schon am Baum.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, lange anhaltende, witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter dem Namen &#39;F\u00FCnfjahresplan&#39;<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"kardinal-bea","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Um 1930 als Zufallss\u00E4mling im Kreis Esslingen (Baden-W\u00FCrttemberg) im Garten des damaligen Noviziats der Jesuiten in Neuhausen auf den Filden gefunden.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF (ca. 180 g), abgestumpft kegelf\u00F6rmig, etwas unregelm\u00E4\u00DFig gebaut.<\/p>\n<p>Offener, gro\u00DFer Kelch in flacher Kelchgrube. Kurzer dicker Stiel in berosteter, mittelweit und -tiefer Stielgrube.<\/p>\n<p>Schale dick, fest, glatt, leicht wachsig. Gr\u00FCnlichgelbe Grundfarbe mit braunroter Deckfarbe. Teilweise mit netzartige, grobschuppiger Berostung vom Kelch ausgehend. Schattenfr\u00FCchte f\u00E4rben nicht aus.<\/p>\n<p>Je reifer Fr\u00FCchte werden, desto ausgepr\u00E4gter erscheinen die markanten Streifen. Mit Schalenpunkten bedeckt. Bei Vollreife entstehen leicht Fruchtrisse am Kelch. Als Folge kann bei feuchter Witterung verst\u00E4rkt Monilia auftreten.<\/p>\n<p>Fleisch fast wei\u00DF, grobzellig, mittelfest, saftig, angenehm s\u00FC\u00DFsauer, begleitet von feinem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Mitte September bis Anfang Oktober. Windfest bis zur Baumreife. Fr\u00FCh einsetzender, hoher und regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Feuchte, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den in warmen Lagen. Umso besser die Bodenqualit\u00E4t, desto gr\u00F6\u00DFer die Fr\u00FCchte..<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Nur sehr geringer Schorfbefall. Ansonsten sehr robuste Sorte.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCher Bl\u00FCtezeitpunkt. Frost- und witterungsunempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"kesseltaler-streifling","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Regionalsorte westliches Mittelfranken und n\u00F6rdliches Schwaben (Ries), vermutlich seit dem fr\u00FChen 19. Jhd. bekannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, kegelf\u00F6rmig bis hoch gebaut. Schale gelb, Deckfarbe hellrot, stark gestreift, helle Schalenpunkte. Weite, mitteltiefe Kelchgrube. Fleisch gelblichwei\u00DF, fest, mittelfein, sehr saftig, s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich, geringes Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab September pfl\u00FCck- und genussreif.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an seinen Standort.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>: Tafel- und Wirtschaftsapfel, robust.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de, http:\/\/www.obstgarten.biz, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"korbiniansapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Pfarrer Korbinian Aigner, verschleppt in das Konzentrationslager Dachau, z\u00FCchtet dort \u00C4pfel. Aus vielen Apfelkernen entstehen rund 120 S\u00E4mlinge, die er aus dem Lager schmuggeln l\u00E4sst. Korbinian Aigner kommt frei. Aus den S\u00E4mlingen sortiert er vier Kreuzungen aus. Er nennt sie KZ1 bis KZ4. Aus KZ3 entsteht die Sorte &#39;Korbiniansapfel&#39;.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, rundlich, leicht abgeflacht. Weite Kelcheinsenkung h\u00E4ufig mit leichten H\u00F6ckern und geschlossenen Kelch. Kurzer dicker Stiel in strahlig berosteter Stielgrube. Schale glatt, leicht fettend. Grundfarbe goldgelb, bei optimaler Belichtung sonnenseitig kr\u00E4ftig rot gestreift. Fleisch gr\u00FCnlichwei\u00DF, fest, herrlich saftig, intensiv w\u00FCrzig und ausgeglichenes Zucker-S\u00E4ure-Verh\u00E4ltnis.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ende Oktober bis Mitte November. Genussreife ab Dezember, Lagerf\u00E4higkeit bis Mai.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt wenig Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Ist bis f\u00FCr mittlere H\u00F6henlagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte. Widerstandsf\u00E4hig gegen\u00FCber Krankheiten und Sch\u00E4dlingen. In warmen, geschlossenen Tallagen kann Schorf auftreten.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, www.pflanzmich.de\/produkt\/30319\/apfel-korbiniansapfel.html, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"leitheimer-streifling","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Regionaltypische Sorte aus dem Landkreis. Wurde 1806 vom Pomologen Diel erstmals beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFer, abgestumpft eif\u00F6rmiger Apfel. Weite Kelchgrube mit kr\u00E4ftigen H\u00F6ckern. Zimtbraun berostete Stielgrube. Glatte Schale. Gelblichgr\u00FCne Grundfarbe, tief bl\u00E4ulichrote Deckfarbe. Schalenpunkte sehr fein, mit gelblichem Hof, sehr zahlreich. Fruchtfleisch wei\u00DF, unter der Schale und an den Gef\u00E4\u00DFb\u00FCndeln oft leicht ger\u00F6tet, fein, wenig saftig, leicht gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Genussreife ab Dezember, haltbar bis April.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong><\/p>\n<p>Schorf tritt h\u00E4ufig auf. Ansonsten gesunder Baum.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4ter Bl\u00FCtezeitpunkt.<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"lohrer-rambur","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Auf der Gartenbauausstellung 1907 in W\u00FCrzburg wurde die Sorte bereits gezeigt.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF (ca. 240 g), ungleichm\u00E4\u00DFige Form, hochgebaut mit breiten Kanten. Tiefe gerippte Kelcheinsenkung mit kleinem Kelch. Kurzer, kr\u00E4ftiger Stiel in enger beroster Stielgrube. Gr\u00FCngelbe Grundfarbe, sonnenseitig verwaschen r\u00F6tlich gestreift oder marmoriert mit kleinen Schalenpunkten. Schale glatt, fein, geschmeidig, sch\u00F6n gl\u00E4nzend. Gr\u00FCnlichwei\u00DFes, festes, saftiges Fruchtfleisch ohne merkliches Aroma mit hohem S\u00E4uregehalt. Bei wechselhafter Witterung h\u00E4ufig auftreten von Glasigkeit. Kleines KErngeh\u00E4use<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Standort ab Mitte September bis Mitte November. Bis zur Baumreife windfest. Aufgrund des kurzen Stiels dr\u00FCcken sich die Fr\u00FCchte jedoch schon h\u00E4ufig vor selbst ab.<\/p>\n<p>Sp\u00E4t einsetzender Ertrag. J\u00E4hrlicher Wechsel zwischen sehr hohen und sehr niedrigen Ertr\u00E4gen (Alternanz).<\/p>\n<p><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p>Anspruchslos. Auch f\u00FCr H\u00F6henlagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Geringe Feuerbrandgefahr. In geschlossenen Tallagen kann Schorf auftreten. Auf schweren B\u00F6den anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen &#39;Schwaikheimer Rambur&#39;, &#39;Sternwirtsapfel&#39;, &#39;Klosterrambur&#39; und &#39;Krumme Lore&#39;.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"lumpfhauser","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Unbekannt. Der Name stammt von einem Baumbesitzer aus Leitheim (Landkreis Donau-Ries), der diesen aus einem alten Pflanzplan entnommen hat. Die Sorte kommt im gesamten bayrischen Schwaben vor, eine Verbreitung dar\u00FCber hinaus ist allerdings unbekannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, schief kugelig, teilweise abgeflacht. Durch die flachen W\u00FClste unregelm\u00E4\u00DFig. Weite und tiefe Kelchgrube. Teilweise enge Stielgrube.<\/p>\n<p>Saftig, m\u00E4\u00DFig s\u00E4uerlich bis s\u00FC\u00DF, m\u00E4\u00DFig aromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittlere Reifezeit<\/p>","quellen":"Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"ontario","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wurde 1820 in der Provinz Ontario in Kanada von Charles Arnold als Kreuzung von &#39;Northern Spy&#39; und &#39;Wagenerapfel&#39; gez\u00FCchtet. 1882 von der Bumschule Transon in Orl\u00E9ans in den Handel nach Europa gebracht.<\/p>\n<p>1922 als Reichs-Obstsorte empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Ziemlich gro\u00DF (ca. 200 g), flach oder flachrund, meist etwas kantige, unregelm\u00E4\u00DFige Form.<\/p>\n<p>Enge bis mittelweite, tiefe Kelchgrube mit kleinem bis mittelgro\u00DFem, fast immer geschlossenem Kelch.<\/p>\n<p>Kurzer, bis mittellanger, kr\u00E4ftiger Stiel in breiter, tiefer Einsenkung mit deutlichen W\u00FClsten.<\/p>\n<p>Schale glatt, fest und z\u00E4h. Grundfarbe gr\u00FCnlich-gelb mit heller Bereifung, sonnenseits blassrot verwaschen mit hellen Schalenpunkten. Oft bl\u00E4ulich bereift.<\/p>\n<p>Fleisch wei\u00DFlich mit gelben Adern, mittelfest, feinzellig, saftig, schwach gew\u00FCrzt, mit erfrischender, angenehmer S\u00E4ure ohne besonderes Aroma. Im Herbst sehr sauer.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Baumreif im Oktober, soll nicht zu fr\u00FCh gepfl\u00FCckt werden. Genussreif ab Januar. Im k\u00FChlen Naturlager etwa sechs Monate haltbar, welkt und schrumpft nicht.<\/p>\n<p>Ertrag setzt schon nach wenigen Jahren ein. Auf schwachwachsenden Unterlagen mittel bis hoher Ertrag, nahezu regelm\u00E4\u00DFig (kaum Alternanz). Bei starkwachsenden Unterlagen Alternanz.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>N\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den in gesch\u00FCtzten Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrandgef\u00E4hrdet. Auf trockenen B\u00F6den und bei anhaltender Trockenheit tritt Rindenbrand, Apfelmosaikvirus, Apfeltriebsucht, Blutlaus und Meltau auf. Wenig Schorfanf\u00E4llig. Die Ebereschenmotte kann gelegentlich auftreten. Auf zu feuchten B\u00F6den kann Obstbaumkrebs auftreten.<\/p>\n<p>Sorte ist als Halb- oder Hochstamm empfindlich bei Holzfrost.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te und lang anhaltende, frostwiderstandsf\u00E4hige Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Meist sehr gut f\u00FCr Apfelallergiker vertr\u00E4glich. Angeblich hoher Vitamin C-Gehalt.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"pinova","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Entstand 1965 im Institut f\u00FCr Obstz\u00FCchtung in Dresden-Pillnitz aus &#39;Clivia&#39; und &#39;Golden Delicious&#39;. Die Sorte ist seit 1998 im Handel.<\/p>\n<p>Die Sorte ist im Erwerbsanbau in Mitteleuropa weit verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Meist mittelgro\u00DF (ca. 120 g), regelm\u00E4\u00DFig, kegelf\u00F6rmig, hoch gebaut. Zum Kelch hin deutlich verf\u00FCngt mit leichten Kanten.<\/p>\n<p>Der geschlossen bis halboffene Kelch sitzt in einer flachen, leicht faltigen Kelchgrube.<\/p>\n<p>Sehr langer, kr\u00E4ftiger Stiel in enger, meist kaum berosteter Stielgrube.<\/p>\n<p>Harte, glatte, trockene Schale. Die Fr\u00FCchte sind druckfest. Grundfarbe gelb, zinnoberrote geflammte Deckfarbe mit feinen Schalenpunkten.<\/p>\n<p>Wei\u00DFes, schnell br\u00E4unendes, sehr festes, mittel saftiges Fruchtfleisch. Bei gro\u00DFen, gut ausgereiften Fr\u00FCchten s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlicher Geschmack mit gutem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab ca. Anfang Oktober. Windfest bis zur Reife. Sp\u00E4te Ernte f\u00FCr bessere Fruchtqualit\u00E4t. Genussreife ab November. Im k\u00FChlen Naturlager ca. drei Monate haltbar, im K\u00FChllager (1 \u00B0C) bis in den Februar. Unbedingt auf Lagerf\u00E4ulen achten.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr gute Fruchtqualit\u00E4ten und eine sortentypische Ausf\u00E4rbung sind warme oder gesch\u00FCtzte Lagen mit n\u00E4hrstoffreichem Boden mit einer guten Wasserversorgung n\u00F6tig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Bei Temperaturschwankungen auf Feuerbrand achten. Mittelstark Schorf und st\u00E4rker Mehltau anf\u00E4llig. Bei l\u00E4ngerer Lagerung kann Lentizellenf\u00E4ule auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. Ausd\u00FCnnen des Fruchtansatzes ist zu empfehlen.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Wird in Frankreich &#39;Corail&#39; genannt.<\/p>\n<p>Bei \u00FCberreichen Behang treten nur kleine Fr\u00FCchte auf.<\/p>\n<p>Nicht \u00FCberall ganz frostfest.<\/p>\n<p>F\u00FCr kleine kleine Baumformen geeignet. Als Hochstamm bleiben die Fr\u00FCchte meist klein.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl  Pinova Apfelsorte | Obsthof Knoblauch Friedrichshafen &#40;apfel-mit-herz.de&#41;  Winterapfel &#39;Pinova&#39; \u00AE - Malus &#39;Pinova&#39; \u00AE - Baumschule Horstmann &#40;baumschule-horstmann.de&#41;, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"pilot","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wurde 1962 aus &#39;Clivia&#39; und &#39;Undine&#39; im Institut f\u00FCr Obstforschung in Dresden-Pillnitz gez\u00FCchtet. Sie ist seit 1988 im Handel. Es besteht seit 1988 Sortenschutz.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF (ca. 120 g), regelm\u00E4\u00DFige, flach- bis hochkugelige Form. Der geschlosssene, spitze Kelch sitz in einer flach gerippten Kelcheinsenkung. Langer Stiel in weiter, tiefer Stielgrube. Die Schale ist hart, trocken und leicht berostet. Grundfarbe gelbgr\u00FCn, Deckfarbe verwaschen rot marmoriert. Die Fr\u00FCchte sind druckfest. Fruchtfleisch hart, trocken, kr\u00E4ftig s\u00E4uerlich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Anfang Oktober. Die Fr\u00FCchte sind sturmfest. Genussreife erst ab ca. Februar. Im k\u00FChlen Naturlager etwa sieben Monate haltbar, im K\u00FChllager bis in den Juli.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine Besonderen Anspr\u00FCche an Boden und Klima. Bis in gesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Mittelstark anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf, Mehltau und Blutl\u00E4use. Bekommt gelegentlich die Gummiholzkrankheit (Viruserkrankung).<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCher bis mittelfr\u00FCher Zeitpunkt. Lange anhaltend, aber etwas empfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p>Bei starkem Fruchtansatz kann durch Ausd\u00FCnnung einheitlichere Fruchtgr\u00F6\u00DFen erzielt werden.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Im Streuobstanbau gut geeignet f\u00FCr Sch\u00FCttelernte, da die harten unempfindlichen Fr\u00FCchte kaum Schaden von tragen.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl  Pilot &#40;lehrgarten-ogv-leutenbach.de&#41;  Malus &#39;Pilot&#39; -S- CAC, Apfel &#39;Pilot&#39; -S- sp\u00E4t - Garten Reiter GmbH &#40;garten-reiter.de&#41;"},{"alias":"pojnikapfel","text_inhalt":"<p>Sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel.<\/p>\n<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Anfang des 19. Jahrhunderts in einer Waldgegend in Siebenb\u00FCrgen (Rum\u00E4nien) gefunden. Wurde schnell verbreitet. Galt dort als &#34;die Krone der siebenb\u00FCrgischen \u00C4pfel&#34;.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFer, flachrunder Apfel, der ungleichm\u00E4\u00DFig gebaut ist. Rippen flach und ungleichm\u00E4\u00DFig. Kelch- und Stielgrube berostet. H\u00E4ufig langer Stiel. Fruchtschale ziemlich glatt, mattgl\u00E4nzend, hellgr\u00FCn, sp\u00E4ter gr\u00FCnlich-gelb bis gelb. Schalenpunkte sehr fein, br\u00E4unlich, Anfl\u00FCge von hellbraunem Rost. Deutlicher Geruch. Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, saftig, renettenartig gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>November bis Januar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Anspruchslos, nicht zu trocken und zu schwerer Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, AdT: Pojnik \u2013 und das Vaterland ein Apfelkern &#40;24.04.2018&#41; \u2013 Apfeljahr&#40;e&#41; &#40;kulturnation.de&#41;, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"purpurroter-cousinot","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich deutschen Ursprungs, wurde schon im 16. Jahrhundert um Bamberg und N\u00FCrnberg gebaut. 1874 auf der Versammlung der deutschen Pomologen unter die 50 zu empfehlenden Sorten aufgenommen. <\/p>\n<p>Vor allem in Norddeutschland verbreitet. <\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF (ca. 90 g), ungleichm\u00E4\u00DFig hochkugelig, teils eif\u00F6rmig.<\/p>\n<p>Schale glatt, gl\u00E4nzend, trocken, ohne Berostung. Grundfarbe hell gelblichgr\u00FCn, sp\u00E4ter gelb, Deckfarbe dunkelrot mit hellen, gr\u00E4ulichen Schalenpunkten \u00FCbers\u00E4t.<\/p>\n<p>Flache, mitteltiefe, enge Stielgrube mit strahliger Berostung und leichten Kanten. Kurzer, mittellanger, gr\u00FCnlichbrauner Stiel.<\/p>\n<p>Kleiner, geschlossener Kelch in flacher Kelchgrube mit leichten Falten.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, unter der Schale und die Gef\u00E4\u00DFe leicht ger\u00F6tet, fest, feinzellig, eher trocken, von weins\u00E4uerlichem, schwach gew\u00FCrztem Zuckergeschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Oktober Pfl\u00FCckreif. Ab November genussreif. Die Fr\u00FCchte sind wind- und sturmfest. Circa sechs bis sieben Monate lagerbar. Beliebter Weihnachtsapfel.<\/p>\n<p>Regelm\u00E4\u00DFiger, hoher Ertrag.<\/p>\n<p><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p>Liebt fruchtbaren Boden und ist \u00FCber D\u00FCngung sehr dankbar, w\u00E4chst aber auch auf \u00E4rmeren B\u00F6den. W\u00E4chst gut bis in raue, windige H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr widerstandsf\u00E4hige Sorte. In warmen Tallagen etwas Schorf und Mehltau gef\u00E4hrdet. Auf nassen Standorten tritt Obstbaumkrebs auf. <\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, unempfindliche, sehr dekorative Bl\u00FCte mit r\u00F6tlicher F\u00E4rbung. Guter Polenspender. Ausd\u00FCnnung des Fruchtansatzes ist zu empfehlen.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p>Beliebter Weihnachtsapfel. Bekannt auch unter den Namen &#39;Blutapfel&#39;, &#39;Jagdapfel&#39;, &#39;Rotes G\u00E4sschen&#39;, &#39;Roter Taffetapfel&#39;, Englische B\u00FCffelrenette, &#39;Grosser roter Pilgrim&#39;, &#39;R\u00F6merling&#39; und vielen weiteren Namen.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"reichtragender-vom-zenngrund","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Der Zufallss\u00E4mling wurde um 1900 von Georg Ries in Trautskirchen in Mittelfranken gefunden. Fr\u00E4nkische Lokalsorte.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF, oft hochgebaut. Glatte, leicht fettige Schale. Gr\u00FCngelbe Grundfarbe, sonnenseitig stark rot gestreift.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, fest, im Laufe der Lagerung m\u00FCrbe, sehr saftig. Um das Kernhaus herum h\u00E4ufig glasig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Oktober<\/p>\n<p><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Ist bis in mittlere Lagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Bekommt gelegentlich Schorf. Ansonsten sehr robust.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen Rosenapfel und Schafsnase.<\/p>","quellen":"Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumschulen-baumgartner.de&#41;, Apfelsorten - Kommunale Allianz Obere Altm\u00FChl &#40;obere-altmuehl.de&#41;"},{"alias":"retina","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>1994 am Institut f\u00FCr Obstforschung in Dresden-Pillnitz aus &#39;Apollo&#39; und Klon BX44,2 entstanden.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe (ca. 180 g), hochgebaute, stielbauchige, sehr gleichm\u00E4\u00DFige Form. Kleine Kelchgrube, weite Stielgrube. Glatte Schale mit gr\u00FCngelbe Grundfarbe, Deckfarbe vor allem sonnenseitig dunkelrot gef\u00E4rbt. Mittelfestes, gelbliches, feinzelliges, saftiges Fruchtfleisch mit angenehmen s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlichem, aromatischem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Lage ab Enge August bis Mitte September. Nur kurz lagerf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p>Keine besonderen Anspr\u00FCche.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hig gegen Schorf. Gering Mehltau anf\u00E4llig. Wird gerne von Blattl\u00E4usen befallen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe bis mittelfr\u00FChe, empfindliche, etwas sp\u00E4tfrostgef\u00E4hrdete Bl\u00FCte.<\/p>","quellen":"Baumschule Eggert - Bl\u00FCtenstr\u00E4ucher, Baumschulen, Heckenpflanzen - Retina, Apfel direkt vom Pflanzenversand der Markenbaumschule bestellen! &#40;eggert-baumschulen.de&#41;  Pillnitzer Obstsorten & Obstunterlagen &#40;julius-kuehn.de&#41;"},{"alias":"rheinischer-bohnapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich zwischen 1750 und 1800 aus einer Knospenmutation am Niederrhein entstanden. 1797 wurde die Sorte vom Pomologen Sickler beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF (ca. 110 g), oval, walzen- und fassf\u00F6rmig und meist gleichm\u00E4\u00DFig gebaut.<\/p>\n<p>Weite, flache, faltige Kelchgrube mit geschlossenem, kleinem bis mittelgro\u00DFem Kelch.<\/p>\n<p>Kurzer, kr\u00E4ftiger, typisch knopfiger Stiel in enger, flacher Stielgrube.<\/p>\n<p>Schale z\u00E4h, glatt, matt gl\u00E4nzend. Grundfarbe gr\u00FCn bis gelbgr\u00FCn. Deckfarbe br\u00E4unlich-rot verwaschen mit hellen Punkten und kleinen Roststernen. Druckfest.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF, fest, wenig saftig, schwach s\u00FC\u00DF, s\u00E4uerlich und ohne besonderes Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte bis Ende Oktober. f\u00FCr die Verwertung ab November geeignet. Genussreife von Januar bis Juni. Lagerf\u00E4higkeit bis Juni. Die Fr\u00FCchte sind gut sturmfest.<\/p>\n<p>Sp\u00E4t einsetzender, im Alter ansteigender Ertrag. Generell mittel bis hohe Ertr\u00E4ge. Starke Alternanz.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt nur wenig Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Auch f\u00FCr raue H\u00F6henlagen geeignet. Sehr frostharter Baum.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Feuerbrand und Schorf gef\u00E4hrdet. Auf schweren, nassen B\u00F6den kann Obstbaumkrebs auftreten. Kein Mehltau oder Stippe. Widerstandsf\u00E4hig gegen Blutlausbefall.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, langanhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Tritt an den ein- und mehrj\u00E4hrigen Trieben auf. Schlechter Pollenspender, da triploid. Selbstfruchtbarkeit tritt auf.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen &#39;Jockerle&#39;, Kleiner Bohnapfel&#39;, &#39;Rabiner&#39;, &#39;Salzh\u00E4user Rheinischer&#39;, &#39;Schafskopf&#39;,[nbsp] &#39;Anhalter&#39;, &#39;Zimmerm\u00E4nnle&#39; und &#39;Petit Bohn&#39;.<\/p>\n<p>Wurde 1922 zusammen mit den Sorten &#39;Jakob Lebel&#39; und &#39;Ontario&#39; von der Deutschen Obstbaugesellschaft zu den drei &#34;Reichsobstsorten&#34; ernannt und somit als wirtschaftlich wichtig und empfehlenswert eingestuft.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"revalscher-birnenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich vor 1860 in Russland. Erstbeschreibung 1794 durch Christ als &#34;Revalischer Birnapfel&#34; im &#34;Handbuch \u00FCber die Obstbauzucht, Frankfurt am Main, Nr. 41&#34;.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFer, flachrunder, meist gleichm\u00E4\u00DFig gebauter, flach gerippter Apfel. Die Schale ist glatt und etwas fettig. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb bis gelb, sonnenseitig etwas ger\u00F6tet und gestreift. Schalenpunkte fein, br\u00E4unlich. Teilweise warzenartige Verdickungen auf der Schale.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF bis wei\u00DF, fein, ziemlich saftig, gew\u00FCrzt. Der Geschmack erinnert an Birne.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Juli, August. Nur etwa 14 Tage haltbar.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Etwas schorfanf\u00E4llig. Ansonsten robust.<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Obstsorten und Obstarten Liste - Obstgarten.biz, \u00C4pfel \u2013 www.oberlausitz-stiftung.de, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"riesenboiken","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wird seit dem 19. Jahrhundert an der Niederelbe angebaut. <\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF (ca. 280 g). Kantige ungleichm\u00E4\u00DFige, flachrunde Form.<\/p>\n<p>Sehr weite, wulstige Kelchgrube mit sehr gro\u00DFem, geschlossenem bis leicht ge\u00F6ffnetem Kelch.<\/p>\n<p>Ein kurzer, dicker Stiel sitzt in einer tiefen, strahlig berosteten Stielgrube.<\/p>\n<p>Harte, glatte, fettige Schale. Grundfarbe gelbgr\u00FCn, sonnenseitig leicht ger\u00F6tet, mit hellen Schalenpunkten.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, saftig, mittelfest bis m\u00FCrbe, milds\u00E4uerlich, aromatisch. Stippe tritt oft auf. Kleines Kernhaus.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ende September bis Ende Oktober. Genussreife ab November. Im k\u00FChlen Naturlager sind die Fr\u00FCchte ca. f\u00FCnf Monate lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt nur wenige Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Ist bis in h\u00F6here, windige Lagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Schorf und Mehltau empfindlich. Auf nassen, schweren B\u00F6den anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, nicht lange anhaltende, aber unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Nicht identisch mit der Sorte &#39;Boikenapfel&#39;.<\/p>","quellen":"Text: https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, https:\/\/biobaumversand.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"rote-sternrenette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Genaue Herkunft unklar. Ist seit mindestens 200 Jahren bekannt. Wurde 1830 erstmals beschrieben. Als Herkunft wird sowohl Deutschland (Niederrhein), als auch Belgien und Frankreich vermutet.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF (ca. 120 g), plattrunde bis kugelige Form, sehr regelm\u00E4\u00DFig gebaut.<\/p>\n<p>Weite, flache Kelchgrube mit halboffenem Kelch.<\/p>\n<p>Ein kurzer, knopfiger Stiel sitzt in einer trichterf\u00F6rmigen, berosteten Stielgrube.<\/p>\n<p>Schale glatt, gl\u00E4nzend, durch die Punkte teilweise fast rau. Grundfarbe gelbgr\u00FCn, wird meist von der fl\u00E4chigen, leuchtend kirschroten Deckfarbe \u00FCbert\u00F6nt. Das Rot ist durchsetzt mit zahlreichen hellgrauen, sternf\u00F6rmigen Rostpunkten, daher auch der Name \u201ERote Sternrenette\u201C. Feiner Duft.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gelblich-wei\u00DF, unter der Schale etwas ger\u00F6tet, mittelfest, feinzellig, leicht gew\u00FCrzt, s\u00FC\u00DF-s\u00E4uerlich, kaum saftig. Die Schnittfl\u00E4chen werden schnell braun.<\/p>\n<p>Sehr kleines Kernhaus.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Je nach Lage ab Mitte September bis Mitte Oktober. Genussreife ab November. Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest. Etwa drei Monate im k\u00FChlen Naturlager haltbar. Beliebter Weihnachtsapfel.<\/p>\n<p>Neigt zu Vorerntefruchtfall.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreichen, feuchteren Boden, sonst bleiben die Fr\u00FCchte klein. Auch kalkhaltige und magere B\u00F6den werden akzeptiert. Trockene Lagen sind ungeeignet. Auf guten B\u00F6den bis in raue, windige H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Wenig Schorf und Mehltau anf\u00E4llig. Bekommt keinen Obstbaumkrebs. Empfindlich gegen\u00FCber Kupferpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, lang anhaltende, eher unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen &#39;Calville \u00E9toil\u00E9e&#39;, &#39;Pomme de Coer&#39;, &#39;Meusers Rote Herbstrenette&#39;, &#39;Herbstrenette&#39;.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"roter-berlepsch","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Die Sorte ist Deutschen Ursprungs. Eine Kreuzung zwischen &#39;Ananasrenette&#39; und &#39;Ribston Pepping&#39;. Rote Mutante der Sorte &#39;Berlepsch&#39;.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe, breitkugelf\u00F6rmige Frucht, Kelchseite \u00E4hnlich breit wie Stielseite. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb, Deckfarbe br\u00E4unlichrot bis ziegelrot. Sonnenseitig oft unregelm\u00E4\u00DFige, breite Streifen sichtbar. Mehr oder weniger auff\u00E4llige, unterschiedlich gro\u00DFe, rostartige Schalenpunkte. Rostfiguren und Warzen nicht selten. Schale fest, matt gl\u00E4nzend, schwach fettig oder klebrig, ziemlich dick. Fleisch ist schwach gelblich, teilweise auch etwas rosa gef\u00E4rbt, ziemlich fest, saftig, mit fein s\u00FC\u00DF-weins\u00E4uerlichem harmonischem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Oktober pfl\u00FCckreif. Genussreif von Dezember bis M\u00E4rz.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong><\/p>\n<p>Tiefgr\u00FCndige, mittelschwere, n\u00E4hrstoffreiche durchl\u00E4ssige B\u00F6den. Bei Wasser- und N\u00E4hrstoffmangel treten kleine, zu fr\u00FCh fallende Fr\u00FCchte auf.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong><\/p>\n<p>Auf zu schweren B\u00F6den tritt Obstbaumkrebs, Spitzend\u00FCrre, Schorf und Blutlaus auf.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, 21914P_Apfel.indd &#40;arche-noah.at&#41;"},{"alias":"roter-eiserapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Genaue Herkunft unbekannt. Wurde bereits 1539 in Bamberg und in der N\u00E4he von N\u00FCrnberg erw\u00E4hnt. Genaue Herkunft unbekannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe (ca. 160 g), ungleichm\u00E4\u00DFige, hoch oder herzf\u00F6rmig gebaute Fr\u00FCchte mit f\u00FCnf breiten Kanten\/Rippen die sich vom Kelch bis zur Mitte ziehen.<\/p>\n<p>Schale dick, fest, glatt, gl\u00E4nzend. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb, Deckfarbe rot, bl\u00E4ulich bereift mit deutlichen wei\u00DFen Schalenpunkten. Sehr druckfest.<\/p>\n<p>Mittelweite bis enge, strahlig berostete Stielgrube. Kurzer, dicker Stiel.<\/p>\n<p>Mittelweite, eher flache Kelchgrube mit geschlossenem, mittelgro\u00DFem Kelch.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gr\u00FCnlich- bis gelblichwei\u00DF, fein, sehr fest, m\u00E4\u00DFig saftig, s\u00E4uerlich-s\u00FC\u00DF.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Je nach Lage pfl\u00FCckreif ab Ende September. bis Mitte Oktober. Genussreife ab Ende Dezember. Lange lagerbar.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind wind- und sturmfest.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt nur wenig Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Auf schwerem, feuchtem Boden bringt er sehr reichliche Ernten. Ist auch f\u00FCr raue H\u00F6henlagen geeignet. Ungeeignet f\u00FCr warme Tallagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr robuste Sorte. Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand und Obstbaumkrebs. Empfindlich gegen\u00FCber Kupferpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, lange anhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen: &#39;Drei Jahre Dauernder Streifling&#39;, &#39;Herzapfel&#39;, &#39;Klosterapfel&#39;, &#39;Bamberger&#39;, &#39;Brasilienapfel&#39;, Paradiesapfel&#39;, &#39;Roter Winterkalvill&#39;, &#39;Mohrenborsdorfer&#39;.<\/p>\n<p>Ertrag setzt erst sp\u00E4t ein.<\/p>","quellen":"Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"roter-gravensteiner","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Mutante von &#39;Gravensteiner&#39;. Entstand 1858 als Sprossmutante in L\u00FCbeck.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DFe, flachkugelige Frucht. H\u00E4lften oben merklich verschieden. Deutlich \u00FCber die Frucht laufende Rippen. Querschnitt nicht ganz rund.<\/p>\n<p>Schale glatt, geschmeidig, gl\u00E4nzend. Grundfarbe hellgr\u00FCnlichgelb, sp\u00E4ter wachsartig hellgelb, Deckfarbe hellrot, teilweise auch dunkler. Kurz und breit gestreift und geflammt. Punkte ziemlich sparsam, recht fein, br\u00E4unlich. Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, feinzellig, m\u00FCrbe, sehr saftig, edel gew\u00FCrzt, s\u00E4uerlich-s\u00FC\u00DF.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Standort teilweise schon im August.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Ausreichend feuchte, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den in milden windgesch\u00FCtzten Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hige Sorte. Anf\u00E4llig f\u00FCr Apfelwickler.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, 21914P_Apfel.indd &#40;arche-noah.at&#41;"},{"alias":"rubinola","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>1980 am Institut f\u00FCr Experimentelle Botanik in Prag (Z\u00FCchtungsstation Strzovice) aus &#39;Prima&#39; und &#39;Rubin&#39; entstanden. 1993 wurde der Apfel als Sorte herausgegeben. EU-Sortenschutz besteht seit 1995.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, breitrund mit flachen, unauff\u00E4lligen Kanten.<\/p>\n<p>Geschlossener, gro\u00DFer Kelch in flacher, faltiger Kelcheinsenkung.<\/p>\n<p>Ein sehr langer Stiel sitzt in einer tiefen, weiten, berosteten Stielgrube.<\/p>\n<p>Glatte, geschmeidige Schale. Wird nach Lagerung leicht fettig.<\/p>\n<p>Grundfarbe goldgelb. Deckfarbe leuchtend rot mit dunklen Streifen. Schattenseitig nur einzelne rote Streifen. Schalenpunkte sind deutlich sichtbar.<\/p>\n<p>Gelbliches, feinzelliges, weicheres Fruchtfleisch mit wenig Saft und einem guten s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlichem Geschmack. Fruchtfleisch br\u00E4unt nicht.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Ende August bis Anfang September. Direkt vom Baum essbar. Im k\u00FChlen Naturlager etwa acht Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Warme oder gesch\u00FCtzte Lagen mit n\u00E4hrstoffreichem Boden wirken sich positiv auf die Fruchtqualit\u00E4t aus.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>M\u00E4\u00DFig Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Galt fr\u00FCher als Schorfresistent, seit 2001 ist diese allerdings durchbrochen. Etwas Mehltau anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, m\u00E4\u00DFig lange andauernde Bl\u00FCte. Wenig anf\u00E4llig. Guter Befruchter, da diploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Eher f\u00FCr den Erwerbsanbau geeignet.<\/p>","quellen":"&#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl  mein-lieblingsobst.de: Sorte Rubinola &#40;Apfel&#41;; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"schafsnase","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Erste Erw\u00E4hnung findet der Herbstapfel &#39;Rheinische Schafsnase&#39;, &#39;Apfelmuser&#39; um das Jahr 1600 und seine Herkunft wird im Rheinland vermutet.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF (ca. 150 g), kegelf\u00F6rmig mit flachen Kanten. Gerippte Kelcheinsenkung mit geschlossenem Kelch. Ein kurzer Stiel sitz in einer weiten, wenig berosteten Stielgrube. Schale hart, glatt, geschmeidig. Grundfarbe hellgr\u00FCn bis gelb, zur Pfl\u00FCckreife dicht mit leuchtenden, unregelm\u00E4\u00DFigen Streifen bedeckt. Mit feinen Schalenpunkten \u00FCbers\u00E4t. Nicht druckfest. Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF, m\u00E4\u00DFig fest, grobzellig, saftig, s\u00E4uerlich, ohne besonderes Aroma. Verf\u00E4rbt sich nicht bei der Verarbeitung.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte\/Ende September. Die Fr\u00FCchte sind windfest bis zur Baumreife, dann erfolgt ein starker Fruchtfall. J\u00E4hrlicher Wechsel zwischen hohen und sehr geringen bis keinen Ertr\u00E4gen (Alternanz).<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Zufrieden in mittelschweren Lehmboden. W\u00E4chst auf Sandb\u00F6den mit ausreichender Feuchtigkeit und guter N\u00E4hrstoffversorgung. Dauerfeuchte Standorte und Staun\u00E4sse f\u00FChren zum Ausfall der Pflanze. Auf n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den ist ein Anbau bis in mittlere, windgesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Schorf und Mehltau anf\u00E4llig. Auf nassen schweren B\u00F6den tritt Obstbaumkrebs auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr sp\u00E4te, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"schmalzprinz","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte ist vor 1930 als S\u00E4mling von &#39;Prinzenapfel&#39; im Alten Land bei Hamburg entstanden. Der genaue Zeitpunkt ist nicht bekannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF (ca. 200 g), hochgebaut, fassf\u00F6rmig mit flachen Kanten.<\/p>\n<p>Die mittelweite Kelcheinsenkung ist von H\u00F6ckern umgeben. Mittelgro\u00DFer, geschlossener bis halboffener Kelch.<\/p>\n<p>Kr\u00E4ftiger, zum Ende hin knopfiger Stiel sitzt in tiefer Grube. Stiel wird oft durch einen Wulst auf die Seite gedr\u00FCckt.<\/p>\n<p>Die Schale ist derb, glatt und wird im Lager zunehmend fettig. Gelblichgr\u00FCne Grundfarbe, sonnenseitig rotgestreift bis dunkelrot marmoriert und mit auffallend hellen Schalenpunkten.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist wei\u00DF, fest, saftig mit ausgeglichenem Zucker-S\u00E4ure-Verh\u00E4ltnis ohne besonderes Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reife: <\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte\/Ende September pfl\u00FCckreif. Genussreife ab Ende Oktober. Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest. Im k\u00FChlen Naturlager bis zu sechs Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt gesch\u00FCtzte Lage mit hoher Luftfeuchtigkeit und humosen B\u00F6den. Auf zu schwerem, zu nassem Untergrund stark anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs und Spitzend\u00FCrre.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Sehr widerstandsf\u00E4hig gegen Krankheiten und Sch\u00E4dlinge. Auf zu schwerem, zu nassem Untergrund stark anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs und Spitzend\u00FCrre.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, witterungsunempfindliche Bl\u00FCte<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Kardinalprinz&#39;, Quast-Apfel&#39;<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"schmidberger-renette","text_inhalt":"<p><strong style=\"font-size: 0.875rem;\">Geschichte<\/strong><span style=\"font-size: 0.875rem;\">:<\/span><\/p>\n<p>Alte, bis ca. 1750 zur\u00FCck verfolgbare Sorte aus dem nieder\u00F6sterreichischen Mostviertel und ober\u00F6sterreichischen Innviertel. Apotheker und Pomologe Liegl, fand die Sorte in seiner Umgebung in Braunau (\u00D6sterreich).<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, abgestumpft kegelf\u00F6rmig, teils auch kugelig, zum Kelch hin st\u00E4rker abnehmend, mittel bis schwach stielbauchig, selten ungleichh\u00E4lftig, meist ziemlich gleichm\u00E4\u00DFig gebaut. Im Querschnitt ziemlich rund. Die Schale ist glatt, matt gl\u00E4nzend, ziemlich fest bis derb. Grundfarbe vom Baum gr\u00FCnlichgelb, zur Genu\u00DFreife gr\u00FCnlichgelb bis goldgelb. Die Deckfarbe ist r\u00F6tlich bis dunkelrot, fast rings um die ganze Frucht mit k\u00FCrzeren oder l\u00E4ngeren karminroten bis dunkelpurpurroten Streifen geflammt und gestreift. Schalenpunkte sind fein, meist wenig auff\u00E4llig. Das Fruchtfleisch ist gr\u00FCnlichwei\u00DF, saftig, mittelfeinzellig, mittelhart, s\u00E4uerlich s\u00FC\u00DF, schwach gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reife<\/strong>:<\/p>\n<p>Mitte bis Ende Oktober, Genussreife: November \u2013 M\u00E4rz. Ertragsbeginn setzt eher sp\u00E4t ein, ist aber dann sehr reich, meist alle zwei Jahre \u00FCberreich. Die Fr\u00FCchte sind \u00E4u\u00DFerst windfest.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Anspruchslos, eher leichte, humose, feuchte B\u00F6den werden bevorzugt. Gedeiht auch noch gut in hohen bis raue Lagen und ist gut frostwiderstandsf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong>: Sorte w\u00E4chst sehr gesund, Schorf tritt nur in ung\u00FCnstigen Lagen auf, geringe Mehltauanf\u00E4lligkeit.<\/p>","quellen":"https:\/\/1000obstbaeume.de, https:\/\/austria-forum.org, 21914P_Apfel.indd &#40;arche-noah.at&#41;"},{"alias":"schoener-von-nordhausen","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Diese Apfelsorte stammt aus Mitteldeutschland, s\u00FCdlich des Harzes. Wie wurde 1820 als S\u00E4mling von dem G\u00E4rtner Kaiser in Nordhausen gefunden. Seit 1892 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis klein (ca. 110 g), hochgebaut bis rundlich, schwach gerippt. H\u00E4lften ungleich, Querschnitt nicht rund.<\/p>\n<p>Flache, f\u00FCnfkantige Kelcheinsenkung mit gro\u00DFem, halboffenem Kelch. Kelchbl\u00E4tter gro\u00DF, breit und spitz.<\/p>\n<p>Eher kurzer, dicker Stil in tiefer, berosteter Grube.<\/p>\n<p>Die Schale ist fest, glatt, besonders im Lager etwas fettig.<\/p>\n<p>Gelblichwei\u00DFe bis goldgelbe Grundfarbe, Deckfarbe hell karminrot. Schalenpunkte fein, kaum merklich, Rostbildung nur selten am Stiel.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF, mittelfest, in der Reife m\u00FCrbe, saftig, w\u00FCrziger Geschmack. Kleines Kernhaus.<\/p>\n<p><strong>Reife<\/strong>:<\/p>\n<p>Je nach Lage pfl\u00FCckreif ab Mitte September bis Mitte Oktober. Genussreife erst ab Januar. Auf schlechten B\u00F6den oder bei anhaltender Trockenheit kommt es zu Vorerntefruchtf\u00E4llen. Aufgrund des kurzes Stiels dr\u00FCcken sich die Fr\u00FCchte au\u00DFerdem oft schon vor der Reife ab.<\/p>\n<p>Im k\u00FChlen Naturlager circa sechs Monate im K\u00FChllager bei etwa 3 \u00B0C bis Ende April haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Die Sorte ist bis in raue Lagen anbauf\u00E4hig. Warme Lagen oder Weinbaugebiete sind nachteilig. Bevorzugt leichte B\u00F6den in offenen Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand, Mehltau und Triebsucht gef\u00E4hrdet. In warmen Lagen Befall mit Schorf und Stippe. Robust gegen\u00FCber Blutl\u00E4usen. Empfindlich bei Kupferpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, langanhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt unter dem Namen &#39;Hindenburgapfel&#39;<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"schoener-aus-boskoop-boskoop","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Die Sorte wurde 1856 Boskoop von dem Pomologen Ottolander im niederl\u00E4ndischen Boskoop gefunden.<\/p>\n<p>War bereits 1863 in Deutschland und den angrenzenden L\u00E4ndern im Handel vertreten.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittel bis gro\u00DFe (ca. 200 g), breitrund bis hochgebaute Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p>Mitteltiefe Kelcheinsenkung mit (halb-)offenem Kelch und[nbsp] gro\u00DFen, spitzen, gr\u00FCnen Kelchbl\u00E4ttern.<\/p>\n<p>Sehr unterschiedlich ausgepr\u00E4gter[nbsp] Stiel in enger, berosteter Stielgrube.<\/p>\n<p>Schale trocken, fein angeraut, Grundfarbe gelbgr\u00FCn, Deckfarbe hellrot. Rost zieht sich \u00FCber die ganze Frucht. Gro\u00DFe, deutlich ausgepr\u00E4gte Schalenpunkte.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist mittelfest, grobzellig, saftig, kr\u00E4ftig weins\u00E4uerlich, wenig s\u00FC\u00DF, aromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reife:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Ende September. Sp\u00E4ter Erntetermin wirkt sich positiv auf Zucker- und Aromabildung aus. Fr\u00FCchte sind nicht windfest. Im k\u00FChlen Naturlager bis zu f\u00FCnf Monate haltbar. Nicht unter 4 \u00B0C lagern, sonst entsteht Fleischbr\u00E4une.<\/p>\n<p>Anschnitt wird schnell braun.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Bevorzugt ausreichend feuchte, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den. Trockene, leichte B\u00F6den dagegen sind ungeeignet. Sp\u00E4tfrostlagen meiden. K\u00FCstenklima ist ideal.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf, Blutl\u00E4use, Stippe, Kragenf\u00E4ule, Obstbaumkrebs, Triebsucht und Apfelmosaik. Bei Wechselhafter Witterung tritt Glasigkeit auf. In nassen Jahren kommt es vermehrt zu Kernhausf\u00E4ule. Empfindlich gegen\u00FCber Kupferpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh und frostempfindlich mit[nbsp] gro\u00DFen, hellrosa Bl\u00FCten. Schlechter Pollenspender da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen &#39;Graue Winterrenette&#39;, &#39;Goldrenette&#39;, &#39;Gelber Boskoop&#39;, &#39;Renette de Montfort&#39;, &#39;Belle de Boskoop&#39;.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"schweizer-orangenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>1935 in der Versuchsanstalt W\u00E4denswil aus &#39;Ontario&#39; und &#39;Cox Orange&#39; entstanden.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DFe (130 g), flachkugelig bis kugelige Form. Gerippte Kelcheinsenkung. Kurzer Stiel in weiter tiefer Stielgrube. Schale fest, glatt, leicht bereift. Gr\u00FCngelbe Grundfarbe, zur Reifezeit Deckfarbe rotorange marmoriert und leicht gestreift. Frucht etwas druckempfindlich. Das Fruchtfleisch ist mittelfest, sehr saftig, s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich, mild, angenehm gew\u00FCrzt, gelblich.<\/p>\n<p><strong>Reife<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte Oktober. Bis zur Reife windfest, danach schneller Fruchtfall. F\u00FCr gutes Aroma m\u00F6glichst sp\u00E4t ernten. Im Naturlager etwa vier Monate lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>N\u00E4hrstoffreicher Boden in warmen Lagen ist ideal. Keine Wind- und H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Wenig Schorf und Mehltau. Stippe tritt teilweise bereits am Baum auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, http:\/\/www.lehrgarten-ogv-leutenbach.de  https:\/\/www.amazon.de\/Schweizer-Orangenapfel-wurzelnackt-Stammh%C3%B6he-Pflanzschnitt\/dp\/B00G9DYXGO, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"schoener-von-wiltshire","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Englischer Zufallss\u00E4mling angeblich schon um 1700 bekannt war. Seit 1920 vor allem in Bayern unter dem Namen &#39;Wei\u00DFe Wachsrenette&#39; bekannt. Ist aber nicht identisch mit der Sorte &#39;Wei\u00DFe Wachsrenette aus Benediktbeuren&#39;. Genaue Herkunft unbekannt. Wahrscheinlich vor 1880 in der Grafschaft Wiltshire (England) entstanden.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF (ca. 130 g), meist hochkugelige bis flach kegelige Form. Halboffener Kelch in flacher Einsenkung. Der mittellange Stiel liegt in einer weiten, leicht berosteten Grube. Die Schale ist fest, glatt und leicht fettig. Grundfarbe hellgelb, sonnenseitig leicht gestreift oder verwaschen orangerot. Mit unauff\u00E4lligen Schalenpunkten \u00FCbers\u00E4t. Das Fruchtfleisch ist gelbwei\u00DF, mittelfest, grobzellig, saftig, s\u00FC\u00DF.<\/p>\n<p><strong>Reife<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab ca. Mitte September. Die Fr\u00FCchte sind windfest. Im k\u00FChlen Naturlagen ungef\u00E4hr f\u00FCnf Monate haltbar.<\/p>\n<p>Erst sp\u00E4t einsetzender, dann unregelm\u00E4\u00DFige aber hohe Ertr\u00E4ge.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an Klima und Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Geringe Feuerbrand Gefahr. In geschlossenen Tallagen kann Schorf und Mehltau auftreten. Ansonsten sehr widerstandsf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>In Bayern eine Hauptsorte. Ist ein gesch\u00E4tzter Mostapfel. Auch geeignet f\u00FCr k\u00FChle H\u00F6henlagen und regenreiche Gebiete, extrem winterhart.<\/p>\n<p>Orginalname: &#39;Harvey&#39;s Pippin&#39; oder &#39;Dredge&#39;s Beauty of Wiltshire&#39;.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"sonnenwirtsapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>In Backnang, W\u00FCrttemberg auf dem Grundst\u00FCck des Sonnenwirts gefunden. Die Sorte wurde 1932 beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe (ca. 200 g), hoch gebaute, konische, kantige Fr\u00FCchte. H\u00E4ufig von H\u00F6ckern umgebene, tiefe Kelcheinsenkung mit geschlossenem Kelch. Kurzer Stiel in tiefer Grube. Glatte, trockene Schale. Gr\u00FCngelbe Grundfarbe, Deckfarbe streifig verwaschen rot bis braunrot.<\/p>\n<p><strong>Reife<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte September. Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest.<\/p>\n<p>Geringer Ertrag.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Anspruchslos, auch f\u00FCr h\u00F6here Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>In warmen Lagen gering Mehltau und Schorf anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, unempfindlich.<\/p>","quellen":"Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, http:\/\/www.netzwerk-streuobst-filderstadt.de\/9-mog\/38-baum32"},{"alias":"topaz","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>1984 am Institut f\u00FCr experimentelle Botanik in Prag (Tschechien) aus &#39;Rubin&#39; und &#39;Vanda&#39; gez\u00FCchtet. Die Sorte ist seit 1993 im Anbau. Es besteht Sortenschutz.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DFe, breitrunde, regelm\u00E4\u00DFige Fr\u00FCchte ohne Kanten.<\/p>\n<p>Geschlossener Kelch in sch\u00FCsself\u00F6rmiger, faltiger Kelcheinsenkung mit deutlichen H\u00F6ckern. Auff\u00E4llig gr\u00FCne Kelchbl\u00E4tter.<\/p>\n<p>Kurzer bis mittellanger, kr\u00E4ftiger Stiel in weiter, sternf\u00F6rmig berosteten Stielgrube.<\/p>\n<p>Dicke, glatte, wachsartige Schale, bei Lagerung neigt sie zu fetten. Grundfarbe gelborange, Deckfarbe leuchtend rotgestreift bis marmoriert. Teilweise kleine Rostpunkte auf der Schale.<\/p>\n<p>Gelbliches, festes, feinzelliges, sehr saftiges Fruchtfleisch mit gutem Aroma und angenehmer S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reife<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab September bis Mitte Oktober Pfl\u00FCckreif. Genussreife ab ca. November. Windfest bis zu Reife. Im k\u00FChlen Naturlager etwa vier Monate lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Schwere und nasse B\u00F6den sollten gemieden werden.[nbsp] Durchl\u00E4ssige Lehmb\u00F6den gelten als ideal. Ansonsten keine besonderen Anspr\u00FCche an Boden und Klima.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Es kann Feuerbrand auftreten. Galt fr\u00FCher als Schorfresistent, diese ist mittlerweile durchbrochen. Befall von Mehltau und mehliger Apfelblattlaus ist m\u00F6glich. Auf feuchten Standorten kann Kragenf\u00E4ule auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe bis mittel sp\u00E4te Bl\u00FCte mit mittlerer Frostempfindlichkeit. Bl\u00FCht auch bereits am einj\u00E4hrigen Holz. Gute Befruchtersorte.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Im Holz ist die Sorte nicht frostfest.<\/p>","quellen":"Buch: &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"weisser-wintertaffetapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Genaue Entstehung unbekannt. Soll eine sehr alte deutsche Sorte seien. Wurde 1797 von Ludwig Christ beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF, rundlich bis flachrundlich. Schale glatt, etwas fettig. Grundfarbe gr\u00FCngelb, scheint sp\u00E4ter wachsartig, gelblich. Das Fruchtfleisch ist reinwei\u00DF, fest, feinzellig, saftig, schwach gew\u00FCrzt, mehr s\u00E4uerlich als s\u00FC\u00DF. Druckempfindliche Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p><strong>Reife<\/strong>:<\/p>\n<p>Baumreife Ende Oktober, Genussreife ab Dezember, lagerf\u00E4hig bis ca. April.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Ist bis in h\u00F6here Lagen anbauf\u00E4hig. Von w\u00E4rmeren Lagen profitiert die Fruchtqualit\u00E4t.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte. Etwas empfindlich f\u00FCr Apfelschorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te Bl\u00FCtezeit. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>H\u00E4ufig schwankende Ertr\u00E4ge (Alternanz).<\/p>\n<p>Wird oft mit &#39;Champagner Renette&#39; verwechselt<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, https:\/\/www.kob-bavendorf.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"wettringer-taubenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Herkunft unbekannt. Stammt vermutlich aus Wettringen, Landkreis Schweinfurth oder zwischen Osnabr\u00FCck und der holl\u00E4ndischen Grenze. Nach anderen Quellen aus den USA.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF, mit ungleichen H\u00E4lften und sehr unterschiedlichen Formen, h\u00E4ufig abgestumpft rundlich. Weite, tiefe, gerippte Kelcheinsenkung. Langer Stiel in tiefer Grube. Die Schale ist glatt, geschmeidig und leicht bereift. Hellgelbe Grundfarbe, sonnenseitig intensiv bl\u00E4ulich-rote Deckfarbe, verwaschen bis gestreift, um den Kelch oft typisch rosafarbig. Das Fruchtfleisch ist wei\u00DF, feinzellig, saftig und s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich, schwache W\u00FCrze, typisch parf\u00FCmiertes Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte Oktober. Die Fr\u00FCchte sind wind- und sturmfest. Im k\u00FChlen Naturlager etwa zwei Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Stellt kaum Anspr\u00FCche an Klima und Boden und ist bis in H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Krankheiten und Sch\u00E4dlinge. In geschlossenen Tallagen kann Schorf und Mehltau auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCher Zeitpunkt. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Die B\u00E4ume k\u00F6nnen sehr alt werden.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.pflanzmich.de\/produkt\/14656\/apfel-wettringer-taubenapfel.html, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Brosch\u00FCre, &#34;Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben&#34;, Hans-Thomas Bosch"},{"alias":"winterbananenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Alte nordamerikanische Sorte. Die genaue Herkunft ist nicht gekl\u00E4rt. Sie wurde entweder 1860 in Montgomery (Ohio) oder 1876 in Cass (Indiana) gefunden. Der Orginalname lautet &#39;Flory of Winter-Banana&#39;.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe (ca. 170 g), hochovale Frucht. Im Querschnitt kantig und unregelm\u00E4\u00DFig. H\u00E4ufig gezeichnet von einer Naht, die sich vom Stiel zum Kelch zieht.<\/p>\n<p>Der mittelgro\u00DFe, geschlossene Kelch liegt in einer weiten, strahligen Einsenkung.<\/p>\n<p>Mittellanger, oft seitlich weg gedr\u00FCckter Stiel in weiter, gr\u00FCnlicher Grube.<\/p>\n<p>Grundfarbe gr\u00FCn bis gelblichgr\u00FCn, sonnenseitig verwaschen br\u00E4unlich orange mit dunklen Schalenpunkten.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind nicht druckfest. Fruchtfleisch gr\u00FCnlich-wei\u00DF, zart, m\u00FCrbe, wenig saftig, s\u00FC\u00DF, gew\u00FCrzt, wenig S\u00E4ure.<\/p>\n<p>Anschnitt br\u00E4unt schnell.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Anfang Oktober pfl\u00FCckreif. Genussreife ab Dezember. Die Fr\u00FCchte sind windfest. K\u00F6nnen k\u00FChl bis zu sechs Monate gelagert werden.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreiche, leichtere B\u00F6den. Anbau ist dann auch bis in windgesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. In geschlossenen Tallagen Schorf und Mehltau anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender, da diploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Winter Banana&#39;,<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"winterrambur","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Geh\u00F6rt zu den \u00E4ltesten deutschen Apfelsorten und soll bereits seit 1700 im Handel sein. Genaue Herkunft ist unbekannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF (ca. 300 g), flachrunde Form mit kr\u00E4ftigen Rippen. Geschlossener Kelch in sch\u00FCsself\u00F6rmiger Einsenkung. Kurzer, kr\u00E4ftiger Stiel in weiter, tiefer Grube. Harte, glatte, fettige Schale. Gelbgr\u00FCne Grundfarbe mit sonnenseitig fl\u00E4chiger oder stark gestreifter r\u00F6tlicher Deckfarbe und hellen Schalenpunkten. Das Fruchtfleisch ist gr\u00FCnlich, grobzellig, etwas m\u00FCrbe, saftig, w\u00FCrzig-s\u00FC\u00DF mit leichter S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ende September bis Mitte Oktober. Bis zur Baumreife sind die Fr\u00FCchte windfest, danach starker Fruchtfall. Im k\u00FChlen Naturlager bis zu sieben Monate haltbar, dabei auf Fleischbr\u00E4une achten. Erst sp\u00E4t einsetzender Ertrag. J\u00E4hrlich wechselnd zwischen hohen und keinen Ertr\u00E4gen (Alternanz).<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Durchl\u00E4ssiger, gleichm\u00E4\u00DFig feuchter Boden in gesch\u00FCtzten, w\u00E4rmeren Lagen. Auf n\u00E4hrstoffreichem Boden bis in hohe, windgesch\u00FCtzte Lagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gef\u00E4hrdet f\u00FCr Apfeltriebsucht. In geschlossenen Tallagen kann Schorf und Mehltau auftreten. Kaum Apfelwickler anf\u00E4llig. Reagiert empfindlich gegen\u00FCber Kupfer- und Schwefelpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4ter Bl\u00FCtezeitpunkt. Schlechter Pollenspender, da triploid. Als Befruchtersorten eignen sich &#39;Goldparm\u00E4ne&#39; und &#39;Ontario&#39;.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p><strong>Gute Eigenschaften<\/strong>: Geringer Pflegebedarf und robuste, gen\u00FCgsame Natur. Sehr widerstandsf\u00E4hig gegen\u00FCber den klassischen Apfelplagen und Sch\u00E4dlingen.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"zabergaeu-renette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Entstand um 1885 als Zufallss\u00E4mling in Hausen an der Zaber im Landkreis Heilbronn (Baden-W\u00FCrttemberg). Das Zaberg\u00E4u bezeichnet einen Landschaftsbestandteil des Neckarbeckens n\u00F6rdlich von Stuttgart. Stimmt in vielen Merkmalen v\u00F6llig mit der \u00E4lteren franz\u00F6sischen Sorte &#39;Canada Gris&#39; \u00FCberein. 1926 wurde die Sorte erstmals \u00F6ffentlich vorgestellt.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DFe bis sehr gro\u00DFe (ca. 220g), rundlich abgeflacht bis breitrunde, manchmal auch hochgebaute Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p>Sch\u00FCsself\u00F6rmige, etwas faltige Kelcheinsenkung mit gro\u00DFem, offenem bis halbgeschlossenem Kelch.<\/p>\n<p>Tiefe, mittelweite, berostete Stielgrube mit mittellangem, mitteldickem, holzigem Stiel.<\/p>\n<p>Schale dick, rau und trocken. Grundfarbe gelbgr\u00FCn, sonnenseitig tr\u00FCborange mit verwaschenen Streifen. \u00DCberzug aus zimtbraunen Rost. Die Fr\u00FCchte sind druckfest.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF, mittelfest, m\u00E4\u00DFig saftig, w\u00FCrziger, schwach aromatischer Geschmack<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte bis Ende Oktober pfl\u00FCckreif. Genussreife ab November. Die Fr\u00FCchte sind bis zur Baumreife windfest, danach starker Fruchtfall. Bis zu sechs Monate lagerbar, welken allerdings schnell.<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong>:<\/p>\n<p>Bevorzugt tiefgr\u00FCndigen, n\u00E4hrstoffreichen Boden in warmen, aber auch windigen Lagen. Nicht f\u00FCr H\u00F6henlagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gering Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Wenig Schorf und Mehltauanf\u00E4llig. Neigt auf schweren B\u00F6den zu Obstbaumkrebs. Anf\u00E4llig f\u00FCr rote Spinne. Sehr empfindlich gegen\u00FCber Kupferpr\u00E4paraten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, langandauernde, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid. Ein Ausd\u00FCnnen nach dem Junifruchtfall kann die Alternanz abschw\u00E4chen.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Vollst\u00E4ndiger Name: &#39;Graue Renette vom Zaberg\u00E4u&#39;. Auch bekannt als &#39;Hausener Graue Renette&#39;.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de, https:\/\/garten-von-ehren.de\/p\/apfel-zabergaeu-renette-malus-zabergaeu-renette, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"zuccalmaglios-renette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p>Eine 1878 entstandene Kreuzung des Apfelz\u00FCchters Dietrich Uhlhorn jr. aus Grevenbroich im Rheinland.<\/p>\n<p>Kreuzung aus &#39;Ananasrenette&#39; und &#39;Purpurroter Agatapfel&#39;. Benannt ist die Sorte nach dem Schwiegervater des Z\u00FCchters, dem Justizrat Vinzenz von Zuccalmaglio.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Kleine bis mittelgro\u00DFe (ca. 120 g), hochgebaute, ovale Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p>Flache, enge, strahlige Kelcheinsenkung mit kleinem, geschlossenem Kelch. Ein kurzer Stiel sitzt in tiefer, enger, berosteter Grube.<\/p>\n<p>Schale fest, glatt, etwas gl\u00E4nzend, ziemlich z\u00E4h, wird fettig.<\/p>\n<p>Gr\u00FCngelbliche Grundfarbe, sonnenseitig verwaschen r\u00F6tlich. Zahlreiche Schalenpunkte. Vereinzelt feine Rostanfl\u00FCge.<\/p>\n<p>Fruchtfleisch gelbgr\u00FCn, fest, feinzellig, abknackend, im Lager markig bis m\u00FCrbe, mittel saftig, mild s\u00E4uerlich s\u00FC\u00DF mit feinem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Anfang bis Mitte Oktober pfl\u00FCckreif. Die Fr\u00FCchte sind bis zur Vollreife windfest. Das Aroma der Fr\u00FCchte profitiert von einer m\u00F6glichst sp\u00E4ten Ernte. H\u00E4lt, ohne zu welken oder ihre Frische einzub\u00FC\u00DFen, bis zum Fr\u00FChjahr (ca. f\u00FCnf Monate).<\/p>\n<p><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p>Auf trockenen B\u00F6den ungeeignet. Ansonsten bis in mittlere, gesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Feuerbrand und Schorf gef\u00E4hrdet. Auf schweren und n\u00E4hrstoffarmen B\u00F6den anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs. Bekommt gelegentlich Mehltau. Robust gegen\u00FCber Blutl\u00E4usen. Auf leichten B\u00F6den kann Mehltau auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, lange anhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch: &#34; Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl; Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"mirabelle-von-nancy","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte &#39;Mirabelle von Nancy&#39; ist eine der \u00E4ltesten bekannten Mirabellensorten. Sie stammt vermutlich aus Asien. Seit 1490 ist sie in Frankreich bekannt und gelangte von dort aus nach Deutschland und das restliche Europa. Da die Sorte in der Region Lothringen sehr verbreitet ist, wurde sie nach der franz\u00F6sischen Stadt Nancy benannt.<\/p>\n<p>Es sind verschiedene Auslesen im Anbau. Am weitesten verbreitet ist die franz\u00F6sische Auslese Nr. 1510. Sie tr\u00E4gt sehr gro\u00DFe, optisch ansprechende Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Kirschengro\u00DFe, runde Fr\u00FCchte. Die zur Reifezeit goldgelbe Schale ist teilweise mit r\u00F6tlichen Punkten bedeckt. Sonnenseitig ist sie rot bis r\u00F6tlich-braun verwaschen. \u00DCber die gesamte Fruchtschale zieht sich eine fein angedeutete Bauchnaht. Das Fruchtfleisch ist gelb gef\u00E4rbt, mittelfest und l\u00E4sst sich gut vom Stein. Sie ist wohlschmeckend s\u00FC\u00DF mit einem gew\u00FCrztem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte\/Ende August bis Anfang September<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Ben\u00F6tigt sonnige bis halbschattige Lagen mit n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ist nichts bekannt.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Ab M\u00E4rz zeigen sich wei\u00DFe Bl\u00FCten. Mittelsp\u00E4ter Bl\u00FCtezeitpunkt. Selbstbest\u00E4ubend. Guter Pollenspender.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/090033\/index.php  https:\/\/biobaumversand.de\/Mirabelle-von-Nancy\/007052002035055  https:\/\/www.garten-baumschule-woehrle.de\/obstgehoelze\/steinobst\/prunus-syr-von-nancy"},{"alias":"grosse-gruene-reneklode","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Der genaue Ursprung ist unbekannt. Es gibt Vermutungen, dass sie aus Griechenland stammt und von dort \u00FCber Italien nach Deutschland gelangte. Andere sehen ihre Herkunft in Italien. Seit 1670 ist sie in Frankreich bekannt. Der Name Reneklode geht wohl auf die franz\u00F6sische K\u00F6nigin Claudia (&#34;Reine Claude&#34;), Gemahlin von Franz I. von Frankreich (1515 bis 1547), zur\u00FCck. Sie soll die Frucht aus Armenien mitgebracht haben. Seit 1500 soll die Sorte &#39;Gro\u00DFe Gr\u00FCne Reneklode&#39; in Deutschland anzutreffen sein.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe, rundliche, gr\u00FCn-gelbe Fr\u00FCchte. Oben und unten sind sie leicht abgeflacht. Der Stiel ist 12 bis 18 mm lang, zwischen gr\u00FCn und rostbraun und sitzt in einer leichten Mulde. Die Fruchtschale ist d\u00FCnn und l\u00E4sst sich nicht gut abziehen. Sonnenseitig sind die Fr\u00FCchte r\u00F6tlich angelaufen, gefleckt oder punktiert, teilweise mit Rostfiguren. Die Fr\u00FCchte sind wei\u00DF beduftet. Das Fruchtfleisch ist gr\u00FCnlich-gelb, fest und saftig mit sehr s\u00FC\u00DFem Geschmack und einem gew\u00FCrzten Aroma. Es ist nicht immer gut steinl\u00F6slich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ende August bis Mitte September<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Warme, gesch\u00FCtzte, sonnige Standorte mit nahrhaften, etwas schwereren B\u00F6den. W\u00E4chst gut im Weinbauklima.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte. Anf\u00E4llig f\u00FCr Monilia.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, lang andauernde Bl\u00FCte. Die Sorte ist ein guter Pollenspender, allerdings selbststeril und braucht demnach eine Befruchtersorte. Daf\u00FCr eignen sich zum Beispiel &#39;Hauszwetschge&#39;, &#39;Mirabelle von Nancy&#39; und &#39;Graf Althans Reneklode&#39;.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelm\u00E4\u00DFiger, daf\u00FCr regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/090033\/index.php  https:\/\/www.arche-noah.at\/files\/grosse_gruene_reneklode.pdf  https:\/\/www.mein-schoener-garten.de\/pflanzen\/obst\/renekloden-reineclauden"},{"alias":"katinka","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Zwetschge &#39;Katinka&#39; wurde 1982 in Hohenheim aus den Sorten &#39;Ruth Gerstetter&#39; und Ortenauer&#39; gez\u00FCchtet. Seit 1992 ist sie im Handel zu finden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind mittelgro\u00DF (ca. 26 bis 28 g), gut steinl\u00F6slich und sind s\u00FC\u00DF-s\u00E4uerlich wohlschmeckend. Ihre Schale ist dunkel-violett bis blau gef\u00E4rbt. Die oval geformte Frucht ist wei\u00DFlich beduftet. Sie ist gut als Backzwetschge geeignet, da sie nicht zerflie\u00DFt (festbackend).<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Bereits ab Mitte Juli k\u00F6nnen die ersten Zwetschgen geerntet werden. Fr\u00FChsorte.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte stellt kaum besondere Anspr\u00FCche an ihren Standort. Schattige Lagen sollten allerdings vermieden werden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Tolerant gegen Scharka.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Bl\u00FCht von April bis Mai wei\u00DF bis hellrosa.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Katinka ist eine selbstfruchtbare Sorte. Wachsen Befruchtersorten wie &#39;Cacaks Sch\u00F6ne&#39; oder &#39;Tanita&#39; in der N\u00E4he sind allerdings h\u00F6here Ertr\u00E4ge zu erwarten.<\/p>\n<p>Generell setzen die Ertr\u00E4ge schon nach wenigen Jahren nach der Pflanzung ein.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/090033\/index.php  https:\/\/www.schreiber-baum.at\/sortenbeschreibung\/zwetschke  https:\/\/biobaumversand.de\/Zwetsche-Katinka\/003320638861660"},{"alias":"hauszwetschge","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Ist die wohl am weitesten verbreitete Zwetschgensorte. Gibt verschiedene Typen davon.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe Fr\u00FCchte mit sehr gutem Geschmack. Dunkelblau bis r\u00F6tlichbraun-violette Fruchtschale mit wei\u00DFlich-blauer Beduftung. Das Fruchtfleisch ist gelblich-gr\u00FCn, fest, aber dennoch sehr saftig und gut steinl\u00F6slich<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang bis Mitte September<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt kaum Anspr\u00FCche an seinen Standort. Auf trockenen Standorten sind die Fr\u00FCchte kleiner und die Ertr\u00E4ge niedriger<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sie ist anf\u00E4llig f\u00FCr Scharka. Auch Rost und Narrenkrankheit treten immer wieder auf. In feuchten Jahren tritt Monilia auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Empfindliche Bl\u00FCte gegen\u00FCber kalten Temperaturen.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Stark wachsend, der Ertrag setzt erst recht sp\u00E4t ein.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/090033\/index.php  https:\/\/www.arche-noah.at\/files\/hauszwetschke.pdf"},{"alias":"suesskirsche-skeena","text_inhalt":"<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr gro\u00DFe, rote, feste Fr\u00FCchte mit s\u00FC\u00DFem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittel bis sp\u00E4t (6.-7. Kirschwoche)<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte bevorzugt einen windgesch\u00FCtzten, sonnigen bis halbschattigen Standort mi n\u00E4hrstoffreicher Erde.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Wei\u00DFe, zwei bis drei Centimeter gro\u00DFe Bl\u00FCten im April.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Selbstfruchtend<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/090033\/index.php  https:\/\/www.pflanzenhof-plum.de\/artikel\/10652\/prunus-av-skeena-r-zert"},{"alias":"suesskirsche-celeste","text_inhalt":"<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, feste, dunkelrote Fr\u00FCchte mit s\u00FC\u00DFem Geschmack<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, ab ca. Juni<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit n\u00E4hrstoffreichem Boden<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4tfrostempfindlich. Unempfindlich gegen\u00FCber Krankheiten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Wei\u00DFe, duftende Bl\u00FCten.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Selbstfruchtend. Schlanker Wuchs.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/090033\/index.php  https:\/\/www.schliebener.de\/de-de\/artikel\/6001\/prunus-avium-celeste&#35;:~:text&#61;Prunus%20avium%20Celeste%201%20Eignet%20sich%20super%20f%C3%BCr%3A,einem%20Blickfang%20in%20jedem%20Garten.%20Weitere%20Artikel...%20  https:\/\/www.native-plants.de\/3680\/saeulenkirsche-celeste"},{"alias":"sauerkirsche-morina","text_inhalt":"<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>S\u00FC\u00DF-s\u00E4uerlicher Geschmack. L\u00E4sst sich gut vom Stiel l\u00F6sen.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittlere Reifezeit (6. \u2013 7. Kirschwoche). Ab Juli k\u00F6nnen die ersten Fr\u00FCchte geerntet werden.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit n\u00E4hrstoffreichem, durchl\u00E4ssigem Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr robuste Sorte. Nur wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Monilia.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Ab April zeigen sich kleine wei\u00DFe, duftende Bl\u00FCten.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Verkahlt kaum. F\u00FCr einen guten Ertrag ist eine Befruchtersorte sinnvoll.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/090033\/index.php  https:\/\/www.pflanzmich.de\/produkt\/55767\/sauerkirsche-morina.html&#35;:~:text&#61;%20Prunus%20cerasus%20Morina%20%201%20Sauerkirsche%2C%20gut,geeignet%2C%20gesunde%20Sorte%2C%20wenig%20anf%C3%A4llig%20f%C3%BCr...%20More%20  https:\/\/www.baumschule-fels.de\/de-de\/artikel\/1987\/prunus-cerasus-morina-s"},{"alias":"duerrheimer-krachmandel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich ist die &#39;D\u00FCrrheimer Krachmandel&#39; ein Zufallss\u00E4mling einer alten Pf\u00E4lzer Sorte. Sie wurde 1940 vom D\u00FCrkheimer Kreisobstbauberater Ewald Philippi selektiert und verbreitet. Sie ist deshalb auch unter dem Namen &#39;Philippis S\u00FC\u00DFmandel&#39; bekannt.<\/p>\n<p>Als Krachmandeln wurden fr\u00FCher Mandeln mit einer por\u00F6sen, leicht zu knackenden Schale bezeichnet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Bis zu f\u00FCnf Centimeter gro\u00DFe Mandeln, welche am Boden abgeflacht und an der Spitze leicht gekr\u00FCmmt sind. Sie weisen eine deutlich hervortretende Bauchnaht auf. Aufgrund der weichen, por\u00F6sen Schale lassen sich die Fr\u00FCchte leicht entkernen.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Anfang September fallen die Reifen Fr\u00FCchte vom Baum und k\u00F6nnen dann vom Boden aufgelesen werden.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt einen sonnigen, gesch\u00FCtzten Standort. Am besten in der N\u00E4he einer Hauswand oder anderer B\u00E4ume. Vertr\u00E4gt keine Staun\u00E4sse.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>An ungeeigneten Standorten kann Monilia auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Witterung zeigen sich bereits ab Februar gro\u00DFe, rosa bis wei\u00DFe Bl\u00FCten.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr regelm\u00E4\u00DFige Ertr\u00E4ge im Vergleich zu anderen Mandelsorten. Trotzdem treten aufgrund des sehr fr\u00FChen Bl\u00FCtenzeitpunktes immer wieder Ernteausf\u00E4lle aufgrund von Sp\u00E4tfr\u00F6sten auf.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.pflanzenhof-vaihingen.de\/shop\/artikel\/208\/prunus-dulcis-duerkheimer-krachmandel  https:\/\/biobaumversand.de\/Mandelbaum-Duerkheimer-Krachmandel\/003344011631058  https:\/\/www.pflanzenhof-online.de\/obstbaeume\/mandelbaeume\/189\/duerkheimer-krachmandel  https:\/\/www.pomologen-verein.de\/media\/user_upload\/Landesgruppen\/RP_Krachmandel.pdf"},{"alias":"schweizer-wasserbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Entstehung ist nicht bekannt. Die Sorte soll auf die &#39;Holzbirne&#39; aus der Schweiz zur\u00FCckgehen.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Rundlich, klein bis mittelgro\u00DF. Dicke, harte, etwas raue Schale. Mittellanger, teils verholzter Stiel. Brauner Kelch mit zur\u00FCckgebogenen Spitzen und grauen filzig behaarten Bl\u00E4ttchen. Hellgr\u00FCnes Fruchtfleisch, hart, grobk\u00F6rnig, sehr saftig, s\u00FC\u00DF mit w\u00E4ssrigem, herben Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab September. Die Fr\u00FCchte sind sturmfest. Ab November genussreif.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Auch auf n\u00E4hrstoffarmen, steinigen B\u00F6den bis in H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>In warmen Lagen stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Ansonsten besonders in H\u00F6henlagen sehr robuste gesunde Sorte.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCher Zeitpunkt, witterungsunempfindlich. Schlechter Pollenspender, da triploid. Bei schlechter Befruchtung treten Jungfernfr\u00FCchte auf.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Im Elsass bekannt unter dem Namen &#39;Weingifterin&#39;. Auch bekannt unter den Namen &#39;Kugelbirne&#39;, &#39;Glockenbirne&#39;, &#39;Thurgauerbirne&#39; oder &#39;Sp\u00E4te Wasserbirne&#39;.<\/p>\n<p>Regelm\u00E4\u00DFige Krone, sehr stark wachsender Baum mit sch\u00F6ner Herbstf\u00E4rbung.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 21914P_Mostbirne.indd &#40;arche-noah.at&#41;, 1. Schweizer Wasserbirne - Birnengarten Ribbeck &#40;birnengarten-ribbeck.de&#41;"},{"alias":"nordhaeuser-winterforelle","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die genaue Entstehung ist unbekannt. Der Baumschulbesitzer C. von der Foehr aus Nordhausen stellte die Sorte 1879 vor. Gab aber als Hinweis dazu, dass die Sorte schon \u00E4lter sei.<\/p>\n<p>Der Name Winterforelle bezieht sich auf die k\u00FChlen und kalten Obstbaugebiete in denen sie eine Winterbirne ist.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF. Die Fr\u00FCchte wei\u00DFen oft eine L\u00E4ngsrinne auf. D\u00FCnne, glatte aber feste Schale. Grundfarbe leuchtend hellgelb, Deckfarbe rot mit kleinen, hellbrauen Schalenpunkten. Fruchtfleisch halb schmelzend, s\u00FC\u00DF, saftig und wohlschmeckend.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Anfang Oktober. Besonders bei Feuchtigkeit h\u00E4ufig pl\u00F6tzlicher Fruchtfall vor der Baumreife.<\/p>\n<p>Circa vier Monate im k\u00FChlen Naturlager haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt warme Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit und leichten B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Auf nassen, schweren B\u00F6den besonders anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Birnenverfall. In ihrer Jugend und in kalten Gegenden frostempfindlich.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, wenig witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Nicht identisch mit der Sorte &#39;Forellenbirne&#39;. M\u00F6glicherweise ist sie die Muttersorte.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 21914P_Birne.indd &#40;arche-noah.at&#41;"},{"alias":"stuttgarter-geisshirtle","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte wurde um 1750 von Gei\u00DFhirten in der Umgebung von Stuttgart im Wald gefunden. Wurde 1805 vom Pomologen Diel beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Kleine, meist tropfenf\u00F6rmige Fr\u00FCchte. Schale d\u00FCnn und glatt. Grundfarbe gelbgr\u00FCn, sonnenseitig mit dicht mit roten Punkten besetzt. Das Fruchtfleisch ist halb schmelzend, sehr saftig und aromatisch. In k\u00FChlen Lagen leidet die Fruchtqualit\u00E4t und das Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte August. Die Fr\u00FCchte sind windfest und k\u00F6nnen direkt vom Baum verzehrt werden, ohne vorherige Lagerung. Etwa zwei Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den in warmen Lagen, dann ist die beste Fruchtqualit\u00E4t zu erwarten.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Auf flachgr\u00FCndigen B\u00F6den kann Spitzend\u00FCrre auftreten. Auch Blattschorf tritt immer wieder auf. Ansonsten robust.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, lang anhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. F\u00FCr gr\u00F6\u00DFere Fr\u00FCchte empfiehlt sich ein starkes Ausd\u00FCnnen nach der Bl\u00FCte.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Sp\u00E4t einsetzender, dann hoher und regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi  Pyrus communis &#39;Stuttgarter Gei\u00DFhirtle&#39; &#40;pflanzenhof-vaihingen.de&#41;"},{"alias":"schweizer-hose","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte ist vermutlich um 1800 in der Schweiz entstanden. Der Name verweist auf die Bekleidung der Schweizer Garde im Vatikan.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF mit langem, d\u00FCnnem Stiel. D\u00FCnne zarte auff\u00E4llig gr\u00FCn-, gelb-, rot gestreifte Schale. Bei Sonnenfr\u00FCchten ist das Muster am deutlichsten ausgepr\u00E4gt. \u00DCbers\u00E4t mit vielen kleinen Schalenpunkten.<\/p>\n<p>Feinzelliges, saftiges, s\u00FC\u00DFes, schmelzendes Fruchtfleisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte September. Bis kurz vor der Reife sind die Fr\u00FCchte windfest, danach Fruchtfall. Rechtzeitige Ernte ist wichtig.<\/p>\n<p>Circa vier Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>In warmen Lagen ist die beste Fruchtqualit\u00E4t zu erwarten. Ansonsten breit anbauf\u00E4hig bis in mittlere, windgesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen. Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an den Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hig gegen Krankheiten und Sch\u00E4dlinge.<\/p>","quellen":"Text: Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;alte-obstsorten.eu&#41;, Birnbaum Schweizerhose - Wuchsform: Halbstamm | Alter: 3 j\u00E4hrig | Stammumfang: 4-6 | Standort: Hausgarten | Unterlage: Pyrodwarf | Wurzel: Wurzelnackt &#40;biobaumversand.de&#41;"},{"alias":"conference","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Birne entstand vor 1885 als S\u00E4mling von der Sorte &#39;L\u00E9on Leclerc de Laval&#39; vom Z\u00FCchter und Baumschuler T. Francis Rivers in England. Die Birne wurde 1885 auf der National Pear Conference in Chiswick der Royal Horticulture Socity vorgestellt. Sie ist seit 1894 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Meist mittelgro\u00DFe, schlanke, einseitige Form. D\u00FCnne, je nach Witterungsverlauf, glatte oder berostete Schale. Die Fr\u00FCchte sind wenig druckempfindlich. Das Fruchtfleisch ist schmelzend, sehr saftig, s\u00FC\u00DF und aromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Mitte bis Ende September. Ab der Vollreife starker Fruchtfall. Mehrmaliges durchpfl\u00FCcken ist deshalb zu empfehlen.<\/p>\n<p>Bei k\u00FChler Lagerung circa vier Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Die Fruchtqualit\u00E4t profitiert von einen warmen Standort mit guter Wasserversorgung. Kann auch in gesch\u00FCtzten H\u00F6henlagen bis 1000 m kultiviert werden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Anf\u00E4llig f\u00FCr Krebs, Rindenbrand und Birnenverfall.<\/p>\n<p>Empfindlich gegen\u00FCber Kupferpr\u00E4paraten. Bei Lagerung: Neigung zu Fruchtf\u00E4ulen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, etwas witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. Vereinzelt Jungfernfr\u00FCchtigkeit. Ausd\u00FCnnen f\u00F6rdert die Fruchtgr\u00F6\u00DFe.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Die Sorte ist auch unter dem Namen &#39;Konferenzbirne&#39; bekannt.<\/p>\n<p>Aufgrund der guten Lagereigenschaften eine der Hauptsorten im Erwerbsanbau.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi  Pyrus communis &#39;Conference&#39;, Birne &#39;Conference&#39; - Baumschule Fels &#40;baumschule-fels.de&#41;  Birne Conference kaufen | Gro\u00DFe Auswahl im LUBERA Shop"},{"alias":"pastorenbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wurde um 1760 von einem Pastor in einem Wald bei Clion (Frankreich) gefunden.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DFe bis sehr gro\u00DFe Fr\u00FCchte. Dicke, derbe, glatte, leicht wachsige Schale mit sortentypischem Rost. Grundfarbe gr\u00FCngelb, sonnenseitig leuchtend gelb bis orangerot. Gro\u00DFer, offener Kelch in meist sehr schmaler Einsenkung. Langer, verholzter, zur Frucht hin meist fleischig verdickter Stiel. Die Fr\u00FCchte sind druckfest. Gelblich bis cremefarbenes, Grobzelliges, saftiges, halbschmelzendes Fruchtfleisch. Der Geschmack ist stark abh\u00E4ngig von Standort und Jahreswitterung.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Anfang Oktober. Die Fr\u00FCchte sind bis kurz vor der Baumreife windfest, dann setzt ein schneller Fruchtfall ein. Rechtzeitig ernten!<\/p>\n<p>Ungef\u00E4hr drei Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr gute Fruchtqualit\u00E4t sind warme Lagen mit n\u00E4hrstoffreichem Boden notwendig. Ansonsten keine besonderen Anspr\u00FCche an Boden und Klima, auch bis in hohe Lagen m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Auf schweren B\u00F6den und in warmen, feuchten Lagen stark anf\u00E4llig f\u00FCr Blatt-, Frucht- und Rindenschorf, Birnengitterrost und Spitzend\u00FCrre.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Der Originalname lautet &#39;Poire de Cur\u00E9&#39;.<\/p>\n<p>Regelm\u00E4\u00DFiger Massentr\u00E4ger.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi  21914P_Birne.indd &#40;arche-noah.at&#41;"},{"alias":"paulsbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Entstehung ist unbekannt. Wurde 1854 von Lucas und 1857 von Metzger beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DFe, eher rundliche bis stumpfkegelf\u00F6rmige Fr\u00FCchte. Mattgelbe Grundfarbe. Sonnenseitig hell bis dunkel ger\u00F6tet mit feinen, braunen Schalenpunkten. Gelblichwei\u00DFes, grobzelliges, saftiges, s\u00FC\u00DFes Fruchtfleisch mit nur wenig S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Ende Oktober. Genussreif ab ca. Dezember.<\/p>\n<p>Bringt regelm\u00E4\u00DFige und hohe Ertr\u00E4ge.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an Klima und Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr robust.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Auch unter dem Namen &#39;Michelsbirne&#39; bekannt.<\/p>\n<p>Fr\u00FCher Verwendung als Kochbirne. Kann aber auch frisch verzehrt werden.<\/p>","quellen":"Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumgartner-baumschulen.de&#41;, Microsoft Word - Pauls Birne.doc &#40;obstsortendatenbank.de&#41;, Microsoft Word - Infoblatt Paulsbirne.doc &#40;logl-bw.de&#41;"},{"alias":"bayerische-weinbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Entstehung ist unbekannt. Vermutlich handelt es sich um einen Zufallss\u00E4mling. Die Birne wurde 1906 erstmalig erw\u00E4hnt und ist in S\u00FCddeutschland weit verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DF, flaschenf\u00F6rmig. Gr\u00FCnliche Grundfarbe, sonnenseitig orange bis rot gef\u00E4rbt. Holziger. relativ langer, meist gebogener Stiel. Fruchtfleisch gelb-wei\u00DF, feinzellig, sehr saftig, s\u00FC\u00DF-herb mit leichter W\u00FCrze.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte bis Ende Oktober.<\/p>\n<p>Einige Wochen lagerf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt w\u00E4rmere Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Feuerbrandresistent. Robuste Sorte.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Etwas empfindlich.<\/p>","quellen":"Bayerische Weinbirne - BOGL &#40;bogl-bw.de&#41;, Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumschulen-baumgartner.de&#41;"},{"alias":"wilde-eierbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die genaue Herkunft ist unbekannt. Erstmalig von Lucas 1854 beschrieben. Sie ist stark im S\u00FCddeutschenraum besonders um Stuttgart herum verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, l\u00E4nglich bis eif\u00F6rmige Fr\u00FCchte. Grundfarbe hellgr\u00FCn bis hellgelb, sonnenseitig r\u00F6tlich bis rotbraun. Um den Kelch stark fl\u00E4chig berostet. Feink\u00F6rniges, gelblichweises Fruchtfleisch mit s\u00FC\u00DFherben Geschmack. Wird von innenheraus teigig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ende September bis Anfang Oktober.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt nur geringe Anspr\u00FCche und ist auch f\u00FCr hohe Lagen noch gut geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr robust. Nur wenig Feuerbrand gef\u00E4hrdet.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCher Zeitpunkt.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Auch bekannt unter den Namen &#39;Fisch\u00E4ckerin&#39; und Hosenbirne&#39;.<\/p>\n<p>Gute Most- und D\u00F6rrbirne.<\/p>","quellen":"Streuobstsorte des Jahres 2008: die Wilde Eierbirne \u2013 NABU, Wilde Eierbirne - BOGL &#40;bogl-bw.de&#41;, Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;baumgartner-baumschulen.de&#41;"},{"alias":"hofratsbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Vom belgischen Obstz\u00FCchter Van Mons aus Samen gezogen. Der Originalname lautet &#39;Consellier de la Cour&#39;. Vom Pomologen Jahn erstmals Deutsch als &#39;Hofratsbirne&#39; beschrieben. Die Sorte wurde 1874 vom deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Meist gro\u00DF, unterschiedliche Formen, kreisel bis flaschenf\u00F6rmig. Die Schale ist dick, glatt mit rauen Schalenpunkten. Fl\u00E4chig hellgr\u00FCn bis gelbgr\u00FCn. Rostpunkte und \u2013figuren sind \u00FCber die ganze Frucht verteilt. Der Bereich um den Kelch ist meist gro\u00DFfl\u00E4chig zimtfarben berostet. Das Fruchtfleisch ist wei\u00DF, mittelfein bis k\u00F6rnig, halb schmelzend, saftig, schwach s\u00FC\u00DF mit feiner W\u00FCrze.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab September. Die Fr\u00FCchte sind windfest bis kurz vor der Baumreife. Sie sollten noch hart geerntet werden. Dann acht Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Auf n\u00E4hrstoffreichen, nicht zu schwerem Boden bis in mittlere H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark Schorfanf\u00E4llig. Ansonsten robuste Sorte.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, lang anhaltende Bl\u00FCte. N\u00E4sse und K\u00E4lte empfindlich. Schlechter Pollenspender, da triploid. Ausd\u00FCnnen von Bl\u00FCte oder Fruchtansatz ist selten n\u00F6tig.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Im Holz frostfest.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi,  21914P_Birne.indd &#40;arche-noah.at&#41;,  Baumgartner Baumschulen - Homepage &#40;alte-obstsorten.eu&#41;"},{"alias":"alexander-lucas","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Birne wurde um 1870 von Alexander Lucas in einem Wald bei Blois (Frankreich) gefunden. 1874 wurde sie durch die Baumschule Transon in den Handel gebracht.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DFe, stumpfkegelf\u00F6rmige und kelchbauchige Form. D\u00FCnne, glatte, wachsige Schale. Gr\u00FCngelbe Farbe mit sich deutlich abzeichnenden Schalenpunkten, sonnenseitig meist schwach orange gef\u00E4rbt. Kleiner, meist geschlossener Kelch in tiefer stark beroster Grube. Der Stiel ist kurz, kr\u00E4ftig und verholzt. Die Fr\u00FCchte sind bereits vor der Reife druckempfindlich. Das Fruchtfleisch ist fest, halb schmelzend, saftig und schwach s\u00E4uerlich. Der Geschmack und das Aroma werden von einem guten Standort und der jeweiligen Jahreswitterung bestimmt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ende September. Bei Baumreife setzt ein starker Fruchtfall ein, deshalb sollten die Fr\u00FCchte hartreif geerntet werden. Haltbar bis ca. November.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Auf warmen, gesch\u00FCtzten Lagen, am besten Weinbauklima mit leichten, n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den sind die besten Fruchtqualit\u00E4ten zu erwarten. Bei schweren B\u00F6den reagiert der Baum mit K\u00FCmmerwuchs und kleinen, wenig geschmackvolleren Fr\u00FCchten.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Feuerbrand und Bakterienbrand gef\u00E4hrdet. Mittelm\u00E4\u00DFig anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf. Empfindlich gegen\u00FCber Schwefelpr\u00E4paraten. Auf kalkhaltigen B\u00F6den treten Chlorosen auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Originalname &#39;Beurr\u00E9 Alexandre Lucas&#39;<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi,  12- Alexander-Lucas Birne - Birnengarten Ribbeck &#40;birnengarten-ribbeck.de&#41;"},{"alias":"koestliche-von-charneux","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte wurde um 1800 von Marin L\u00E9gipont in Charneux (Belgien) gefunden. 1857 empfahl der Deutsche Pomologenverein sie um Anbau.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DFe, meist doppelkegelige bis stumpfkegelige, teilweise aber auch l\u00E4ngliche Form. Feine, glatte Schale. Mittellanger bis langer, relativ d\u00FCnner, gr\u00FCnbrauner Stiel.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist gelblich-wei\u00DF. Bei guter Jahreswitterung und einem warmen Standort schmeckt es sehr s\u00FC\u00DF, schmelzend-saftig mit leichter W\u00FCrze.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Ende September. Die Fr\u00FCchte sind windfest. Sie sollten nicht zu sp\u00E4t geerntet werden.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Warme Lagen mit n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den bringen die beste Fruchtqualit\u00E4t. Grunds\u00E4tzlich aber auch bis in windgesch\u00FCtzte h\u00F6here Lagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet. Stark Schorf anf\u00E4llig. Empfindlich gegen\u00FCber Kupfer- und Schwefelpr\u00E4paraten. Bei Strahlungshitze und Trockenheit treten Laubsch\u00E4den und eine stark Berostung der Fr\u00FCchte auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Bekannt auch unter den Namen &#39;B\u00FCrgermeisterbirne&#39; in Norddeutschalnd und &#39;Fondante de Charneux&#39; in Frankreich. Der Orginalname lautet wahrscheinlich Beurr\u00E9 L\u00E9gipont&#39;.<\/p>\n<p>Die Sorte wurde 1922 zu einer der drei &#34;Reichsobstsorten&#34; von der Deutschen Obstbaugesellschaft ernannt.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi,  K\u00F6stliche von Charneu - Birnengarten Ribbeck &#40;birnengarten-ribbeck.de&#41;"},{"alias":"blutbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte wurde 1675 in Frankreich, 1684 in Deutschland erstmals erw\u00E4hnt.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Kleiner Fr\u00FCchte mit r\u00F6tlich gef\u00E4rbtem Fruchtfleisch ohne Steinzellen. Druckempfindliche Fr\u00FCchte. D\u00FCnne Schale. Angenehm s\u00FC\u00DFer Geschmack. Werden mit zunehmender Reife\/Lagerung von innen heraus teigig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Mitte August bis Anfang September.<\/p>\n<p>Nur kurz lagerf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt kaum Anspr\u00FCche an Klima und Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte. Nur wenig Krankheitsanf\u00E4llig.<\/p>","quellen":"Blutbirne &#40;kv-gartenbauvereine-bamberg.de&#41;,  WEINVIERTLER BLUTBIRNE - Baum u. Rebschule Schreiber KG &#40;schreiber-baum.at&#41;  Blutbirne - Pflanzenrarit\u00E4ten &#40;manfredhans.de&#41;"},{"alias":"grosser-katzenkopf","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Bereits um 1590 soll die Sorte in Bamberger Baumschulen erh\u00E4ltlich gewesen sein. Sp\u00E4ter wurde sie in Frankreich unter dem Namen &#39;Catillac&#39; verbreitet. 1853 vom Deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Sehr gro\u00DFe bis gro\u00DFe, dickbauchige, kreiselartige Form. Um den Kelch herum gerippt. Dicke, glatte Schale. H\u00E4ufig berostet, besonders um Kelch und Stiel. Das Fruchtfleisch ist fest, hart, grobk\u00F6rnig, saftig mit sehr herben Geschmack. Die Fr\u00FCchte sind nicht f\u00FCr den rohen Verzehr geeignet. Beim Kochen bleibt die Birne fest und das Fruchtfleisch f\u00E4rbt sich r\u00F6tlich. Nur im \u00FCberreifen Zustand aus Essbirne zum Ausl\u00F6ffeln geeignet.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Ende Oktober. Aufgrund der schweren Fr\u00FCchte kommt es h\u00E4ufig zu vorzeitigen Fruchtf\u00E4llen. In einem k\u00FChlen, feuchten Naturlager bis ins n\u00E4chste Fr\u00FChjahr haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt kaum Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Ist breit anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte. In rauen, windigen Lagen kann an alten B\u00E4umen Spitzend\u00FCrre auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, sehr gro\u00DFe, lang anhaltende, unempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Die B\u00E4ume k\u00F6nnen sehr alt werden.<\/p>\n<p>J\u00E4hrlicher Wechsel zwischen hohen und geringen Ertr\u00E4gen (stark Alternierend).<\/p>\n<p>Es sind circa 70 verschiedene Namen f\u00FCr die Sorte bekannt.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi,  grosser_katzenkopf_beschreibung_und_foto.pdf &#40;arche-noah.at&#41;"},{"alias":"mollebusch","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte soll schon um 1628 in Frankreich bekannt gewesen sein. Heute ist sie noch im Rhein-Main-Gebiet, an der Bergstra\u00DFe und in Franken verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe, rundliche Fr\u00FCchte. Dicke, harte Schale. Das Fruchtfleisch ist fest, in warmen Lagen feink\u00F6rnig, saftig und halb schmelzend.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Anfang Oktober. Die Fr\u00FCchte sind sturmfest und h\u00E4ngen bis nach dem Laubfall. Etwa vier Monate lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bis in mittlere H\u00F6henlagen m\u00F6glich. Die Fruchtqualit\u00E4t leidet dann allerdings stark darunter.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark Feuerbrand und Schorf gef\u00E4hrdet.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, nur wenig empfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Auf S\u00E4mlingsunterlagen setzt der Ertrag erst ungef\u00E4hr nach sieben bis neun Jahren ein.<\/p>\n<p>J\u00E4hrlicher Wechsel zwischen hohem und keinen Ertr\u00E4gen (Alternanz).<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi  Mollebusch &#40;streuobst-mainfranken.de&#41;"},{"alias":"landsberger-renette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte entstand um 1850 durch Justizrat Burchard in Landsberg an der Warthe.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe, abgestumpft rundliche bis kugelige, mittelbauchige Fr\u00FCchte mit weichem, wei\u00DF-gelblichem Fruchtfleisch.<\/p>\n<p>Glatte Schale mit feinen Rostpunkten. Bei der Lagerung teilweise leicht fettend. Zuerst gelbgr\u00FCn sp\u00E4ter hellgelbe Grundfarbe. Sonnenseitig gelborange bis br\u00E4unlich-gelbe Deckfarbe. Hellgraue bis br\u00E4unliche Schalenpunkte \u00FCber die Frucht verstreut. Sehr schwacher Geruch.<\/p>\n<p>Halboffener bis geschlossener, mittelgro\u00DFer Kelch. Zuerst gr\u00FCnlich sp\u00E4ter hellbraun behaart. Die Spitzen des Kelchs sind nach au\u00DFen umgeschlagen. Der Kelch liegt in einer mitteltiefen und mittelweiten, faltigen Grube, welche vereinzelt punktf\u00F6rmig berostet ist. Der Rand ist schwach gerippt bis h\u00F6ckerig.<\/p>\n<p>Mittellanger bis langer (ca. 13 bis 24 mm) Stiel. D\u00FCnn bis mitteldick und holzig in tiefer, mittelweiter Stielgrube. Unterschiedlich starke, strahlenf\u00F6rmige, hellgraue bis braune Berostung. Selten unberostet.<\/p>\n<p>Gelblich wei\u00DFes, saftiges, feinzelliges Fruchtfleisch mit leicht s\u00FC\u00DFweinigem, gew\u00FCrztem Geschmack. Zuerst mittelfestes sp\u00E4ter m\u00FCrbe werdendes Fruchtfleisch<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Je nach Lage ab Ende September bis Mitte Oktober pfl\u00FCckreif. Ab Ende Oktober genussreif. Unter g\u00FCnstigen Lagerbedingungen teilweise bis Januar haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte stellt nur wenige Anspr\u00FCche an den Boden. F\u00FCr trockene Lagen allerdings eher ungeeignet, neigt dort zu Kleinfr\u00FCchtigkeit und Schorf. Auch auf schweren, nassen B\u00F6den nicht zu empfehlen. Auch f\u00FCr kalte, rauere Lagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Auf ungeeignetem Boden und Standorten tritt Krebs, Spitzend\u00FCrre, Mehltau und Schorf auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, unempfindliche, langanhaltende Bl\u00FCte.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Guter Pollenspender.<\/p>\n<p>Fr\u00FCh einsetzender Ertrag. Neigt zu Alternanz, das hei\u00DFt ein Jahr guter Ertrag, im darauf folgendem Jahr kaum.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"https:\/\/www.olerum.de\/pflanzen\/apfel-landsberger-renette; https:\/\/www.arche-noah.at\/files\/landsberger_renette.pdf"},{"alias":"muskatellerbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die genaue Entstehung ist unbekannt. Sickler beschrieb sie 1798. Sie stammt vermutlich aus Th\u00FCringen oder Sachsen.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Kleine bis mittelgro\u00DFe, l\u00E4nglich birnf\u00F6rmige Fr\u00FCchte mit harter, glatter Schale. Grundfarbe bei zuerst gr\u00FCnlich, bei reife hellgelb, sonnenseitig r\u00F6tlich gef\u00E4rbt mit braunen Schalenpunkten. Halbschmelzendes, saftiges Fruchtfleisch mit deutlichem Muskatgeschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab ca. Mitte August. Die Fr\u00FCchte halten nur ungef\u00E4hr 10 Tage, dann beginnen sie zu schrumpfen und werden innen teigig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt kaum Anspr\u00FCche an Klima und Boden. Ist bis in h\u00F6here Lagen gut anbauf\u00E4hig. Auf n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den, in warmer Lage ist der Ertrag allerdings h\u00F6her und regelm\u00E4\u00DFiger.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robust gegen\u00FCber Krankheiten und Sch\u00E4dlingen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe, witterungsunempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p>Ausd\u00FCnnen der Fruchtans\u00E4tze nach der Bl\u00FCte reguliert den Ertrag und wirkt sich positiv auf die Fruchtgr\u00F6\u00DFe aus.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Tr\u00E4gt meist aufgrund Alternanz nur alle zwei Jahre.<\/p>\n<p>Nicht identisch mit der Sorte &#39;Sp\u00E4te Muskateller&#39;<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, Birnbaum Muskatellerbirne - Wuchsform: Halbstamm | Alter: 3 j\u00E4hrig | Stammumfang: 6-8 | Standort: Wiese | Unterlage: S\u00E4mling | Wurzel: Wurzelnackt &#40;biobaumversand.de&#41;, Sommerbirne &#39;Muskateller&#39;, &#39;Aurate&#39; mittel - Pyrus communis &#39;Muskateller&#39; \/ &#39;Aurate&#39; - Baumschule Horstmann &#40;baumschule-horstmann.de&#41;, Microsoft Word - Kleine, lange Sommermuskateller_nda.doc &#40;obstsortendatenbank.de&#41;"},{"alias":"condora-condo","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Entstand 1965 aus &#39;Conf\u00E9rence&#39; und &#39;Vereinsdechantsbirne&#39; an der Versuchsstation Wageningen (Niederlande). Die Sorte ist seit 1980 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis selten gro\u00DFe Frucht mit schlankem Hals. Glatte, feste, trockene Schale. Fruchtfleisch feinzellig, schmelzend, fest, saftig, s\u00FC\u00DF, mit wenig Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ende September bis Anfang Oktober. Die Fr\u00FCchte sind bis zur Reife windfest, danach starker Fruchtfall m\u00F6glich. Im k\u00FChlen Lager bis zu drei Monate lagerbar.<\/p>\n<p>Hoher, regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt warme Lagen. Als Wandspalier auch bis in mittlere, gesch\u00FCtzte H\u00F6henlagen m\u00F6glich. F\u00FCr gute Ertr\u00E4ge sind tiefgr\u00FCndige, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den erforderlich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Kaum Feuerbrand oder Schorf gef\u00E4hrdet, ist jedoch Anf\u00E4llig f\u00FCr Rindenkrebs. Auf schweren, kalkreichen B\u00F6den kommt es zu Chlorosen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Keine Nachbl\u00FCte, deshalb geringere Feuerbrandinfektionsgefahr. Guter Pollenspender.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi,  S\u00E4ulenbirnbaum Condora - Wuchsform: S\u00E4ule | H\u00F6he: 150-200 | Wurzel: im Topf &#40;biobaumversand.de&#41;  S\u00E4ulen-Birne &#39;Condora&#39; \/ &#39;Condo&#39; - Pyrus &#39;Condora&#39; \/ &#39;Condo&#39; - Baumschule Horstmann &#40;baumschule-horstmann.de&#41;"},{"alias":"fruehe-von-trevoux","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Entstand in der Baumschule Treyve n\u00F6rdlich von Lyon (Frankreich). Die ersten Fr\u00FCchte wurden 1862 vorgestellt.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DFe, unterschiedlich geformte, kugelf\u00F6rmig bis kelchbauchige Fr\u00FCchte. Auff\u00E4llig ist der kurze aufsitzende Stiel. Glatte, trockene Schale. Grundfarbe gelbgr\u00FCn, sonnenseitig leicht hellrot, teilweise streifig gef\u00E4rbt. Starke Rostpunkte. Ge\u00F6ffneter Kelch. Ab Genussreife sind die Fr\u00FCchte druckempfindlich. Reinwei\u00DFes, feinzelliges, schmelzendes, sehr saftig-s\u00FC\u00DFes Fruchtfleisch mit milden Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ab Mitte August. Die Fr\u00FCchte sind bis zur Baumreife windfest. Die Fr\u00FCchte werden nach der Vollreife schnell mehlig, deshalb ist ein mehrmaliges Durchpfl\u00FCcken zu empfehlen. Die Fr\u00FCchte sind nach Ernte etwa zwei Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bis in gesch\u00FCtzte, mittlere H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig. Je w\u00E4rmer die Lage, desto besser ist die Fruchtqualit\u00E4t. Auf nassen, schweren B\u00F6den treten Chlorosen auf.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr stark Feuerbrand gef\u00E4hrdet, au\u00DFerdem anf\u00E4llig f\u00FCr Birnenverfall. Besonders in Tallagen tritt Schorf auf. In ung\u00FCnstigen Lagen weisen die Fr\u00FCchte viele Steinzellen auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FChe, lang anhaltende, nicht witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender. Bei schlechter Best\u00E4ubung treten Jungfernfr\u00FCchte auf. Nach der Bl\u00FCte kann energisch der Fruchtansatz ausged\u00FCnnt werden, um den Baum vor Ersch\u00F6pfung zu sch\u00FCtzen.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Der Originalname lautet &#39;Pr\u00E9coce de Tr\u00E9voux&#39;.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi  3. Fr\u00FChe von Trevoux - Birnengarten Ribbeck &#40;birnengarten-ribbeck.de&#41;"},{"alias":"decora","text_inhalt":"<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe Fr\u00FCchte. Grundfarbe hellgr\u00FCn mit roter Deckfarbe. Saftiges Fruchtfleisch mit s\u00FC\u00DFem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Ende September bis Anfang Oktober. Lagerung bis in den Dezember ist m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreichen Boden mit einer ausreichender Wasserversorgung in sonniger bis halbschattiger Lage.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Unbekannt.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Bl\u00FCht von April bis Mai.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Der Baum w\u00E4chst sehr schmal als S\u00E4ulenform.<\/p>","quellen":"S\u00E4ulenbirne &#39;Decora&#39; - Pyrus communis &#39;Decora&#39; - Baumschule Horstmann &#40;baumschule-horstmann.de&#41;\u00A0\u00A0\u00A0\u00A0\u00A0\u00A0\u00A0\u00A0\u00A0  S\u00E4ulenbirne Decora | Artl\u00E4nder Pflanzenhof &#40;pflanzenhof-online.de&#41;"},{"alias":"gute-graue","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Die genaue Entstehung ist unbekannt. Le Lectier beschrieb die Sorte 1628 unter dem Namen &#39;De Foret d&#39;Et\u00E9. Der Pomologe Diel bezeichnete sie 1804 als &#39;Graue Sommer-Butterbirne&#39;. Die Sorte wurde 1851 vom Deutschen Pomologenverein zum allgemeinen Anbau empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Kleine bis mittelgro\u00DFe, kelch- bis mittelbauchige Fr\u00FCchte mit dicker, harter Schale. St\u00F6rt beim Verzehr. Gr\u00FCnlichgelbe Grundfarbe mit fast vollst\u00E4ndigem zimtbraunen Rost\u00FCberzug. Br\u00E4unlichrot verwaschene Deckfarbe. Sehr langer, mit einem Fleischwulst umrandeter, Stiel. Die Fr\u00FCchte sind nicht druckfest. Schmelzendes, saftiges, matt wei\u00DFes Fruchtfleisch mit edlem Aroma. Bei kalter Jahreswitterung harte, grie\u00DFige Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Je nach Lage bereits ab Ende August. Windfest bis kurz vor der Baumreife, dann erfolgt ein schneller Fruchtfall.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Auf tiefgr\u00FCndigen B\u00F6den auch bis in raue H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig. Eine ausreichende Wasserversorgung muss sichergestellt sein. Auf trockenen B\u00F6den entwickeln sich nur kleine, rissige Fr\u00FCchte mit fadem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittlere Feuerbrandgef\u00E4hrdung. Nur gering Schorfanf\u00E4llig. In feuchten Sommer treten Fruchtf\u00E4ulen schon teilweise am Baum auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Mittlere Bl\u00FCtezeit. Nur kurz anhaltende, etwas witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Der Ertrag setzt nicht vor dem 10. Standjahr ein. Ausgepr\u00E4gte Alternanz.<\/p>","quellen":"Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi  Gute Graue - Birnengarten Ribbeck &#40;birnengarten-ribbeck.de&#41;  21914P_Birne.indd &#40;arche-noah.at&#41;"},{"alias":"jeanne-darc","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p>Wurde von Arsenne Sannier in Rouen (Frankreich) aus Diels Butterbirne und Vereins-Dechantsbirne gez\u00FCchtet. Auch bekannt als &#39;Johanna von Arc&#39;.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Gro\u00DFe bis sehr gro\u00DFe, unregelm\u00E4\u00DFig breite Frucht mit gr\u00FCner, sp\u00E4ter hell- bis goldgelber Schale. Selten leicht ger\u00F6tet, teilweise leicht berostet.<\/p>\n<p>Kurzer, fleischiger Stiel in tiefer etwas unregelm\u00E4\u00DFiger Vertiefung, meist schief. Das Ende ist breit und stumpf. Offener Kelch mit langen Kelchbl\u00E4ttern und tiefer Einsenkung.<\/p>\n<p>Gelblich wei\u00DFes Fruchtfleisch, hochfein, schmelzend, edel gw\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit<\/strong>:<\/p>\n<p>Dezember bis Januar. Eine sp\u00E4te Ernte ist zu empfehlen.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt warme, gesch\u00FCtzte Lagen mit n\u00E4hrstoffreichem Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>In ung\u00FCnstigen Lagen schorfanf\u00E4llig. Ansonsten robust.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>Langanhaltende, sp\u00E4te Bl\u00FCte.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong>:<\/p>\n<p>Guter Pollenspender.<\/p>\n<p>Braucht Befruchtersorten.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de\/osdb\/nda\/jeanne_darc_nda.pd; http:\/\/www.baumschulen-sachsen.de\/plants\/pyrus-communis-jeanne-d-arc\/; https:\/\/www.baumgartner-baumschulen.de\/neu\/index.php?d&#61;l&a&#61;2&artnr&#61;1450&abest&#61;2"},{"alias":"rambur-papeleu","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Im pomologischen Institut in Nikita (Krim) von Oberst von Hartwiss ausgelesen. 1858 wurde die Sorte nach Belgien \u00FCberbracht und von dortigen Pomologen und Baumschulbetreiber Papeleu genannt.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, eher rundlich-kegelf\u00F6rmige Frucht mit glatter, gl\u00E4nzender Schale. Hellgelbe Grundfarbe, sonnenseitig schwach karmesinrot, oft streifig gef\u00E4rbt. Feine, br\u00E4unliche Punkte sind auf der Schale sichtbar.<\/p>\n<p>Der halboffene, gr\u00FCne, wollige Kelch liegt in einer tiefen, weiten Einsenkung.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist hellgr\u00FCn bis gelblichwei\u00DF gef\u00E4rbt, saftig, mild s\u00FC\u00DF-s\u00E4uerlich mit m\u00E4\u00DFigem Aroma.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Mitte September, Genussreife ab November.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gilt als robuste, sehr wuchsstarke, wenig anf\u00E4llige Sorte.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"Bosch, Hans-Thomas &#40;2020&#41;: Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben. Eine Bestandsaufnahme der Jahre 2016\u20132019. , http:\/\/www.obstsortendatenbank.de\/osdb\/eng\/rambur_papeleu_eng.pdf;"},{"alias":"grahams-jubilaeumsapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Von John Graham aus Hounslow (England) gez\u00FCchtet. 1888, dem 50. Regierungsjahr von K\u00F6nigin Victoria, trug der Baum seine ersten Fr\u00FCchte. Daher kommt der Sortenname &#39;Grahams&#39;s Royal Jubilee&#39;.<\/p>\n<p>Durch die Baumschule Bunyard [&] Co aus Maidstone, Kent gelangte die Sorte 1893 in den Handel.<\/p>\n<p>Den Sortenname f\u00FCr Deutschland legte 1906 der Deutsche Pomologen-Verein fest.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittel- bis sehr gro\u00DFe, meist hochgebaute Fr\u00FCchte mit einer glatten, mittelfesten Schale. Gelbgr\u00FCne bis tiefgelbe Grundfarbe mit sonnenseitiger hellorangener Deckfarbe und r\u00F6tlichen Lentizellen.<\/p>\n<p>Der kurze, dicke, fleischige Stiel sitzt in einer tiefen, weiten, strahlig berosteten Stielgrube.<\/p>\n<p>Hellgelbes bis wei\u00DFlich-gelbes, lockeres Fruchtfleisch, welches beim Anschneiden schnell br\u00E4unlich anl\u00E4uft.<\/p>\n<p>Leicht s\u00E4uerlicher, m\u00E4\u00DFig s\u00FC\u00DFer Geschmack mit wenig Aroma.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind druckempfindlich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCck- und Genussreife ab Mitte September.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind ca. bis November haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreiche Standorte mit feuchten, durchl\u00E4ssigen B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte, die auch f\u00FCr h\u00F6here Lagen geeignet ist. Bis ins holz frostfest.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, frost- und witterungsunempfindliche Bl\u00FCte mit kurzer Bl\u00FCtezeit. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Guter K\u00FCchenapfel f\u00FCr Apfelmu\u00DF und Kuchenbelag.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"Buch: &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"roter-boskoop","text_inhalt":"<p>Rotschalige Mutante der Sorte &#39;Sch\u00F6ner von Boskoop&#39;<\/p>","quellen":null},{"alias":"jonagold","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Kreuzung aus den beiden Sorten &#39;Golden Delicious&#39; und &#39;Jonathan&#39; entstand im Jahr 1943 an der New York State Experimental Station in Geneva (USA). Die Sorte ist seit 1963 im Anbau. Ab den 1980 Jahren startete dann der Siegeszug der Sorte in Europa.<\/p>\n<p>Es gibt eine Vielzahl an rotschaligen Mutanten wie beispielsweise &#39;Jonica&#39; oder &#39;Wilmuta&#39;.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe bis sehr gro\u00DFe, breit hochkegelig gebaute, oft schiefe, schwere Fr\u00FCchte mit einer glatten, leicht wachsigen Schale mit hellen Schalenpunkten. Gr\u00FCnlich gelbe Grundfarbe , Deckfarbe streifig bis verwaschen rot.<\/p>\n<p>Der gro\u00DFe, offene Kelch sitzt in einer weiten, tiefen, leicht kantigen Kelchgrube.<\/p>\n<p>Unterschiedlich langer, kr\u00E4ftiger Stiel in einer tiefen, trichterf\u00F6rmigen Stielgrube.<\/p>\n<p>Das Fruchtfleisch ist cremegelb, grobzellig und saftig mit einem aromatischen, s\u00FC\u00DFlichen Geschmack und leichter S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCck- und Genussreife ab Mitte Oktober, auf stark wachsenden Unterlagen h\u00E4ufig auch erst ab Ende Oktober.<\/p>\n<p>Im K\u00FChllager haltbar bis ca. Februar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt tiefgr\u00FCndige, leichte bis mittelschwere B\u00F6den mit einer guten Wasserversorgung.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Neigt auf nassen Standorten zu Obstbaumkrebs. M\u00E4\u00DFig Blattschorf anf\u00E4llig. In extrem kalten Wintern kann es zu Frostsch\u00E4den am Holz kommen. <\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, langanhaltende Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid. <\/p>\n<p>Ein Gro\u00DFteil der Bl\u00FCten befindet sich an den einj\u00E4hrigen Langtrieben<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem f\u00FCr schwach wachsende Baumformen\/Unterlagen geeignet, weniger f\u00FCr Halb- und Hochst\u00E4mme.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"Buch: &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"melrose","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>An der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Wooster (Ohio, USA) 1932 aus einer Kreuzung aus &#39;Jonathan&#39; und &#39;Red Delicious&#39; entstanden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, flachrunde Frucht mit leichten Kanten. Etwas raue, derbe Schale mit Schalenflecken.<\/p>\n<p>Gr\u00FCnlichgelbe Grundfarbe. Die dunkelrote Deckfarbe bedeckt den gr\u00F6\u00DFten Teil der Frucht.<\/p>\n<p>Tiefe, weit ge\u00F6ffnete, strahlig berostete Stielgrube mit kurzen bis mittellangem dickem Stiel.<\/p>\n<p>Mitteltiefe und -weite, mit H\u00F6ckern umgebene Kelchgrube mit einem kleinen, geschlossenem Kelch.<\/p>\n<p>Gr\u00FCnlichwei\u00DFes bis cremefarbene Fruchtfleisch mit s\u00FC\u00DF-aromatischem, saftigem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang bis Mitte Oktober pfl\u00FCckreif, ab November genussreif.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte dr\u00FCcken sich allerdings durch die eher kurzen Stiele oft ab.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt tiefgr\u00FCndige B\u00F6den und offene, aber warme Standorte<\/p>\n<p>Anf\u00E4lligkeit:<\/p>\n<p>Besonders auf leichten B\u00F6den Mehltau anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te, robuste Bl\u00FCte mit schlechter Pollenqualit\u00E4t.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Eher f\u00FCr schwachwachsende Unterlagen geeignet.<\/p>","quellen":"Buch: &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp, 2021"},{"alias":"weisser-winterglockenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die genaue Entstehung der Sorte ist unbekannt. Sowohl die Schweiz als auch das Alte Land werden als Ursprung genannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe, hochgebaute, h\u00E4ufig walzen- oder glockenf\u00F6rmige, unregelm\u00E4\u00DFig kantige, schiefe Fr\u00FCchte mit einer glatten, mattgl\u00E4nzenden, derben Schale. Zuerst gr\u00FCnlichgelbe, sp\u00E4ter blassgelbe Grundfarbe, sonnenseitig karminrote Deckfarbe mit leicht r\u00F6tlichen Schalenpunkten.<\/p>\n<p>Die tiefe, mittelweite Stielgrube ist wulstig und strahlig berostet mit einem kurzen, dickem Stiel.<\/p>\n<p>Der mittelgro\u00DFe, geschlossen bis halbge\u00F6ffnete Kelch liegt in einer mitteltiefen, weiten Kelchgrube mit unregelm\u00E4\u00DFigen H\u00F6ckern.<\/p>\n<p>Das wei\u00DFe Fruchtfleisch ist fest, knackend und nicht sehr saftig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreif ab Mitte bis Ende Oktober. Genussreife ab Dezember. <\/p>\n<p>Aufgrund der kurzen Stiele dr\u00FCcken sich die Fr\u00FCchte oft vorzeitig ab.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Warm mit leichten bis mittelschweren B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Schorfanf\u00E4llig<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittel bis sp\u00E4te, unempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Altl\u00E4nder Glockenapfel&#39;, &#39;Pomme Cloche&#39;, &#39;Schweizer Glockenapfel&#39;.<\/p>","quellen":"Buch: &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp, 2021"},{"alias":"vereinsdechantsbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte entstand 1845 im Versuchsgarten eines Gartenbauvereins im franz\u00F6sichen Angers. Ab 1865 auch in Deutschland verbreitet und 1874 vom Deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen. Der Originalname lautet &#39;Doyenn\u00E9 du Comice d&#39;Angers&#39;<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe bis sehr gro\u00DFe, ungleichh\u00E4lftige Fr\u00FCchte mit mitteldicker, zur Vollreife druckempfindlichen Schale. Feines, voll schmelzendes, saftiges Fruchtfleisch mit kr\u00E4ftig, s\u00FC\u00DFem Geschmack<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Ende September. Die Fr\u00FCchte sind windfest bis zur Baumreife. F\u00FCr ein gutes Aroma so sp\u00E4t wie m\u00F6glich ernten.<\/p>\n<p>Circa 2 Monate im k\u00FChlen Lager haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt warme gesch\u00FCtzte Lagen mit ausreichender Feuchtigkeit. Auf trockenen B\u00F6den geringe Fruchtqualit\u00E4t. In windgesch\u00FCtzten H\u00F6henlagen als s\u00FCdliches Wandspalier m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand und Bakterienbrand<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr sp\u00E4te, langanhaltende, witterungsempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, hoch pyramidale Krone mit m\u00E4\u00DFig verzweigten, schr\u00E4g aufrechten Ger\u00FCst\u00E4sten<\/p>","quellen":"&#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi&#34;, Franz M\u00FChl, 2004, Obst- und Gartenbauverlag Franz M\u00FChl"},{"alias":"elstar","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte entstand 1955 aus einer Kreuzung von &#39;Golden Delicious&#39; und &#39;Ingrid Marie&#39; in Wageningen (Niederlande)<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe, flach bis hoch gebaute, oft unregelm\u00E4\u00DFige, stielbauchige, zum Kelch hin verj\u00FCngte Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p>Glatte, manchmal leicht raue Schale mit gr\u00FCngelber Grundfarbe und fl\u00E4chig roter Deckfarbe mit dunkleren Streifen.<\/p>\n<p>Meist langer, d\u00FCnner, hellbrauner Stiel, manchmal auch kurz und dick, in mittelweiter, tiefer, berosteter Stielgrube.<\/p>\n<p>Schmale lange Kelchbl\u00E4tter, mittelgro\u00DFer, halboffener Kelch in weiter, mitteltiefer, oft berosteter Kelchgrube.<\/p>\n<p>Gelbliches bis cremefarbenes, knackiges, saftiges Fruchtfleisch mit harmonischem, s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlichem, aromatischem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Mitte September. Sofort genussreif. Haltbar im Normallager\/ k\u00FChler Keller bis ca. Weihnachten.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Nur f\u00FCr sehr gut durchl\u00FCftete Standorte geeignet um den Schorfbefall in Grenzen zu halten.<\/p>\n<p>Bevorzugt Anbau auf schwachw\u00FCchsigen Unterlagen. Als Hochstamm nur auf sehr leichten B\u00F6den geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr schorfanf\u00E4llig. Auf nassen B\u00F6den anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, recht robuste Bl\u00FCte an ein- und zweij\u00E4hrigen Trieben. Guter Befruchter<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr Apfelallergiker h\u00E4ufig nicht vertr\u00E4glich.<\/p>\n<p>Mittelstarkes bis starkes Wachstum. Aufgrund der dichten Krone Sommerschnitt empfehlenswert.<\/p>\n<p>Starke Neigung zu Alternanz, deshalb sollte rechtzeitig und kr\u00E4ftig ausged\u00FCnnt werden.<\/p>","quellen":"Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"weisser-klarapfel","text_inhalt":"<p class=\"p1\"><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Wurde in der ersten H\u00E4lfte des 19. Jahrhunderts im Baltikum entdeckt. Die Sorte ist sehr viel \u00E4lter, die genaue Herkunft unbekannt.<\/p>\n<p class=\"p1\">1852 lieferte die[nbsp] Baumschule M. Wagner aus Riga (Lettland) die Sorte an eine franz\u00F6sische Baumschule, von dort aus gelangte sie an weitere Baumschulen und verbreitete sich so in Mitteleuropa.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Mittelgro\u00DFe, rundliche, leicht zugespitzte, unregelm\u00E4\u00DFig gebaute Fr\u00FCchte mit unterschiedlich breiten Rippen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Mittellanger, gr\u00FCnlicher Stiel sitzt in mitteltiefer, mittelweiter Stielgrube.<\/p>\n<p class=\"p1\">Der kleine bis mittelgro\u00DFe, geschlossene Kelch liegt in einer kleinen, flachen, faltigen Kelchgrube.<\/p>\n<p class=\"p1\">Glatte, leicht wachsige Schale mit charakteristischem Duft und gelbgr\u00FCner Grundgarbe, verf\u00E4rbt sich bei Reife hellgelblich mit hellgr\u00FCnen Lentizellen.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Reifezeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Pfl\u00FCckreife&#61;Genussreife ab Ende Juli. Mehrmaliges durchpfl\u00FCcken notwendig. Die Fr\u00FCchte sind nur wenige Tage haltbar und werden schnell mehlig.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">N\u00E4hrstoffreicher, durchl\u00E4ssiger, ausreichend feuchter Boden.<\/p>\n<p class=\"p1\">F\u00FCr Obstwiesen auch in h\u00F6heren Lagen geeignet.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Anf\u00E4lligkeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Mehltau und Krebsanf\u00E4llig.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Fr\u00FChe, langanhaltende, witterungsunempfindliche Bl\u00FCte. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Auch bekannt unter den Namen &#39;Augustapfel&#39;, &#39;Durchsichtiger Sommerapfel&#39;, &#39;Franz\u00F6sische Sommerparm\u00E4ne&#39;, &#39;Grand Sultan&#39;, &#39;Polnischer Papierapfel&#39;<\/p>","quellen":"Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"schoener-aus-herrenhut","text_inhalt":"<p class=\"p1\"><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Von A. Heintze um 1880 in Herrnhut bei Zittau (Sachsen) gefunden. Seit 1900 im Handel.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Mittelgro\u00DFe, hochgebaute, zum Kelch hin schmalere, im Querschnitt kantige Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Mittellanger, meist d\u00FCnner, zum Teil auch kr\u00E4ftiger Stiel in enger, mitteltiefer Stielgrube, strahlig berostet mit Fleischw\u00FClsten.<\/p>\n<p class=\"p1\">Geschlossener Kelch in relativ flacher Kelchgrube, die mit deutlichen H\u00F6ckern umgeben ist.<\/p>\n<p class=\"p1\">Glatte, geschmeidige, leicht fettige Schale mit gelber Grundfarbe und streifig roter Deckfarbe und hellen Schalenpunkten.<\/p>\n<p class=\"p1\">Wei\u00DFliches Fruchtfleisch mit leichter Rotf\u00E4rbung unter der Schale. Schaumiger, aromatischer, leicht s\u00E4uerlicher Geschmack.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Reifezeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Pfl\u00FCck- und Genussreife ab Ende September. Haltbar bis Anfang Dezember.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Stellt wenig Anforderungen an den Boden. Auch f\u00FCr H\u00F6henlagen geeignet.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Anf\u00E4lligkeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Wenig Schorf, Mehltau und Krebs anf\u00E4llig.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Mittelfr\u00FChe, lang anhaltende Bl\u00FCte. Guter Befruchter.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Ausgepr\u00E4gter Wechsel zwischen Ertrags- und Wachstumsjahren (Alternanz).<\/p>","quellen":"Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"arlet","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>1958 in W\u00E4denswil\/Schweiz aus der Kreuzung von `Golden Delicious\u00B4 und `Idared\u00B4 entstanden. Seit 1984 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, seltener gro\u00DF.<\/p>\n<p>Grundfarbe goldgelb, auff\u00E4llig rot geflammt auf der Sonnenseite. Mittellanger, d\u00FCnner Stiel sitzt in tiefer Stielgrube. Flache, strahlige, berostete Kelcheinsenkung. Schale glatt, etwas hart, auf dem Lager stark fettend. Festes, gelbliches, knackiges Fruchtfleisch. Geschmack ist fruchtig und leicht s\u00E4uerlich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Frischverzehr ab September. Aufgrund der fettigen Schale selbst bei Raumtemperatur l\u00E4nger lagerf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Geeignet sind n\u00E4hrstoffreiche, tiefgr\u00FCndige B\u00F6den. Anbau ist in gesch\u00FCtzten Lagen wie auch in windgesch\u00FCtzten, mittleren H\u00F6hen m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf, Mehltau und Obstmaden wie Apfelwickler. Gering anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, etwas empfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Empfehlenswerte Sorte auf schwachwachsenden Unterlagen. F\u00FCr Spalier und als Topfbaum geeignet. Die fettigen Fr\u00FCchte vom Lager sind etwas st\u00F6rend.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"cox-orangenrenette","text_inhalt":"<p class=\"p1\"><strong>Geschichte: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">1825 von Richard Cox in der N\u00E4he von Colnbrook (Gro\u00DFbritannien) aus einem S\u00E4mling von &#39;Ribston Pepping&#39; entstanden.<\/p>\n<p class=\"p1\">Neuere DNA-Untersuchungen fanden heraus, dass die Sorte von Muskatrenette abstimmt. Diese ist auch ein Elternteil von &#39;Ribston Pepping&#39;.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ab 1850 im Anbau und weltweit verbreitet.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Frucht: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Kleine bis mittelgro\u00DFe, rundliche Fr\u00FCchte mit ebenm\u00E4\u00DFiger Form und glatter, trockener Schale. Zu Beginn gr\u00FCngelbe, sp\u00E4ter goldgelbe Grundfarbe mit orangerot geflammter bis marmorierter Deckfarbe und unregelm\u00E4\u00DFig verteilten hellen Schalenpunkten und einzelnen Rostfiguren.<\/p>\n<p class=\"p1\">Der kurze bis mittellange, kr\u00E4ftige Stiel sitzt in einer engen, mitteltiefen, strahlenf\u00F6rmig berosteten Stielgrube, oft mit einer Fleischnase.<\/p>\n<p class=\"p1\">Kleiner Kelch mit umgebogenen Kelchbl\u00E4tter in einer weiten, flachen, etwas unebenen Kelchgrube.<\/p>\n<p class=\"p1\">Gr\u00FCngelbes bis gelbes, festes, saftiges Fruchtfleisch, welches bei zunehmender Lagerdauer m\u00FCrbe bis weich wird.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Reifezeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Pfl\u00FCckreife von Mitte bis Ende September, ab Oktober genussreif. Im k\u00FChlen Keller bis Ende Dezember lagerf\u00E4hig.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Standort: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Tiefgr\u00FCndige, ausreichend feuchte B\u00F6den.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Anf\u00E4lligkeit: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Schorf und Mehltau anf\u00E4llig. Auf nassen Standorten tritt Obstbaumkrebs auf.<\/p>\n<p class=\"p1\">Fr\u00FCchte oft stippig (lokaler Calciummangel), auch Fruchtf\u00E4ulen treten h\u00E4ufig auf, besonders nach starken Schnittma\u00DFnahmen.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Mittelfr\u00FChe, frostempfindliche Bl\u00FCte. Guter Beruchter.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Sonstiges: <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Ehr f\u00FCr kleine Baumformen und schwachwachsende Unterlagen im intensiven Anbau geeignet.<\/p>\n<p class=\"p1\">Auch bekannt als &#39;Cox&#39;s Orange Pippin&#39; und &#39;Russet Pippin&#39;<\/p>","quellen":"Buch:  &#34;Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch&#34;, Ariane M\u00FCller, Dankwart Seipp"},{"alias":"biesterfelder-renette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich vor 1850 im Schlossgarten Biesterfeld bei Bad Pyrmont entstanden. Seit 1905 vor allem in Westfalen und danach in ganz Deutschland verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF, breitrund und ebenm\u00E4\u00DFig.<\/p>\n<p>Grundfarbe gr\u00FCngelb, auf der Sonnenseite rot mit deutlichen gr\u00FCnen Schalenpunkten. Tiefe Stielgrube. Schale derb und glatt, bei zunehmender Reife stark fettend. Wei\u00DFes, festes und saftiges Fruchtfleisch. Fleisch br\u00E4unt kaum. Geschmack ist feins\u00E4uerlich, mild-aromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Frischverzehr ab September, haltbar bis November, dann rasch mehlig. F\u00FCr alle Verarbeitungszwecke geeignet.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Anf\u00E4llig f\u00FCr Obstbaumkrebs, deshalb f\u00FCr nasse Standorte nicht geeignet. Ansonsten keine besonderen Standortanspr\u00FCche.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand und Mehltau, weniger f\u00FCr Schorf. Starker Schnitt und Stickstoffgaben f\u00F6rdern Stippigkeit und grenzen somit den Anbauwert ein.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, als triploide Sorte schlechter Befruchter.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Im Allgemeinen gut vertr\u00E4glich f\u00FCr Apfelallergiker.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl, Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"fiesta","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>In England 1985 entstandene Kreuzung aus `Cox Orange\u00B4 und `Idared\u00B4. Dort immer noch stark verbreitet und sehr beliebt.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF und rund.<\/p>\n<p>Grundfarbe gr\u00FCngelb, auf der Sonnenseite mit kr\u00E4ftig orangeroten Streifen. Stiel ist lang und festsitzend. Festes, knackiges und saftiges Fruchtfleisch. Eignet sich daher gut f\u00FCr die Saftherstellung. Geschmack ist s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich mit Cox-Orange-Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Genussreife ab Oktober bis Februar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an den Boden oder Standort.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau und Schorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Guter Pollenspender.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.baumschule-horstmann.de, http:\/\/www.alle-apfelsorten.de,"},{"alias":"florina","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Wurde in Angers (Frankreich) von einem I.N.R.A.-Institut durch Mehrfachkreuzungen aus schorfresistenten Apfelsorten gez\u00FCchtet und 1977 in den Handel gebracht.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF. Grundfarbe gelb, Deckfarbe fl\u00E4chig karminrot mit hellen Schalenpunkten. Fruchtfleisch fest und saftig. Geschmack ausgewogen s\u00FC\u00DF-s\u00E4uerlich mit leicht parf\u00FCmiertem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife Oktober. Genussreife November bis Januar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt gesch\u00FCtzte Standorte auf leichteren B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund ihrer Herkunft ist die Sorte sehr unempfindlich gegen die bekannten Schorfarten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Frosth\u00E4rte. Guter Pollenspender.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.baumschule-horstmann.de, http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"gelber-edelapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1800 als Zufallss\u00E4mling in einem alten Garten bei Downham, in England entdeckt worden. Seit 1820 in England und ab 1874 in Deutschland zum Anbau empfohlen worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Meist gro\u00DF, um die 180 g schwer, gleichm\u00E4\u00DFige breitrunde Form.<\/p>\n<p>Grundfarbe gr\u00FCngelb, sp\u00E4ter zitronengelb. Schale glatt, leicht wachsig, d\u00FCnn, l\u00E4sst sich leicht abziehen. Kurzer Stiel. Gelblichwei\u00DFes, saftiges Fruchtfleisch. Geschmack ist weins\u00E4uerlich mit zartem Aroma. Hoher Vitamin C-Gehalt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Genussreif ab Oktober. Etwa 3-4 Monate lagerf\u00E4hig. Eignet sich ausgezeichnet als K\u00FCchenapfel f\u00FCr Mus, Kompott, Saft und zum Backen. Fruchtfleisch bleibt bei Verwertung wei\u00DF.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt tiefgr\u00FCndige, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den. Holz frosthart und daher bis in h\u00F6here Lagen anbauf\u00E4hig. Kann sehr alt werden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Bei feuchtem Standort Gefahr von Krebs. Nicht anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau und gering anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Lang anhaltende, witterungsunempfindliche Bl\u00FCten, beachtlich frosthart. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Begehrter Back- und Diabetikerapfel. Im Allgemeinen f\u00FCr Apfelallergiker gut vertr\u00E4glich.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"holsteiner-cox","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>S\u00E4mling aus Samen von `Cox Orange\u00B4 in Eutin um 1920 gezogen.<\/p>\n<p><strong>Frucht<\/strong>:<\/p>\n<p>Mittel bis gro\u00DF, hoch oval bis rund, sehr ebenm\u00E4\u00DFig.<\/p>\n<p>Grundfarbe gelblich gr\u00FCn, Deckfarbe braunrot. Kurzer, dicker Stiel sitzt in enger flacher Stielgrube. Flache, meist von Rostringen umgebende Kelchgrube. Kernhaus gro\u00DF und offen mit mittelgro\u00DFen, lang oval zugespitzten Kernen. Festes gelbliches, sp\u00E4ter m\u00FCrbes Fruchtfleisch. Geschmack ist s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich, mit typischem Cox-Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Genussreife ab Anfang Oktober, haltbar bis Dezember.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Verlangt nicht zu leichte, tiefgr\u00FCndige B\u00F6den. Nicht f\u00FCr warme Lagen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>M\u00E4\u00DFig anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf. H\u00E4ufig stippige und glasige Fr\u00FCchte, auf nassen B\u00F6den ist starker Krebsbefall m\u00F6glich.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te Bl\u00FCte. Empfindlich gegen Sp\u00E4tfr\u00F6ste. Triploide Sorte und daher als Befruchter ungeeignet.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Hervorragender Tafelapfel. Besonders gut f\u00FCr Saftherstellung geeignet. F\u00FCr Apfelallergiker im Allgemeinen gut vertr\u00E4glich.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp"},{"alias":"lavanttaler-bananenapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Wurde vermutlich um 1882 aus Massachusetts (USA) ins K\u00E4rtner Lavanttal (\u00D6sterreich) importiert. Von dort aus hat sich die Sorte weiter verbreitet. Den zweiten Namensteil verdankt Sorte dem bananen\u00E4hnlichem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, m\u00E4\u00DFig hochgebaut bis rundlich, meist sehr regelm\u00E4\u00DFig gebaut. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb bis gold-\/ orangegelb, sonnenseits orangerot bis leuchtend rot gef\u00E4rbt. Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, m\u00E4\u00DFig saftig. Geschmack s\u00FC\u00DF mit milder S\u00E4ure, sehr aromatisch. Bei beginnender \u00DCberreife bananenartiger Geschmack, danach bald mehlig werdend.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife September. Haltbarkeit im naturk\u00FChlen Keller ein bis zwei Monate.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Anspruchslos an Boden und Klima. Auch noch in frostgef\u00E4hrdeten und rauen Lagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Nur in geschlossenen Tallagen anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf, ansonsten robust.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4t, daher ist Frostrisiko gering. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4te Herbst-\/ fr\u00FChe Wintersorte.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.arche-noah.at, http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"lothringer-rambur","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Von dem franz\u00F6sischen Pomologen A. Leroy bereits 1535 beschrieben und z\u00E4hlt damit zu den wenigen bis ins Mittelalter dokumentierten Sorten.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr gro\u00DFe Fr\u00FCchte mit breiten W\u00FClsten im Stielbereich und einer breiten Stielgrube. Grundfarbe gelb bis hellgelb, Deckfarbe rot, gestreift. Fruchtfleisch wei\u00DFlich, saftig. Angenehm s\u00E4uerlichen Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife Ende August, Genussreife bis Oktober.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Anspr\u00FCche an Boden und Klima.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt gering anf\u00E4llig gegen Krankheiten.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Guter K\u00FCchenapfel (Backen, Mus).<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"piros","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>1963, in Dresden-Pillnitz aus einer Kreuzung von `Helios\u00B4 und `Apollo\u00B4 entstanden. Seit 1985 unter Sortenschutz im Handel und im Anbau.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, sehr einheitlich und gleichm\u00E4\u00DFig hochrunde Form.<\/p>\n<p>Grundfarbe hellgelb, bei Reife Deckfarbe streifig karminrot, z.T. mit dunkleren Streifen auf hellrotem Grund. Schale glatt, fest, bereift, mit zunehmender Reife wachsig. Unterschiedlich langer Stiel mit Knopf, in enger meist unberosteter Stielgrube. Sehr saftiges Fruchtfleisch, vorwiegend s\u00E4uerlich mit geringer S\u00FC\u00DFe und feinem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Bereits ab Ende Juli pfl\u00FCck- und genussreif. Etwa 3-4 Wochen lagerf\u00E4hig, dann werden Fr\u00FCchte weich. Eignet sich f\u00FCr Frischverzehr, als auch als Wirtschafts- und Mostsorte.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr Fr\u00FChzeitigkeit sind ausreichend tiefgr\u00FCndige B\u00F6den und warme Lagen wichtig. Frostlagen meiden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gering anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau, Schorf, Rindenbrand. Wegen Nachbl\u00FCher auf Feuerbrand achten. In den Fr\u00FCchten keine Stippe oder Glasigkeit.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCher Bl\u00FChbeginn und Neigung zu Nachbl\u00FChern, daher frostempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Farblich eine attraktive, gro\u00DFe Sommersorte. Auch f\u00FCr den Garten oder Streuobst empfehlenswert. Vermehrungsrechte beachten.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"prinz-albrecht-von-preussen","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1865 vom Hofg\u00E4rtner C. Braun auf Schloss Kamenz (Niederschlesien, Polen) aus einem S\u00E4mling von `Kaiser Wilhelm\u00B4 gezogen. Benannt wurde die Sorte nach dem damaligen Schlossherrn.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, breitrundlich, gleichm\u00E4\u00DFig gebaut. Kurzer Stiel in tiefer, stark berosteter Stielgrube. Schale glatt, gl\u00E4nzend mit feinen Schalenpunkten. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb, Deckfarbe fl\u00E4chig hell- bis dunkelrot oder dicht gestreift. Fruchtfleisch gr\u00FCnlichwei\u00DF, feinzellig, saftig. Geschmack mild s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich, schwach gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCck- und Genussreife ab September. Im k\u00FChlen Naturlager etwa drei bis vier Monate haltbar. Gute Wirtschafts- und Mostsorte die sich auch f\u00FCr den Frischverzehr eignet.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Auf n\u00E4hrstoffreichen, gen\u00FCgend feuchten, auch kalkhaltigen B\u00F6den bis in raue Lagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hig gegen Krankheiten und Sch\u00E4dlingen. In Tallagen gering anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Mehltau. Gesunde, robuste Sorte.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, nicht empfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Ertragreiche und wohlschmeckende Sorte auch f\u00FCr h\u00F6here, frostgef\u00E4hrdete Lagen, f\u00FCr den Streuobst sowie f\u00FCr den kleinen Hausgarten.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"rosana","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Wurde vom \u201EInstitut of Experimental Botany\u201C in Prag (Tschechien) gez\u00FCchtet und ist seit 1999 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF. Grundfarbe gelblichgr\u00FCn, Deckfarbe gestreift dunkelrot. Fruchtfleisch cremefarben, feinzellig. Geschmack saftig, s\u00E4uerlich aromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife September. Genussreife Oktober bis Dezember.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt warme Lagen, da Holz frostempfindlich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gering anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau. Nicht mehr schorfresistent.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4t. Frostempfindlich.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de, http:\/\/www.obstgarten.biz"},{"alias":"roter","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Ist eine alte russische Sorte, welche im Wolgagebiet nahe der Stadt Astrachan entstanden sein soll. Bereits 1780 erstmals in Schweden erw\u00E4hnt, gelangte diese Sorte \u00FCber Schweden nach England. Von dort ab 1840 Verbreitung auch in Deutschland, wo diese Sorte 1893 sogar zum Massenanbau empfohlen wurde.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, rundlich. Unterschiedlich in der Form, meist ungleichh\u00E4lftig plattrund. Schale glatt, d\u00FCnn, leicht bl\u00E4ulich bereift. Grundfarbe hellgr\u00FCngelblich, sp\u00E4ter gelblichwei\u00DF, sonnenseits verwaschen karminrot mit deutlichen, gelblichen Schalenpunkten. Stielgrube flach bis mitteltief, mittelweit und berostet mit kurzem Stiel. Gelblichwei\u00DFes, saftiges Fruchtfleisch. Geschmack ist angenehm s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich, leicht gew\u00FCrzt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab August Pfl\u00FCck- und Genussreif ab Oktober. Zum Eigenbedarf, f\u00FCr K\u00FCche und Markt als Sommertafelapfel gut geeignet. Kein Lagerapfel, denn gepfl\u00FCckte \u00C4pfel werden rasch mehlig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Geringe Bodenanspr\u00FCche, gedeiht bis in mittlere und h\u00F6here Lagen, die Fruchtqualit\u00E4t steigt bei besseren Anbaubedingungen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Mehltau, neigt auf feuchten Standorten zum Krebs.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh, witterungsunempfindliche. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Robuster Sommerapfel, f\u00FCr alle Baumformen geeignet.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"roter-bellefleur","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt vermutlich aus Holland, wo Sorte schon im 18 Jahrhundert verbreitet gewesen sein soll.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF, um die 160 g schwer. Ungleichh\u00E4lftige, flachrunde bis hochrunde Form. Stielgrube tief und berostet mit kurzem, dickem Stiel. Schale glatt und geschmeidig. Grundfarbe bei Reife zitronengelb mit fl\u00E4chig roter Deckfarbe auf der Sonnenseite. Gelblichwei\u00DFes, saftiges Fruchtfleisch. Geschmack ist angenehm s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlich, etwas w\u00FCrzig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Oktober Pfl\u00FCckreif. Genussreife ab Dezember. Bis zu sechs Monate im k\u00FChlen Naturlager haltbar. Guter Koch- und Mostapfel.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Geringe Bodenanspr\u00FCche, gedeiht bis in H\u00F6henlagen. Wegen seiner sp\u00E4ten Bl\u00FCte, kann diese Sorte auch an zugigen Standorten angepflanzt werden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Krankheiten und Sch\u00E4dlinge.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Extrem sp\u00E4t (~ Siebenschl\u00E4fer, um 27.6) und deshalb nicht frostgef\u00E4hrdet. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte, vorwiegend f\u00FCr den Streuobstanbau, aber auch f\u00FCr den Garten geeignet. Wegen sp\u00E4ter Bl\u00FCte auch als \u201ESiebenschl\u00E4fer\u201C bezeichnet.<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"roter-boskoop-schmitz-huebsch","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Diese Mutante wurde 1923 vom Baumschulbesitzer Otto Schmitz-H\u00FCbsch in einem 30-j\u00E4hrigen Baum entdeckt und ab 1939 in den Anbau gebracht. Bis heute noch eine der wichtigsten rotschaligen Mutanten. In ganz Europa verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittel bis gro\u00DF, breitrund bis hochgebaut. Grundfarbe gelbgr\u00FCn, mit karmesinroter bis ziegelroter Deckfarbe. Kurzer Stiel in enger, berosteter Stielgrube. Fruchtfleisch hellgelblich, mittelfest, grobzellig mit m\u00E4\u00DFigem Saftgehalt. Geschmack ist weins\u00E4uerlich, gut w\u00FCrzig. Hat hohen S\u00E4uregehalt, jedoch gleichzeitig viel Fruchtzucker und ist deshalb f\u00FCr Diabetiker nicht geeignet.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Oktober, vom Baum weg noch zu s\u00E4urebetont, Genussreife ab November bis Februar. Gut geeignet f\u00FCr den Frischverzehr und alle anderen Verwertungsarten.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt tiefgr\u00FCndige, ausreichend feuchte B\u00F6den. Auch f\u00FCr h\u00F6here Lagen geeignet, Frostlagen wegen Bl\u00FCtenfrostgefahr meiden. Z\u00E4hlt zu den starkw\u00FCchsigen Sorten.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Neigt zu Stippigkeit und in nassen Jahren zu Kernhausschimmel. Bei wechselhaftem Wetter und geringem Behang kann das Fruchtfleisch glasig sein.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh, lang anhaltend, frostempfindlich. Als Befruchter nicht geeignet, da triploid. Mischpflanzungen mit anderen Sorten daher erforderlich.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp, Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl"},{"alias":"roter-trierer-weinapfel","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1886 entstanden, vermutlich in der Gegend von Trier (Mosel).<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF, breit-eif\u00F6rmig bis kugelf\u00F6rmig. Grundfarbe gelblichgr\u00FCn, auf der Sonnenseite fl\u00E4chig rot oder stark gestreift mit feinen, wei\u00DFlichen Schalenpunkten. Kurzer Stiel in weiter Stielgrube. Fruchtfleisch gr\u00FCnlichwei\u00DF, fest, sehr saftig. Herb-saurer Geschmack, der sich erst im Laufe der Einlagerung zu w\u00FCrzig neutralisiert.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Oktober, Genussreife ab November bis M\u00E4rz. So sp\u00E4t wie m\u00F6glich ernten und bis zum Keltern im schattigen Freiland lagern. Allgemein gesch\u00E4tzte Sorte f\u00FCr S\u00FC\u00DF- und G\u00E4rmostbereitung.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Beste Fruchtqualit\u00E4t ist im Weinbauklima zu erwarten. Bevorzugt warme, n\u00E4hrstoffreiche, tiefgr\u00FCndige B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, lang anhaltend, wenig empfindlich.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Z\u00E4hlt im Streuobstbau zu einer der begehrtesten Keltersorten.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"santana","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Wurde 1978 in der Versuchsstation Wageningen (Niederlande) speziell auf Schorfresistenz gez\u00FCchtet. Seit 1996 ist die Sorte im Handel und seit 1998 besteht EU-Sortenschutz.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF. Grundfarbe gelblichgr\u00FCn bis gr\u00FCn, sonnenseits kr\u00E4ftig marmoriert oder fl\u00E4chig rot gef\u00E4rbt. Mittelfestes, gelbliches, saftiges Fruchtfleisch. Geschmack aromatisch mit etwas hervortretender S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab September. im k\u00FChlen Naturlager knapp 3 Monate haltbar. Auf Fleischbr\u00E4une ist zu achten.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wegen sp\u00E4ter Holzausreife m\u00F6glichst kein Anbau in H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau und auf schweren B\u00F6den krebsanf\u00E4llig. Schorfresistenz ist durchbrochen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Verh\u00E4ltnism\u00E4\u00DFig sp\u00E4t, frostempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Frucht hat einen besonders hohen Gehalt an Polyphenolen und ist daher f\u00FCr Apfelallergiker sehr gut vertr\u00E4glich.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstgarten.biz"},{"alias":"schwaikheimer-rambur","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich aus Schwaikheim (Baden-W\u00FCrttemberg) stammend.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF. Hochgebaute, ungleichm\u00E4\u00DFige Form mit starken Kanten. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb, sonnenseits mit breiten hellroten Streifen versehen. Fruchtfleisch gelblichwei\u00DF, sehr fest, saftig, wenig gew\u00FCrzt. Geschmack angenehm s\u00E4uerlich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCck- und Genussreife ab Oktober. Haltbarkeit bis Mai. Guter Wirtschaftsapfel der auch frisch verzehrt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Keine besonderen Anspr\u00FCche an Boden und Klima.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Krankheitsanf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de, http:\/\/www.obstsorten-bw.de, http:\/\/www.obstbaummuseum.de,"},{"alias":"signe-tillisch","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Aus Samen wurde die Sorte 1866 von H. Tillisch in J\u00FCtland (D\u00E4nemark) gezogen und nach seiner Tochter Signe benannt. Ab 1884 vor allem in D\u00E4nemark, Deutschland sowie Schweden verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis sehr gro\u00DF. Unterschiedliche Gr\u00F6\u00DFe und Form mit deutlichen \u00FCber die ganze Frucht verlaufenden Kanten. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb, sonnenseits hellr\u00F6tlich geflammt. Sehr druckempfindliche Schale. Fruchtfleisch gr\u00FCnlichwei\u00DF, locker, feinzellig, saftig. Geschmack s\u00FC\u00DF mit milder S\u00E4ure, aromatisch, edel.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCck- und Genussreife ab September. Vom Baum essbar. Kein allzu guter Lagerapfel. Sehr guter Tafelapfel, eignet sich zum Backen, als Apfelmus oder zum Saften.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt ausreichend feuchten, n\u00E4hrstoffhaltigen und gut durchl\u00FCfteten, tiefgr\u00FCndigen Boden. Gro\u00DFe Anbaubreite von der K\u00FCstenregion bis zu mittleren H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Mehltau, besonders auf schweren B\u00F6den auch f\u00FCr Krebs anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, nicht empfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Edle Herbstsorte, welche vor allem f\u00FCr den Selbstversorgerobstbau in Frage kommt.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl, Buch &#34;Apfelsorten in Deutschland&#34;, Ariane M\u00FCller und Dankwart Seipp, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de,"},{"alias":"welschisner-welsch-isnyer","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Ungewiss. 1659 erstmals und als weit verbreitet beschrieben. Vermutlich aus Deutschland (Isny im Allg\u00E4u?). Vorsilbe \u201Ewelsch\u201C deutet aber auch auf Herkunft jenseits der Alpen oder B\u00F6hmen hin.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Meist gro\u00DF, rundlich bis hochgebaut. Sehr unterschiedliche und ungleichm\u00E4\u00DFige Form. Sehr kurzer Stiel in enger, berosteter Stielgrube. Grundfarbe gr\u00FCngelb, sonnenseits verwaschene rote Deckfarbe. Festes, gering saftiges Fruchtfleisch. Geschmack wenig aromatisch mit hervortretender S\u00E4ure.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Oktober. Im k\u00FChlen Naturlager etwa 7 Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt an Klima und Lage geringe Anforderungen. Auch noch f\u00FCr H\u00F6henlagen bis 800 m geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandf\u00E4hig. In geschlossenen Tallagen anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau und Schorf. Auf sehr schweren B\u00F6den krebsanf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4t, nicht empfindlich. Schlechter Pollenspender (triploid).<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Nur in H\u00F6henlagen empfehlenswert, sonst verzichtbar.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Apfelsorten &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"wildstedter-renette","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich um 1900 im Dorf Wilstedt (Kreis Stormann\/Schleswig Holstein) entstanden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, kantige Form mit deutlichen Fruchtrippen. Grundfarbe gr\u00FCnlichgelb, sonnenseits bronze-rot, fein gestreift. Gelblich, geinzelliges, mittelfestes bis festes, saftiges Fruchtfleisch. Geschmack ausgewogen s\u00FC\u00DF-s\u00E4uerlich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Oktober. Genussreife November bis Februar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Geringe Anforderungen an Klima und Lage.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt gering anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Lokal beliebte und verbreitete Herbstsorte mit robusten Sorteneigenschaften.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.alte-obstsorten-online.de; http:\/\/www.obstgarten.biz"},{"alias":"birne-von-tongern","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt von einem Zufallss\u00E4mling aus Belgien. Wurde um 1823 von dem G\u00E4rtner Durandeau in Tongres (Tongern) erzogen. Erst sehr viel sp\u00E4ter wurde sie bekannt und ist in Deutschland seit rund f\u00FCnfzig Jahren im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, flaschenf\u00F6rmige, beulige Form. Kelch ist eher klein und wenig offen, Stiel ist dagegen lang, m\u00E4\u00DFig stark und sitzt oftmals mit einem Fleischwulst umgeben, schief auf der Birne auf. Schale ist fest und rau. Die Grundfarbe ist gelb mit br\u00E4unlich-roter Deckfarbe, sonnenseits orangekarmin verwaschen. Fruchtfleisch ist s\u00FC\u00DF, fein, sehr saftig, schmelzend mit angenehm s\u00FC\u00DFs\u00E4uerlichem, aromatischem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Diese Herbstbirne ist Ende September bis Anfang Oktober pfl\u00FCckreif und von Oktober bis Anfang Dezember genussreif.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Ein n\u00E4hrstoffreicher, genug feuchter, warmer Boden an einem windgesch\u00FCtzten Standort empfiehlt sich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Sch\u00E4dlinge.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Besonders wertvoll und bei Birnenkennern sehr beliebt aufgrund ihres einzigartigen Geschmackes und ihrer hohen, regelm\u00E4\u00DFigen und fr\u00FCh einsetzenden Ertragsleistung.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.baumschule-horstmann.de; http:\/\/www.obstzentrum.de"},{"alias":"boscs-flaschenbirne-kaiser-alexander","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Entweder 1807 aus Samen vom Z\u00FCchter van Moos in Belgien entstanden und nach dem Direktor Bosc des Botanischen Gartens in Versailles benannt worden. Oder 1793 als S\u00E4mling bei Apr\u00E9mont (Frankreich) gefunden worden. Ersten B\u00E4ume kamen 1810 nach Deutschland und haben sich dort sehr gut etabliert.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, in typisch flaschenartiger Form mit dickem Bauch. Schale d\u00FCnn, etwas rau mit zimtfarbenem Rost. Fruchtfleisch sehr saftig, feinzellig, schmelzend. Geschmack ist s\u00FC\u00DF mit feinem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte September bis Mitte Oktober. Sollte nach 3 bis 4 Wochen verbraucht werden.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt geringe Anspr\u00FCche an B\u00F6den und Lagen. Besonders frosthart. Will ungehindert wachsen und ist daher f\u00FCr kleinere Formen wenig geeignet. Nicht vertr\u00E4glich mit Quitte als Unterlage.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Auf schweren B\u00F6den anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Steinzellen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4t, lang anhaltend, nicht witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Geschmacklich wertvolle Sorte. Geeignet f\u00FCr Spaliere und Topfb\u00E4ume.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"bunte-julibirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>In der Baumschule Boisbunel bei Rouen in Frankreich um 1857 entstanden. Ihr Originalname lautete `Color\u00E9e de Juillet\u00B4. In Deutschland wurde sie zun\u00E4chst `Julisch\u00F6nheit\u00B4 genannt, verbreitete sich dann jedoch nach und nach mit jetzigem Namen.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF. Schale d\u00FCnn und glatt. Kurzer, dicker Stiel. Breit-eif\u00F6rmig bis kugelf\u00F6rmig. Grundfarbe erst gr\u00FCnlichgelb, dann leuchtend gelb, sonnenseits meist streifig ger\u00F6tet. Fruchtfleisch weich, halbschmelzend und saftig. Geschmack ist gut, aber ohne ausgepr\u00E4gtes Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCchte k\u00F6nnen direkt vom Baum gegessen werden. Nur wenige Tage lagerf\u00E4hig. Pfl\u00FCck-, Genussreife im Juli\/August.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt warme Lagen und tiefgr\u00FCndige, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den. Geht z.B. als Spalierobst an warmen und gesch\u00FCtzten Standorten auch noch in mittleren H\u00F6henlagen. Gedeiht auch auf Quitte als Unterlage, besser geeignet ist S\u00E4mling.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Besonders anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Gering anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, lang anhaltend, witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Wertvolle Fr\u00FChsorte.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl, http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"champagner-bratbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Als Zufallss\u00E4mling, vermutlich auf den Fildern bei Stuttgart entstanden. Erste Beschreibungen von 1797.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, breitgedr\u00FCckt und \u201Ekreiself\u00F6rmig\u201C. Glatte, gr\u00FCngelbe Schale ohne R\u00F6te. Fruchtfleisch sehr saftig, feinzellig, schmelzend. Geschmack ist s\u00FC\u00DF mit feinem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife im Oktober. Als rohes Obst ungenie\u00DFbar, \u201Er\u00E4s\u201C. Gebraten oder vergoren im Oktober bis November genie\u00DFbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt geringe Anspr\u00FCche an B\u00F6den und Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand und Birnenverfall (Bakterienkrankheiten).<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh bis mittelfr\u00FCh.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Hervorragende Mostbirne und bekannteste Birnensorte zur Sekt- und Champagnerherstellung.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.bund-bawue.de"},{"alias":"concorde","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>In England 1977 aus den Sorten `Conference\u00B4 und `Vereinsdechant\u00B4 gez\u00FCchtet worden. Seit 1993 besteht Sortenschutz.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, l\u00E4nglich, flaschenf\u00F6rmig. Raue, berostete Schale. Druckempfindlich. Fruchtfleisch feinzellig, saftig, schmelzend. Geschmack ist angenehm s\u00FC\u00DFaromatisch.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte September. Im k\u00FChlen Naturlager ca. 10 Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Geeignet sind warme, windgesch\u00FCtzte, ausreichend feuchte Standorte.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Hoch anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Tolerant gegen\u00FCber Schorf und Birnengitterrost.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4t bis sp\u00E4t mit starkem Bl\u00FCtenbesatz. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Gewinnt in Europa als interessante Winterbirne an Bedeutung. Im Garten wegen Krankheitsanf\u00E4lligkeiten Einschr\u00E4nkungen.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.plantopedia.de"},{"alias":"doppelte-philippsbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1800 in Belgien entstanden und erstmals 1847 beschrieben worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, dickbauchige-kugelige Form. Dicke, harte, glatte Schale von gr\u00FCnlichgelber Farbe. In der Vollreife goldgelb, sonnenseits ger\u00F6tet mit zahlreichen feinen Rostpunkten. Fruchtfleisch feinzellig, sehr saftig, schmelzend. Geschmack ist schwach s\u00E4uerlich, s\u00FC\u00DF und w\u00FCrzig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte bis Ende September. Nicht zu fr\u00FCh ernten, sonst s\u00E4uerlich im Geschmack. Etwa 2 Wochen haltbar, dann rasch teigig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anspruchsvoll an Boden und Klima. Gedeiht auch in raueren Lagen, dort dann aber auf leichterem Boden und windgesch\u00FCtzt stellen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Hoch anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Gering anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh, lang anhaltend, nicht witterungsempfindlich. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Tafelbirne, welche auch f\u00FCr Kompott und zum Saften geeignet ist. Anbau auch im Kleingarten empfehlenswert.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.plantopedia.de;"},{"alias":"doktor-jules-guyot","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>1875 in der Baumschule der Gebr\u00FCder Baltet in Troyes (Champagne, Frankreich) gez\u00FCchtet und in den Handel gebracht worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF. Unregelm\u00E4\u00DFig birn- bis kegelf\u00F6rmig, beulig. Glatte Schale mit hellgr\u00FCner, sp\u00E4ter gelber Farbe. Sonnenseits schwach rotbraune Deckfarbe mit feinen Rostpunkten. Druckempfindlich. Fruchtfleisch sehr saftig, schmelzend, s\u00FC\u00DF mit angenehm gew\u00FCrztem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte August bis September. Vom Baum essbar. Etwa 2 Wochen haltbar, dann mehlig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anspruchsvoll an Boden und Klima. Kann bis in mittlere H\u00F6henlagen angepflanzt werden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gering anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf. Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Auch f\u00FCr Obstmaden anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, lang anhaltend und witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Tafelbirne, welche sich auch zum Einmachen gut eignet. F\u00FCr Spaliere und Topfkultur geeignet.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.birnengarten-ribbeck.de; http:\/\/www.birnenparadies.de"},{"alias":"feuchtwanger-butterbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt aus Feuchtwangen. Seit 1930 sehr verbreitet und eine beliebte Streuobstsorte.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF. Raue Schale mit gr\u00FCnlichgelber Farbe. Um Kelch und Stiel berostet. Fruchtfleisch saftig, schmelzend mit angenehmem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab November pfl\u00FCck- und genussreif. Bis Dezember haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anspruchsvoll an Boden und Klima.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hig gegen Krankheiten und Sch\u00E4dlinge.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Eine Herbstbirne mit idealen Tafelbirneneigenschaften f\u00FCr den direkten Verzehr oder zur sofortigen Weiterverarbeitung zu S\u00E4ften, Gelees, Kompott und S\u00FC\u00DFspeisen geeignet. Empfehlenswert f\u00FCr den Haus- \/Kleingarten.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.baumschule-horstmann.de"},{"alias":"gelbmoestler","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt vermutlich aus der Nordschweiz und soll dort bereits im 18. Jahrhundert angebaut worden sein. Sp\u00E4ter st\u00E4rkere Verbreitung auch in der Bodenseeregion, \u00D6sterreich und der restlichen Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF. D\u00FCnner, sehr fest Schale. Gelb, sonnenseits leicht rotbraun. Um Kelch und Stiel berostet. Fruchtfleisch grobzellig, etwas grie\u00DFig, saftig mit hohem Zucker-\/S\u00E4uregehalt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte September. Frucht wird vollreif rasch teigig. Fr\u00FChe Ernte ergibt einen gerbstoffreichen, klaren Most.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Anspruchslos an Boden und Klima. Kann bis in h\u00F6here Lagen angebaut werden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Wertvolle Most- und Brennbirne. Landschaftspr\u00E4gende, m\u00E4chtige B\u00E4ume. Allerdings fast vollst\u00E4ndiger Bestandsr\u00FCckgang nach Feuerbrandjahren.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"graefin-von-paris","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1884 in Frankreich entstanden und von dort rasche Verbreitung in angrenzende L\u00E4nder.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, l\u00E4nglich birnf\u00F6rmig. Dicke, derbe, gelbliche Schale. Um Kelch und Stiel berostet. Fruchtfleisch aus g\u00FCnstigen Lagen ist schmelzend, sehr saftig mit gutem s\u00FC\u00DF, feingew\u00FCrztem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte bis Ende Oktober. Im k\u00FChlen Lager etwa 3 Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Da sp\u00E4treifende Winterfrucht, sollte Baum f\u00FCr beste Fruchtqualit\u00E4t nur in Weinbaulagen (gesch\u00FCtzte Lagen und gute, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den) angebaut werden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Hoch anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. Auf schweren B\u00F6den auch stark anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh und kurz anhaltend, witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Anbau dieser sp\u00E4ten Winterbirne nur in besten, gesch\u00FCtzten Lagen empfehlenswert, dann jedoch wertvolle Sorte.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"gute-luise","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1780 als Zufallss\u00E4mling in der Normandie (Frankreich) entstanden. In Deutschland erstmals 1796 beschrieben und 1874 zum Anbau empfohlen worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, l\u00E4nglich birnf\u00F6rmig. Glatte, geschmeidige Schale mit forellenartigen Schalenpunkten, sonnenseits braunroter gef\u00E4rbt. Fruchtfleisch aus g\u00FCnstigen Lagen schmelzend, sehr saftig, s\u00FC\u00DF, mit angenehmer S\u00E4ure und edlem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ende August bis Mitte September. Im k\u00FChlen Lager etwa 6 bis 8 Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Fruchtqualit\u00E4t nur in warmen oder gesch\u00FCtzten, mittleren Lagen und auf n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und mittelstark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh und kurz anhaltend, wenig witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>In guten Lagen aufgrund der gro\u00DFen Fruchtbarkeit des Baumes und der vielseitigen Verwertbarkeit immer noch eine empfehlenswerte Herbstsorte, allerdings ist ein verh\u00E4ltnism\u00E4\u00DFig hoher Pflegeaufwand n\u00F6tig. Auch f\u00FCr Spaliere und Topfkultur geeignet.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.baumschule-horstmann.de"},{"alias":"herzogin-elsa","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Aus Samen vom Hofg\u00E4rtner am Schloss Wilhelma bei Cannstatt 1879 gezogen worden und seit 1885 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, regelm\u00E4\u00DFig birn- oder l\u00E4nglich-kreisel-f\u00F6rmig. Dicke, harte, lederartige Schale, welche beim Verzehr st\u00F6rend ist. Erst von blassgelber, sp\u00E4ter von reingelber Farbe, gr\u00F6\u00DFtenteils mit zimtbraunen oder grauen Rostflecken bedeckt, sonnenseits ger\u00F6tet. Fruchtfleisch nur aus g\u00FCnstigen Lagen schmelzend, saftig, typisch s\u00FC\u00DF aromatisch. Auf trocknen, mageren B\u00F6den fade und k\u00F6rnig.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte September. Im k\u00FChlen Lager etwa 4 Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Fruchtqualit\u00E4t nur in warmen oder gesch\u00FCtzten Lagen und auf n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und Sch\u00E4dlinge. Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr Spaliere und in Topfkultur gut geeignet.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"josefine-von-mecheln","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Von Major Esperen in Mecheln (Belgien) um 1830 aus Samen gezogen und nach seiner Frau Josephine benannt. 1874 vom Deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen worden. Auch heute noch recht bekannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF, kreiself\u00F6rmig, am Kelch meist abgeplattet, meist ungleichh\u00E4lftig. Glatte, etwas harte Schale. Farbe gelblichgr\u00FCn, fein rostig punktiert. Fruchtfleisch schmelzend, saftig, s\u00FC\u00DF und wohlschmeckend.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCckreife ab Mitte Oktober bis Anfang November. Genussreif ab Januar. Im k\u00FChlen Lager bis M\u00E4rz\/April haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>G\u00FCnstig f\u00FCr Anbau ist warmer, nahrhafter, tiefgr\u00FCndiger, gen\u00FCgend feuchter Boden und eine gesch\u00FCtzte Lage.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Etwas anf\u00E4llig f\u00FCr Blattschorf (Fr\u00FCchte nicht) und Feuerbrand, ansonsten recht robust.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, etwas witterungsempfindlich, lang anhaltend. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Eine der feinsten Winterbirnen. Gut geeignet f\u00FCr den Haus- und Siedlergarten sowie als Topfbaum.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"karcherbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Zufallss\u00E4mling aus der Gegend von Schw\u00E4bisch Hall. Erstmals 1854 erw\u00E4hnt worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, rundlich bis flachkugelig. Raue, gr\u00FCnliche sp\u00E4ter gelbliche Schale mit einzelnen Rostfiguren. Fruchtfleisch fest und grobzellig, saftig und s\u00FC\u00DF mit herbem, adstringierendem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ende September bis Anfang Oktober. Nicht lange haltbar. Fr\u00FCchte werden am Boden leicht teigig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt geringe Anspr\u00FCche an Standort und ist auch f\u00FCr rauere Lagen gut geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig krankheitsanf\u00E4llig. Feuerbrandresistent.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund des hohen Zuckergehalts (~17%) sehr gut geeignet f\u00FCr die Most-, Obstbrand- und Sektherstellung.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.bogl-bw.de; http:\/\/www.wikipedia.org"},{"alias":"kongressbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1850 von dem Obstz\u00FCchter Morel in Lyon (Frankreich) gez\u00FCchtet und zur Erinnerung an den Internationalen Pomologenkongress in Paris 1867 `Souvenir du Congress\u00B4 benannt worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr gro\u00DF, unregelm\u00E4\u00DFig geformt und auf der ganzen Oberfl\u00E4che mit Beulen. Glatte Schale mit gelblichgr\u00FCner bis gelber F\u00E4rbung. Verstreute Rostflecken, stellenweise auch st\u00E4rker fl\u00E4chig berostet. Fruchtfleisch halbschmelzend, sehr saftig, s\u00FC\u00DF, kaum Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang September bis Anfang Oktober. Fr\u00FCchte werden schnell teigig. Selbst bei k\u00FChler Lagerung nur ca. 8-12 Tage haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Anspr\u00FCche an den Boden sind nicht sehr hoch. Bis in mittlere H\u00F6henlagen anbauf\u00E4hig, bevorzugt jedoch warme, windgesch\u00FCtzte Standort sowie Weinbauklima.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gering anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf. Baum ist nicht sehr winterhart und kann in strengen Wintern erfrieren.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4t, kurz, etwas frost- und witterungsempfindlich. Da triploid ist Sorte schlechter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Herbstbirne f\u00FCr den Frischverzehr und Haushalt.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.arche-noah.at; http:\/\/www.birnengarten-ribbeck.de"},{"alias":"madame-verte","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Um 1810 in Belgien entstanden, kam von dort nach Frankreich und um 1840 auch nach Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, regelm\u00E4\u00DFig geformt, abgestumpft kegelf\u00F6rmig. Dicke, harte und raue Schale. Meist ganzfl\u00E4chig, stark und rau berostet. Druckfest. Fruchtfleisch schmelzend, sehr saftig, sehr s\u00FC\u00DF und wohlschmeckend.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang bis Ende Oktober. Soll m\u00F6glichst sp\u00E4t gepfl\u00FCckt werden. Etwa 10 Wochen im k\u00FChlen, ausreichend feuchten Naturlager haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Anbauf\u00E4hig bis in gesch\u00FCtzte, mittlere H\u00F6henlagen. Bevorzugt f\u00FCr gute Fruchtqualit\u00E4t warme Lagen und eher leichte, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Kaum anf\u00E4llig f\u00FCr Schorf und nur wenig anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand und Virosen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00E4t, langanhaltend, wenig witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Eine der besten Winterbirnen f\u00FCr den Garten. Die Eignung zu Kleinformen wie auch f\u00FCr Spalierformen und Topfkultur machen diese Sorte besonders empfehlenswert.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"metzer-bratbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt aus der Gegend von Metz (Frankreich). Erstmals 1833 in den pomologischen Monatsheften beschrieben worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, kreiself\u00F6rmig. Schale dick und ledrig, sehr stark graubraun berostet. Fruchtfleisch grobk\u00F6rnig, fest, sehr saftig. Geschmack ist stark herb-sauer. Hoher Gerbstoffgehalt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mitte bis Ende Oktober. Bis November haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anspruchsvoll. F\u00FCr gute Fruchtqualit\u00E4t eignet sich n\u00E4hrstoffreicher, nicht zu kalter Boden, daher f\u00FCr h\u00F6here Lagen nicht empfehlenswert.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Kaum anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Empfehlenswerte sp\u00E4te Mostbirne.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; https:\/\/www.bogl-bw.de"},{"alias":"minister-dr-lucius","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>In Gruhna bei Leipzig entstanden. Von der Baumschule Sp\u00E4th bei Berlin 1884 nach dem damaligen Minister f\u00FCr Landwirtschaft benannt, vermehrt und in den Handel gebracht worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF, rundlich eif\u00F6rmig oder l\u00E4nglich birnf\u00F6rmig. Harte, glatte Schale. Vor allem um Kelch und Stiel Rostflecken. Vollreif druckempfindlich. Fruchtfleisch halb schmelzend, etwas grob, [nbsp]saftig, wenig s\u00FC\u00DF und geringes Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang September bis Mitte Oktober. Nicht allzu lange haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Recht anspruchslos, bis in mittlere Lagen gut anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4t, lang anhaltend, nicht witterungsempfindlich. Da triploid, schlechter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Da gleichzeitige Reife mit vielen anderen, wertvolleren Sorte ist Anbau im Garten verzichtbar.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de; http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de"},{"alias":"neue-poiteau","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>In Jodoigne (Belgien) aus einem Samen gezogen. 1833 nach dem Direktor der K\u00F6niglichen G\u00E4rten in Paris benannt worden. Zum Unterschied einer schon damals bekannten und verbreiteten Poiteau-Sorte, bezeichnete man diese neue Z\u00FCchtung als `Neue Poiteau\u00B4.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF bis sehr gro\u00DF, ungleichh\u00E4lftig, stark ausgebaucht, birnf\u00F6rmig. D\u00FCnne, glatte, aber z\u00E4he, druckfeste Schale. Fruchtfleisch schmelzend, saftig, mit weins\u00E4uerlichem, schwach gew\u00FCrztem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang Oktober, vollkommen windfest. Da dauerhaft gr\u00FCne Schale ist Reifegrad schwer erkennbar. Etwa 5 Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Auf guten B\u00F6den bis in Gebirgslagen anbauf\u00E4hig.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand. \u00D6rtlich stark schorfanf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, lang anhaltend, nicht witterungsempfindlich.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Besonders f\u00FCr H\u00F6henlagen gut geeignet. Tr\u00E4gt fr\u00FCh, reich und regelm\u00E4\u00DFig.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"oberoesterreicher-weinbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt aus K\u00E4rnten (\u00D6sterreich). Wurde 1888 bei der Reichsausstellung in \u00D6sterreich vorgestellt und anschlie\u00DFend stark vermehrt. Sehr h\u00E4ufiges Vorkommen in S\u00FCddeutschland, \u00D6sterreich und in der Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DF, kreiself\u00F6rmig. Bei Reife gr\u00FCngelbe bis zitronengelbe Farbe. Fruchtfleisch grobzellig, sehr saftig mit s\u00FC\u00DF-herbem, weins\u00E4uerlichem Geschmack und hohem Zuckergehalt.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte Oktober, windfest. H\u00E4lt sich bis Ende November.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr anspruchslos an Boden und Klima. Auch f\u00FCr Anbau in h\u00F6heren Lagen gut geeignet.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand v.a. in Warmlagen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, witterungsempfindlich. Schlechter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Besonders in H\u00F6henlagen f\u00FCr den extensiven Streuobstbau geeignet. Verwendung als Most- und D\u00F6rrbirne.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.netzwerk-streuobst-filderstadt.de; www.bogl-bw.de"},{"alias":"olivier-de-serres","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>In einer franz\u00F6sischen Baumschule in Rouen aus Samen gezogen, erhielt man 1861 die ersten Fr\u00FCchte. Benannt wurde die Sorte nach dem franz\u00F6sischen Pomologen Olivier de Serres.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, rundlich, leicht beulig, kantig, hat eher Apfel- als Birnenform. Schale ist dick, rau und derb. Die anfangs dunkelgr\u00FCne, sp\u00E4ter gelbgr\u00FCne bis gelbe Frucht ist mit zahlreichen mehr oder weniger zusammenh\u00E4ngenden Rostflecken bedeckt. Fruchtfleisch ist feinzellig, sehr saftig, schmelzend mit s\u00FC\u00DFem, leicht s\u00E4uerlichem Geschmack und feiner W\u00FCrze.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte Oktober. Fr\u00FCchte h\u00E4ngen sehr fest am Baum. Im k\u00FChlen Naturlager bis Februar\/M\u00E4rz haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr eine gute Fruchtqualit\u00E4t empfiehlt sich Anbau in warmen, sonnigen und gesch\u00FCtzten Lagen auf lockeren, warmen, n\u00E4hrstoffreichen B\u00F6den.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelstark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand und Schorf. Befall von Birnengallm\u00FCcke kann vorkommen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4t, lang anhaltend, witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>In warmen, sonnigen Lagen eine k\u00F6stliche, hochedle und wohlschmeckende Wintertafelbirne.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortenbank.de; https:\/\/www.birnenparadies.de"},{"alias":"packhams-triumph","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>1896 von Z\u00FCchter Packham in Australien gezogen worden. 1945 kam Sorte zun\u00E4chst nach USA und von dort nach Europa.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF mit knolliger. bauchiger Form und beulig-h\u00F6ckeriger Oberfl\u00E4che. Glatte Schale ist gr\u00FCnlich bis zitronengelb gef\u00E4rbt. Fruchtfleisch ist grobzellig, saftig, schmelzend mit s\u00FC\u00DFem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Anfang Oktober, erst windfest dann schnell fallend. Etwa 3 Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr ausreichende Fruchtqualit\u00E4t sind Weinbaulagen und leichte, n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den erforderlich.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand und anf\u00E4llig f\u00FCr Blatt- und Fruchtschorf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, stark witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Tafelbirne, welche gut zu Saft oder Kompott verwertet werden kann. Allerdings empfindlich im Anbau und somit f\u00FCr den Garten nicht allzu geeignet.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; https:\/\/www.kiefer-obstwelt.de"},{"alias":"petersbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt aus Sachsen und ist seit 1750 in Deutschland bereits im Handel. Am weitesten verbreitet in Sachsen und Th\u00FCringen.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF, kegel- bis birnenf\u00F6rmig. Glatte, derbe, gelblichgr\u00FCne Schale. Fruchtfleisch ist saftig, halbschmelzend mit s\u00FC\u00DFem, zimtigem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte Juli bis September genussreif. Nur kurz, etwa 2 Wochen haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Kann sehr alt werden und stellt nur sehr wenige bis gar keine Anspr\u00FCche an Klima und Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt recht robust.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig frostempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr robuste Sorte, welche sich f\u00FCr den Frischverzehr sehr gut eignet.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.birnengarten-ribbeck.de; https:\/\/www.baumschule-horstmann.de"},{"alias":"rote-williams-christbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Eine Variation der altbekannten Williams Christbirne. Unterscheidet sich von der klassischen Williams Christbirne durch eine tief dunkelrote Deckfarbe und eine bessere Lagerf\u00E4higkeit.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF bis gro\u00DF, glockenf\u00F6rmig. Glatte, d\u00FCnne Schale. Anfangs gelbliche Farbe, zur Reife fl\u00E4chig rot gef\u00E4rbt. Fruchtfleisch ist saftig, schmelzend mit s\u00FC\u00DF-aromatischem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>August\/September ernte- und genussreif, nicht lange haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt n\u00E4hrstoffreiche, tiefgr\u00FCndige B\u00F6den und einen sonnigen, warmen Standort.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Wohlschmeckende Sorte und optisch ein sehr sch\u00F6ner Blickfang im Garten.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.baumschule-horstmann.de; https:\/\/www.pflanzenhof-online.de"},{"alias":"suelibirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Stammt vermutlich aus der Schweiz. Ein dort gefundener Baum erreichte ein Alter von 230 Jahren. Wird vor allem in grenznahen Regionen, wie auch dem Schwarzwald und im Rheinland vermehrt angebaut. War Streuobstsorte des Jahres 2002.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein, kegelf\u00F6rmig, fast kugelrund. Anfangs gr\u00FCngelbe Farbe, bei zunehmender Reife dunkelgelb gef\u00E4rbt. Fruchtfleisch ist fest bis hart, grobk\u00F6rnig, saftig mit s\u00FC\u00DF-herbem Geschmack. Sehr zucker- und s\u00E4urereich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte Oktober, sturmfest. Verwertung ab Ende Oktober, etwa bis November haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche und ist somit breit anbauf\u00E4hig, auch in H\u00F6henlagen.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Widerstandsf\u00E4hige Sorte f\u00FCr raue Lagen. Zum Brennen und Mosten gleicherma\u00DFen geeignet.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; https:\/\/www.biobaumversand.de"},{"alias":"ulmer-butterbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals 1868 an der Steige zwischen Ulm und Albeck (Stadt Langenau) als Albecker Steigbirne beschrieben worden. Wurde um 1880 von einer in Albeck ans\u00E4ssigen Baumschule in den Handel gebracht. War 2016 \u201EStreuobstsorte des Jahres\u201C in Baden-W\u00FCrttemberg.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF, rundlich bis eif\u00F6rmig. Grundfarbe reifer Fr\u00FCchte ist hellgelb bis gelblich gr\u00FCn, auf der Sonnenseite kr\u00E4ftig rot gef\u00E4rbt. Langer, d\u00FCnner Stiel. Fruchtfleisch ist saftig und schmelzend. Geschmack ist s\u00FC\u00DF und leicht w\u00FCrzig. Fr\u00FCchte sind druckempfindlich.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Pfl\u00FCck- und Genussreife Ende September bis Mitte Oktober. Nicht lange lagerbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anspruchsvoll. Frosthart und eignet sich daher auch f\u00FCr Anbau in h\u00F6heren Lagen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Geringe Krankheitsanf\u00E4lligkeit.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Tafel- , Kompott- und D\u00F6rrbirne.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de; https:\/\/www.obstgarten.biz"},{"alias":"wahlsche-schnapsbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Als Zufallss\u00E4mling um 1960 bei Hessental (Kreis Schw\u00E4bisch Hall, Baden-W\u00FCrttemberg) entdeckt worden.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Klein bis mittelgro\u00DF, rundlich. Grundfarbe reifer Fr\u00FCchte ist hellgelb bis gr\u00FCngelb. Fruchtfleisch ist feinzellig. Geschmack ist s\u00FC\u00DF mit starkem Aroma und wenig Gerbs\u00E4ure. Zuckergehalt ist hoch und daher sind Fr\u00FCchte gut zum Brennen geeignet.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Anfang bis Mitte September.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig anspruchsvoll.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr robust.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Eine der Hauptsorten in der Brennerei; ergibt einen Schnaps, welcher im Aroma kr\u00E4ftiger als Williams Christbirne ist. Als reine Mostsorte nicht geeignet und daher hierf\u00FCr am besten mit anderen Sorten mischen.<\/p>","quellen":"http:\/\/www.kiefer-obstwelt.de; https:\/\/www.obstgarten.biz"},{"alias":"williams-christbirne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>In England seit 1770 bekannt. Erstmals jedoch erst 1816 in den Schriften der Londoner Gartenbaugesellschaft beschrieben worden. In Amerika unter dem Namen `Bartlett (of Boston)\u00B4 sehr verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, sehr unregelm\u00E4\u00DFig, beulig geformt zwischen Ei- und Birnform. Schale d\u00FCnn, gelblichgr\u00FCn mit matter R\u00F6te, auch mit feinen zimtfarbigen Punkten. Fruchtfleisch sehr fein, ganz steinfrei, saftig, ganz schmelzend. Geschmack ist fein s\u00E4uerlich mit leicht zimt-\/ muskatartigem Aroma.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Lage, zum Teil schon ab Ende August, sonst September. Etwa 2 Wochen haltbar, danach wird Frucht rasch teigig.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Optimal sind n\u00E4hrstoffreiche B\u00F6den und warme Lagen. Gedeiht auch in mittleren H\u00F6henlagen an windgesch\u00FCtzten Standorten.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Stark anf\u00E4llig f\u00FCr Feuerbrand, Schorf und Birnenverfall. Auch f\u00FCr Obstmade und Birnblattsauger anf\u00E4llig.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelfr\u00FCh, etwas witterungsempfindlich. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Eine weit verbreitete Sommerbirne. Ideal f\u00FCr Rohverzehr, Kompott, zum Einlegen und zum Brennen.<\/p>","quellen":"Buch &#34;Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi &#34;, Franz M\u00FChl; http:\/\/www.obstsortendatenbank.de"},{"alias":"suesskirsche-burlat","text_inhalt":"<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, dunkelrote, feste Fr\u00FCchte mit s\u00FC\u00DFem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe Sorte, reift in der 3.-4. Kirschwoche, deshalb h\u00E4ufig noch madenfrei<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Bew\u00E4hrte Standartsorte<\/p>\n<p>sehr w\u00FCchsig<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenbau\/obstbau\/085491\/index.php"},{"alias":"kassins-fruehe-herzkirsche","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte wurde als Zufallss\u00E4mling um 1860 in Werder an Havel gefunden. Diese Kirsche hat sich als Liebhabersorte entwickelt und ist bis heute in ganz Deutschland verbreitet<\/p>\n<p><strong>Fr\u00FCchte:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr dunkle, fast schwarze, gl\u00E4nzende Schale mit mittelfestem, aromatischen Fruchtfleisch. Die Fr\u00FCchte sind n\u00E4sseempfindlich (platzen, faulen) und nicht lange haltbar.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr fr\u00FChe Reifezeit, 1.-2. Kirschwoche<\/p>","quellen":null},{"alias":"rebella","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Moderne Sorte. Kreuzung aus &#39;Golden Delicious&#39; und Remo. Seit 1997 im Handel.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Gelbe Grundfarbe, rote Deckfarbe bzw. Backen\/Streifen, s\u00FC\u00DFer-s\u00E4uerlicher Geschmack, etwas h\u00E4rtere Schale und grobzelliges Fruchtfleisch. Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe Fr\u00FCchte. <\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>ab Mitte September<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Hat keine besonderen Standortanspr\u00FCche. Tiefgr\u00FCndiger, feuchter Boden.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte. Gilt als schorf- und mehltauresistent.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Kaum Alternanz, fr\u00FCher regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/089942\/index.php"},{"alias":"roter-bellefleur_190","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Der genaue Ursprung ist nicht bekannt. Sehr alte Sorte.. Vermutlich aus Holland stammende Sorte. Um 1800 gelangte der Rote Bellefleur bereits nach Deutschland.<\/p>\n<p>1874 zum Massenanbau vom Landwirtschaftlichen Verein Rheinpreu\u00DFen empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe, kantige Form, die in Gr\u00F6\u00DFe und Form jedoch recht unregelm\u00E4\u00DFig ist. Die Fr\u00FCchte sind stiel- und kelchseitig abgeflacht, fest und nicht druckempfindlich. Die Schale ist glatt, gl\u00E4nzend oder mattgl\u00E4nzend. Grundfarbe dunkelgr\u00FCn, sp\u00E4ter gelb. Deckfarbe tief rot bis br\u00E4unlich rot, verwaschen streifig, teilweise auch fl\u00E4chig rot. Die Schale tr\u00E4gt kleine, helle, wenig auffallende Punkte.<\/p>\n<p>Mittelweite und -tiefe, unregelm\u00E4\u00DFige Stielgrube, manchmal mit Fleischwulst, meistens klecksig berostet. Der Stiel ist kurz, ob d\u00FCnnen oder dick ist variabel.<\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFer, klein bis gro\u00DFer Kelch, kann offen aber auch geschlossen sein.<\/p>\n<p>Festes, gelblich-wei\u00DFes, feinzelliges, m\u00E4\u00DFig saftiges Fruchtfleisch mit s\u00FC\u00DFem, gew\u00FCrztem Geschmack<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte September. Die Fr\u00FCchte sind an sich wind-\/sturmfest, k\u00F6nnen sich aber wegen des kurzen Stiels teilweise schon vor der Baumreife gegenseitig abdr\u00FCcken.<\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind im k\u00FChlen Naturlager etwa 6 Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Keine besonderen Anspr\u00FCche. Die Sorte ist breit anbauf\u00E4hig bis in H\u00F6henlagen. Auf magereren B\u00F6den bleiben die Fr\u00FCchte in der Regel kleiner.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00E4tzlich robuste Sorte. Schorf, Krebs und Mehltau treten eher seltener auf.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Extrem sp\u00E4te Bl\u00FCte, etwa Ende Juni, daher auch der Name &#39;Siebenschl\u00E4fer&#39;. Somit ist die Sorte nicht sp\u00E4tfrostgef\u00E4hrdet, aber es kann daf\u00FCr zu Befruchtungsproblemen kommen. Guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Auch bekannt als &#39;Siebenschl\u00E4fer&#39;, &#39;Holl\u00E4ndischer Bellefleur&#39;, &#39;Malmedyer&#39;, &#39;Enkele Bellefleur&#39; oder &#39;Brabantse Bellefleur&#39;<\/p>\n<p>Auffallend sp\u00E4ter Austrieb, teilweise sogar erst Ende Mai.<\/p>","quellen":"https:\/\/obstsortenerhalt.de\/node\/27062, https:\/\/www.streuobst-in-bayern.de\/detail\/id&#61;62a1f45ac57a8e4f02310cde"},{"alias":"prinzessin-marianne","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Vermutlich von Jean Baptiste van Mons, einem ber\u00FChmten belgischen Birnenz\u00FCchter, um 1800 in Br\u00FCssel gez\u00FCchtet. 1818 gelangte die Birne zu A. F. A. Diel, der sie 1826 erstmals in Deutschland beschrieb. Bei den Reiserlieferungen zwischen van Mons und Diel gerieten wohl immer mal wieder etwas durcheinander, sodass Diel wohl mehrfach ein und dieselbe Sorte unter verschiedenen Namen beschrieb.<\/p>\n<p>Die Sorte wurde wohl nach einer holl\u00E4ndischen K\u00F6nigstochter benannt.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DF, typisch birnenf\u00F6rmig geformt mit einer leichten F\u00FCnfkantigkeit. Langer, meist gebogener Stiel, der teilweise durch einen Wulst zur Seite gedr\u00E4ngt wird. Die Fruchtoberfl\u00E4che ist manchmal etwas beulig, gr\u00FCnlich bis gr\u00FCnlichgelb, meistens komplett mit einem feinen zimtfarbigen Rost \u00FCberzogen. Die Kelchbl\u00E4tter sind kurz und am Grund verwachsen, meist stehen sie auch etwas ab. Das Fruchtfleisch ist gelblichwei\u00DF, saftig, schmelzend mit s\u00FC\u00DFem Geschmack und feiner S\u00E4ure, an k\u00E4lteren Orten fehlt h\u00E4ufig die S\u00FC\u00DFe.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Herbstbirne. Ab Anfang bis Mitte September Pfl\u00FCckreif, ab September bis Mitte Oktober GEnussreif.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Gut f\u00FCr Streuobstwiesen auf allen B\u00F6den geeignet, auch in k\u00FChleren Lagen. Stellt keine besonderen Anspr\u00FCche an den Standort.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te, wenig witterungs- und frostempfindliche Bl\u00FCte<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Wird gerne mit Bosc&#39;s Flaschenbirne verwechselt.<\/p>","quellen":"https:\/\/obstsortenerhalt.de\/index.php\/node\/415, https:\/\/www.arche-noah.at\/media\/prinzessin_marianne.pdf,"},{"alias":"resista","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sorte ist 1979 in Holovousy (B\u00F6hmen) entstanden durch die Kreuzung von &#39;Prima&#39; x Nummernsorte x &#39;Cox Orange&#39;.<\/p>\n<p>Seit 1998 besteht f\u00FCr &#39;Resista&#39; Sortenschutz.<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe bis gro\u00DFe , hochgebaute Fr\u00FCchte mit gelbgr\u00FCner Grundfarbe, sonnenseitig leicht orange gef\u00E4rbt. Knackige, saftige Fr\u00FCchte.<\/p>\n<p>Der mittellange Stiel liegt in einer tiefen, berosteten Stielgrube.<\/p>\n<p>Kleiner Kelch in faltiger, sch\u00FCsself\u00F6rmiger Kelcheinsenkung.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Anfang Oktober. Die Fr\u00FCchte sind windfest und im k\u00FChlen Naturlager etwa 4 Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugt w\u00E4rmere Lagen mit ausreichend Wasser und N\u00E4hrstoffen.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Da die gez\u00FCchtete Schorfresistenz mittlerweile durchbrochen ist, kann Schorf auftreten. Au\u00DFerdem anf\u00E4llig f\u00FCr Mehltau.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FChe bis mittelfr\u00FChe, unempfindliche Bl\u00FCte. Gilt als guter Pollenspender.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00FCh einsetzender, hoher, regelm\u00E4\u00DFiger Ertrag.<\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenakademie\/gartendokumente\/infoschriften\/089942\/index.php, &#34;Alte und neue Apfelsorten&#34; von Franz M\u00FChl"},{"alias":"reosette","text_inhalt":"<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Fl\u00E4chig dunkelrot gef\u00E4rbte Schale mit rotem Fruchtfleisch.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte: <\/strong><\/p>\n<p>fr\u00FChe, hellrosa Bl\u00FCten<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>\n<p>weitere Infos folgen<\/p>","quellen":null},{"alias":"sir-prize","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Amerikanische Z\u00FCchtung aus Indiana. Die Sorte ist seit 1975 im Handel.<\/p>\n<p>Eine der ersten schorffesten Sorten die es im Handel gab.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00FCchte:<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00DFe, hochgebaute bist walzenf\u00F6rmige Fr\u00FCchte mit vom Kelch ausgehenden Rippen. Glatte, d\u00FCnne, goldgelbe Schale, kaum sonnenseitig ger\u00F6tet.<\/p>\n<p>Stark gerippte, tiefe Kelcheinsenkung mit kleinem Kelch. <\/p>\n<p>Die Fr\u00FCchte sind sehr druckempfindlich.<\/p>\n<p>Der kurze Stiel liegt in einer engen Stielgrube.<\/p>\n<p>Weiches, saftiges Fruchtfleisch mit s\u00FC\u00DFem, feins\u00E4uerlichen Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ab Ende September pfl\u00FCckreif. Die Fr\u00FCchte sind nicht windfest, deshalb ist mehrmaliges durchpfl\u00FCcken empfehlenswert.<\/p>\n<p>Im k\u00FChlen Naturlager h\u00F6chstens 5 Monate haltbar.<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>Nur in w\u00E4rmeren Lagen ist eine gute Qualit\u00E4t der Fr\u00FCchte zu erwarten.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Wenig Schorf und Meltau anf\u00E4llig. Spinnmilben und gr\u00FCne Apfellaus k\u00F6nnen \u00F6fter auftreten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelsp\u00E4te Bl\u00FCte. Schlechter Pollenspender, da triploid.<\/p>","quellen":"&#34;Alte und neue Apfelsorten&#34; von Franz M\u00FChl"},{"alias":"walnuss-mars","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Selektion aus [nbsp]\u017Dleznice (Tschechien)<\/p>\n<p><strong>Fr\u00FCchte:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe N\u00FCsse mit gro\u00DFen, hellen, wohlschmeckenden Kernen, die die Schale gut ausf\u00FCllen und sich leicht l\u00F6sen.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>ab Mitte September<\/p>\n<p><strong>Standort:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00FCr warme Lagen geeignet<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Robuste Sorte<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Selbstfruchtend, kaum sp\u00E4tfrostgef\u00E4hrdet<\/p>\n<p>[nbsp]<\/p>","quellen":"https:\/\/www.nussbaumweg.de\/der-weg\/walnuss-mars\/, https:\/\/www.denootsaeck.com\/de\/walnussbaum-juglans-regia-mars.html"},{"alias":"mirabelle-von-pillnitz","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Wurde um 1990 im Julius-K\u00FChn-Institut in Dresen-Pillnitz gez\u00FCchtet aus &#39;Gro\u00DFer gr\u00FCner Reneklode x &#39;Roter Nectarinenpflaume&#39;<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Kugelige, gelbe Fr\u00FCchte mit mittelfestem Fruchtfleisch, die sonnenseitig r\u00F6tlich angehaucht sein k\u00F6nnen.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit: <\/strong><\/p>\n<p>ab August<\/p>","quellen":"https:\/\/www.oberlausitz-stiftung.de\/sorten\/pflaumen\/"},{"alias":"birne-uta","text_inhalt":"<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Gez\u00FCchtet am Institut f\u00FCr Obstforschung in Dresden-Pillnitz aus Madame Verte X Boscs Flaschenbirne.<\/p>\n<p>Die Sorte ist seit 1996 im Handel<\/p>\n<p><strong>Frucht:<\/strong><\/p>\n<p>Mittelgro\u00DFe Fr\u00FCchte mit golden bis zimtfarben berosteter Schale. Festes, Schmelzendes Fruchtfleisch mit s\u00FC\u00DFem, feinem Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Reifezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ende September bis Anfang\/Mitte Oktober<\/p>\n<p><strong>Anf\u00E4lligkeit:<\/strong><\/p>\n<p>Gesunde Sorte, die kaum Schorf und wenig Feuerbrand anf\u00E4llig ist.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00FCte:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Befruchtersorte, da diploid<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Lagerf\u00E4hig im Naturlager bis Januar<\/p>\n<p>Schwacher Wuchs, deshalb nur f\u00FCr kleine Baumformen geeignet. <\/p>","quellen":"https:\/\/www.lwg.bayern.de\/gartenbau\/baumschule\/169774\/index.php; https:\/\/www.bogl-bw.de\/uta\/&#35;"}]}